automatica-Trendindex 2020

Arbeitskräftemangel: Wie Roboter der deutschen Industrie helfen

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Wie Robotik und Automation dazu beitragen, dass die deutsche Industrie wettbewerbsfähig bleibt, zeigt vom 16. bis 19. Juni die automatica in München. Bild: automatica
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Bis 2040 werden dem Arbeitsmarkt in Deutschland aufgrund des demografischen Wandels im Vergleich zu heute zehn Millionen Arbeitskräfte fehlen. Um die Folgen auszugleichen, setzen 77 Prozent der Industrieentscheider bereits auf Roboter. Das sind Ergebnisse des automatica-Trendindex 2020. Dafür wurden im Auftrag der automatica insgesamt 100 Fach- und Führungskräfte in Deutschland befragt,

Von dieser Entwicklung sind neben Konzernen zunehmend auch kleinere Firmen betroffen: Laut Prognose halten 84 Prozent den stark verbreiteten Einsatz von Robotertechnologie in mittelständischen Betrieben für keine Frage des „ob“ sondern des „wann“.

Roboter und Arbeitskräftemangel

„Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der sich verändernden Arbeitswelt leisten Robotik und Automation einen sehr wichtigen Beitrag, um die weltweite Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Menschen länger in Beschäftigung zu halten“, sagt Patrick Schwarzkopf, VDMA Robotik und Automation. „Roboter sind ganz ausgezeichnet darin, einzelne Aufgaben zu übernehmen. So werden die Arbeitnehmer im Team mit dem Roboter beispielsweise von gefährlichen, ungesunden und eintönigen Aufgaben entlastet. Gleichzeitig lässt sich mit der Geschwindigkeit und Präzision von Robotern die Produktivität erheblich steigern.“

Wichtigste Gründe für Roboter-Einsatz

In der automatica-Umfrage bestätigen 77 Prozent der Industrieentscheider, dass Roboter heute schon eine Schlüsselrolle spielen, um auf den Mangel von Arbeitskräften zu reagieren und die Automatisierung voranzutreiben. Gleichzeitig berichten 81 Prozent, dass die Programmierung von Robotern tendenziell einfacher geworden ist und damit der Weg für den Einsatz in mittelständischen Betrieben geebnet wird.

Zu den wichtigsten Gründen, in Zukunft mit Robotern zu produzieren, gehören nach Meinung von rund 80 Prozent der Experten in Industrieunternehmen:

  • Menschen schwere Lasten abnehmen
  • Handhabung gefährlicher Werkstoffe
  • Übernahme monotoner Arbeiten

„Wie Robotik und Automation dazu beitragen, dass die Industrie wettbewerbsfähig bleibt, zeigt vom 16. bis 19. Juni die automatica in München. Die Messe gibt einen Überblick über alle relevanten Lösungen und Produkte zur Steigerung der automatisierten Produktion und vereint darüber hinaus alle zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien unter einem Dach“, sagt Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München.

https://automatica-munich.com

IGZA zum Arbeitskräftemangel: Das Erwerbspotential in Deutschland schrumpft in den nächsten 20 Jahren durch den Renteneintritt der Babyboomer und das Nachrücken geburtenschwacher Jahrgänge um 10 Millionen Menschen. Ein Arbeitskräftemangel droht. IGZA: Deutschland 2040 – Zehn Thesen zu Arbeitsmarkt und Rente, Demografie und Digitalisierung: http://bit.ly/2sA84y7

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