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Kuka: Neue Hygienic-Oil-Roboter für die Lebensmittelindustrie

Unbedenkliche Schmierstoffe in allen Roboterachsen
Neue Hygienic-Oil-Roboter: Kuka gibt Gas in der Lebensmittelindustrie

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Kukas HO Roboter decken ein Traglasten- und Reichweitenportfolio von 6 bis 240 kg bzw. 900 bis 3.200 mm ab. Bild: Kuka
Mit einem neuen Portfolio an Hygienic Oil (HO) Robotern gibt Kuka Gas in der Lebensmittelindustrie: Alle Roboterachsen inklusive der Energiezuführungen sind mit zertifizierten NSF H1-Schmierstoffen ausgerüstet.

Das neue Kuka HO Roboter-Portfolio zielt auf Einsatzgebiete in der Food-Industrie, wo es besonders hygienisch sein muss – ob nun Handling, Verpacken, Palettieren oder Stapeln. Dabei verfolgt Kuka einen ganzheitlichen Ansatz: Nicht nur die Roboter selbst sind in allen Achsen mit lebensmitteltauglichen Schmierstoffen ausgestattet, sondern auch die Energiezuführung punktet jeweils mit NSF H1-Kabelfetten. Unbeabsichtigter Kontakt mit Lebensmitteln in der Produktion stellt somit keine Gefährdung dar.

Breites Portfolio

Kuka adressiert bereits seit 15 Jahren die Lebensmittelbranche und baut sein Portfolio für die Lebensmittelindustrie kontinuierlich aus. Kukas neue HO Roboter decken nun ein Traglasten- und Reichweitenportfolio von 6 bis 240 Kilogramm bzw. 900 bis 3.200 Millimeter ab – für einen Einsatz entlang der gesamten Prozesskette.

Das HO-Roboter-Portfolio umfasst alle Roboterfamilien: vom KR Agilus bis zum KR Quantec PA, der seit Oktober in der zweiten Generation verfügbar ist – mit noch schnelleren Taktzeiten. Das helle Farbdesign der Roboter in Lichtgrau macht es dabei besonders leicht, Verunreinigungen am Roboter zu erkennen. Die Grundachsen sind nach Schutzart IP65 gegen Staub und Wasser geschützt, die Handachsen nach IP67.

„Das neue HO Roboter-Portfolio erfüllt Hygieneansprüche gemäß der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG bzw. DIN ISO 14159, erklärt Dieter Rothenfußer, Portfoliomanger bei Kuka. „Es geht also um eine kompromisslose hygienische Handhabung. So sorgt etwa eine Klarlackversiegelung für glatte und gut zu reinigende Oberflächen. Die Wartungsintervalle sind dabei identisch mit denen unserer Standardroboter.“ Kuka erfülle damit die gestiegenen Sicherheitsstandards im Sekundärbereich. Die HO Roboter bieten dabei auch Potenzial über den Einsatz von verpackten Lebensmitteln hinaus, etwa bei der Verarbeitung von stückigen oder trockenen Produkten wie Schokolade oder Backwaren.

Hygiene als Teil des Designs

Das Verpacken von Lebensmitteln macht mittlerweile über 40 Prozent der Produktionskosten aus. Gerade mit Blick auf die hohen Hygienevorschriften erreichen Kunden zum Beispiel mit dem KR Agilus Kleinroboter in der Ausführung als „Hygienic Machine“ einen neuen, wirtschaftlich sinnvollen Automatisierungsgrad. Sein Design ermöglicht den Einsatz in der Rohverarbeitung von Lebensmitteln und Medikamenten. Korrosionsresistente Oberflächen ohne „tote“ Ecken, lebensmitteltaugliche Schmierstoffe und die Verwendung von Edelstahlteilen garantieren höchstes Hygieneniveau. Dabei sind sie besonders widerstandsfähig gegen chemische Reiniger.

Brandneu: Delta in Edelstahlausführung

Das gilt auch für den KR Delta in Edelstahlausführung, der seit Anfang des Jahres das Kuka Portfolio für den Primärbereich erweitert. „Wir wollen das KR Delta Angebot für schnelle Pick-&-Place-Aufgaben insbesondere im Verpackungsbereich weiter ausbauen, dies gilt auch für entsprechende Varianten unserer KR Scara Roboter“, verrät Rothenfußer. Varianten mit höheren Traglasten und Reichweiten sind in Planung.

Kontakt:
Kuka Deutschland GmbH
Zugspitzstraße 140
86165 Augsburg
www.kuka.com


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