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Kuka freut sich über starkes Geschäftsjahr 2021 - zweistelliges Wachstum in allen Geschäftsbereichen

Zweistelliges Wachstum in allen Geschäftsbereichen
Kuka freut sich über starkes Geschäftsjahr 2021

Kuka freut sich über starkes Geschäftsjahr 2021
Peter Mohnen, CEO der Kuka AG: "Unser Team hat einen beeindruckenden Turnaround geschafft."

Der Robotikkonzern Kuka aus Augsburg freut sich über ein starkes Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatzplus von über 27 Prozent. Dafür sorgt eine Rekord-Nachfrage nach Robotik und Automation, vor allem in China, aber auch in Nordamerika. In 2021 verzeichnete Kuka daher das zweithöchste Auftragsvolumen der Unternehmensgeschichte.

„Kuka ist wieder da. Und das Potenzial für Robotik und Automation ist riesig, gerade in der Nach-Corona-Zeit“, betont Kuka-CEO Peter Mohnen bei der Vorstellung der Bilanzzahlen 2021. „Der Automatisierungszug nimmt rasant Fahrt auf und das werden wir nutzen. Die Zeit von Kuka ist jetzt!“

Die aktuellen Zahlen geben ihm recht: Der Auftragseingang bei Kuka stieg 2021 um 27,7 % von 2,8 Mrd. Euro auf rund 3,6 Mrd. Euro. Damit erzielte Kuka  2021 einen Umsatz von 3,3 Mrd. Euro (ebenfalls ein Plus von 27,7 %).  Und das, obwohl globale Lieferengpässe und gestiegene Material- und Logistikkosten die positive Entwicklung vor allem in der zweiten Jahreshälfte bremsten und die Roboterlieferzeiten aktuell bei mehreren Wochen liegen. „Wir hätten noch mehr Roboter ausliefern können“, so Peter Mohnen. Für 2022 ist Peter Mohnen optimistisch und erwartet Aufträge und Umsätze leicht über 2021: „Wir sind in einer guten Ausgangslage.“

Elektromobilität sorgt für Nachfrage

Für das positive Ergebnis 2021 sorgte ein zweistelliges Wachstum in allen Geschäftsbereichen. Wachstums-Lokomotive war aber vor allem das China-Geschäft von Kuka, das ein starkes Wachstum verzeichnete: mit 48,4 % höheren Umsätzen als 2020 sowie einem um 39,0 % gestiegenen Auftragseingang. Grund dafür ist die starke Nachfrage in China im Bereich Automotive/Elektromobilität sowie in der Elektronikindustrie.

Vom Boom in der Elektromobilität profitiert insbesondere auch die Anlagenbau-Sparte Kuka Systems. Neben China nimmt vor allem in Nordamerika die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu. Dementsprechend stieg der Auftragseingang von Kuka Systems um 37,3 %  – getrieben von einem starken Geschäft in Nordamerika, unter anderem mit automatisierten Anlagen für Batteriemodule.

Roboter für die Lebensmittelindustrie 

Mit einer starken Nachfrage im E-Commerce und beim Trend zu automatisierten Logistiklösungen steigerte auch Kukas Logistik-Tochter Swisslog den Umsatz um 23,4 %. „Unsere Automatisierungs- und Logistiklösungen sind außerdem bei kleinen und mittleren Unternehmen gefragt. Und Unternehmen in der Konsumgüter- und Lebensmittelindustrie setzen ebenfalls immer mehr auf Robotik“, so Peter Mohnen. Mit dem erweiterten Roboter-Portfolio wie dem KR Delta sowie neuen Varianten wie den Kuka „Hygienic Oil“-Robotern für die Lebensmittelproduktion biete man die richtigen Lösungen für die Food-Industrie.

Rund 800 Mio. Euro für Forschung und Entwicklung bis 2025

„Auch wenn uns Lieferengpässe, Materialknappheit und höhere Kosten die kommenden Monate beschäftigen werden, sehen wir einen starken Rückenwind für Kuka – und diesen Rückenwind werden wir nutzen“, so Peter Mohnen. „Unser Ziel ist die Führungsrolle in der roboterbasierten Automatisierung bis 2025. Hierzu werden wir bis 2025 rund 800 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investieren, mehr als je zuvor.“

Die Investitionen gehen laut Peter Mohnen sowohl in Roboterhardware als auch in Software und Digitalisierung. Zudem wolle Kuka gezielt in Märkte und Regionen investieren. Denn Schlüssel zum weiteren Wachstum seien ein übergreifendes Portfolio sowie regional zugeschnittene Produkte und Lösungen für einzelne Märkte. Als ein Beispiel nennt Peter Mohnen den Bereich E-Commerce und Retail, wo man Robotikexpertise und Applikations-Know-how besser bündeln wolle.

Offen für Zukäufe  

Zudem arbeitet Kuka unter dem Motto „Mission 2030“ weiter daran, die Einstiegshürden in die Robotik zu senken, um gerade bei KMUs und im Handwerk zu punkten. Schlüssel für dieses „Easy-to-use“ ist das neue Betriebs- und Ökosystem iiQKA. „Hier kommen wir gut voran – erste Cobots mit iiQKA sind in der DACH-Region bereits ausgeliefert, vor allem für Handling-Anwendungen“, so Kuka-CEO Peter Mohnen. „Unser Ziel ist eine einfache Inbetriebnahme, die nur so lange dauert wie ein Fußballspiel, also 90 Minuten.“

Offen ist Kuka laut Peter Mohnen zudem dafür, die „einfache Robotik“ auch über Zukäufe von innovativen Start-ups voranzutreiben. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und uns konsolidiert. Nun sind wir wieder offen für Zukäufe, wenn sich interessante Gelegeheiten ergeben.“

www.kuka.com


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