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IBMS KI-Assistent hilft bei Instandhaltung

Produktionszeit wiederfinden, wo andere noch suchen
KI-Assistent hilft bei der Instandhaltung

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Wird die Expertise eines Kollegen benötigt, wird dieser mit dem IMA Peer Guide einfach dazu geschaltet und kann mittels AR-Technologie unterstützen. Bild: IBM
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Mit dem KI-Assistenten IAMA (Intelligent Automotive Manufacturing Assistant) will IBM vermeiden, dass wertvolle Produktionszeit mit der ineffizienten Suche nach Informationen verschwendet wird. Ein Pilotversuch läuft bei einem großen deutschen Automobilhersteller.

Die Overall Equipment Effectiveness, kurz OEE, als eine der wichtigsten Leistungskennzahlen im Automobilsektor steht und fällt mit der Frage, wie schnell bei Produktionsstillstand die entsprechende Information vorliegt“, sagt Plamen Kiradjiev, Architektur-Experte für Industrie-4.0-Lösungen bei IBM Deutschland. Daher machte sich IBM Ende September 2018 zusammen mit einem namhaften Automobilhersteller an die Entwicklung des KI-Assistenten Intelligent Automotive Manufacturing Assistant (IAMA). „Den Zugriff auf die neuesten KI-, AR- oder IoT-Technologien konnten wir selbst gewährleisten. Daher war uns ein starker Partner aus der Praxis wichtig“, so Kiradjiev.

Gemeinsam hat man Schlüsselfragen identifiziert, die die Planung und Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen verzögern. Entstanden ist daraus der interaktive KI-Assistent IAMA: So ermöglicht es der IAMA Explorer, direkt am Fließband mit dem Smartphone nach der aktuellsten Wartungsdokumentation oder nach weiteren Informationen zu browsen. Selbst unstrukturierte Daten wie Scans, Zeichnungen, handschriftliche Notizen oder Bilder werden durchsucht und können mithilfe von Filtern punktgenau gefunden werden. „Hierbei kann sogar ein Chatbot – der IAMA Assistant – zurate gezogen werden“, so Kiradjiev.

KI-Software unterstützt Mitarbeiter und hilft Informationen zu finden

Mit dem IAMA Inspector können Maschinen oder produzierte Teile direkt mit der Kamera des Tablets inspiziert oder einer Akustikkontrolle unterzogen werden, um feinste Anomalien festzustellen. Wird die Expertise eines Kollegen benötigt, wird dieser mit dem IAMA Peer Guide dazugeschaltet und kann mittels AR-Technologie Markierungen auf Maschine, Produkt oder den auf dem Display angezeigten Informationen vornehmen. Für einen transparenteren Produktionsprozess sorgen die IAMA Cockpit Dashboards. Hier kann der Produktionsleiter in Echtzeit alle relevanten KPIs überwachen.

Kiradjiev: „Der KI-Assistent IAMA unterstützt die Mitarbeiter dabei, Informationen zu finden, anstatt nach ihnen zu suchen.“ Damit habe man den Nerv der Branche getroffen, so IBM. „Ob Informationsbereitstellung, Filteroptionen, das Einbeziehen von Experten oder die Auswertungen im IAMA Cockpit – der KI-basierte Fertigungsassistent passt laut unserem Automobilbaupartner wie die Faust auf’s Auge.“

IBM Deutschland

www.ibm.com/de-de


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