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Transportroboter reden über privates LTE-Netz

Nicht nur Produktion, sondern auch Logistik automatisiert
Transportroboter reden über privates LTE-Netz

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Seit die Transportroboter bei Nokia via LTE verbunden sind, steigerte sich die Effektivität der Material-Logistikprozesse um 30 Prozent. Bild: Nokia
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Selbstfahrende Transportroboter von Omron transportieren Waren selbständig und ohne feste Routen durch Nokias Fabrik im Norden Finnlands – verbunden über ein privates LTE-Netz.

Nokia baut in seiner Oulu-Fabrik im Norden Finnlands Basisstationen für Telekommunikationsdienste sowie 5G-Geräte. Nicht nur die Produktion läuft weitgehend automatisch, sondern auch die Logistik: Eine ganze Flotte rollender Transportroboter braust durch die Hallen der Fabrik. Diese sind über ein Netzwerk untereinander sowie mit einer Steuereinheit verbunden.

Früher nutzte die Fabrik dafür WLAN, doch störten Metallregale das Funksignal. Hatten sie keine Verbindung mehr, blieben die Roboter einfach stehen. Die Probleme haben sich in Luft aufgelöst, seit die Transportroboter über ein privates LTE-Netz verbunden sind. Sie rollen nun uneingeschränkt überall auf dem Fabrikgelände umher. Metall stört den Funkkontakt nicht. Seit die Transportroboter via LTE verbunden sind, steigerte sich die Effektivität der Material-Logistikprozesse um 30 Prozent. Zugleich wurden Wartungsarbeiten für die Roboter um 98 Prozent gesenkt.

Eigenes Mobilfunknetz für Firmen

Ein Private-LTE-Netz ist ein exklusives Mobilfunknetz für ein Unternehmen. Die Bandbreite wird nicht wie in einem öffentlichen Netzwerk mit anderen Nutzern geteilt. Das ist auch sicherer, denn alle Daten verbleiben im firmeneigenen Netzwerk. Zudem können deutlich mehr Geräte darin funken als bei WLAN, damit sind mehr parallele und dynamische Prozesse möglich. Gleichzeitig müssen weniger Zugangspunkte geschaffen werden, schon zwei Basisstationen reichen aus, um eine komplette Fabrikhalle auszuleuchten. Und ein privates Mobilfunk-Netz funktioniert sogar mit 4G, und das sehr effizient, wie das Beispiel der Oulu-Fabrik zeigt. Die Industrie muss also nicht auf 5G warten, um ihre Fabriken zu vernetzen.

Auf ein privates LTE-Netz können weitere Dienste aufgesetzt werden. Mit der Plattform Nokia Digital Automation Cloud wird auf Wunsch zum Beispiel High Accuracy Indoor Positioning möglich: Damit können Assets bis auf eine Entfernung von weniger als einem halben Meter getrackt werden. So lassen sich Logistikpfade nachvollziehen: Auf welchen Wegen waren die Transportroboter in der Halle unterwegs, und wo sind sie am häufigsten zu finden?

Nokia Corporation

www.nokia.com


Nokia @ automatica 2020

Seine flexible Smart Factory stellt Nokia auch auf dem automatica Forum 2020 vor:

Mittwoch, 17. Juni 2020 um 12 Uhr: „Digitalization and mobile robotics in Nokia Oulu Factory of the Future“ (Jussi Poutiainen, Head of Automation, Nokia Oulu Factory)


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