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Montage und Logistik wachsen zusammen

Kollaborativer Roboter verbindet autonome Transportsysteme und Transfersystem
Montage und Logistik wachsen zusammen

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Zur flexiblen Materialversorgung in der Montage kombiniert Bosch Rexroth autonome Transportsysteme mit kollaborativen Robotern.

Ein Zusammenwachsen von Produktion/Montage und Logistik beobachtet Günter Krenz, Leiter des Geschäftsbereichs Assembly Technology bei Bosch Rexroth. „Denn die Fertigung individualisierter Produkte und kleiner Stückzahlen fordert mehr Flexibilität. Zudem bietet die Vernetzung der Intralogistik noch erhebliche Potenziale, um die Produktivität der Produktion zu steigern.“

Derzeit stellen Mitarbeiter auch bei einer automatisierten Montage das notwendige Material oft noch halbautomatisch oder gar manuell bereit. Schwankungen werden über eine Vielzahl an fertigungsnahen Supermärkten abgefangen. Krenz: „Die Intralogistik nimmt heute oftmals mehr Platz in der Halle ein als die eigentliche Fertigungslinie.“

Ziel sei es daher, die Bestände durch eine bedarfsgerechte und automatisierte Versorgung deutlich zu reduzieren. Dafür hat Rexroth mit Active Shuttle autonome Transportsysteme (AGV) entwickelt, die bereits in acht Bosch-Werken eingesetzt werden. „Sie übernehmen den Nachschub bedarfsgerecht ohne menschliche Eingriffe. Die AGVs navigieren frei und benötigen keine Bodenmarkierungen oder ähnliche Hilfsmittel.“ Die Fähigkeit zum autonomen Fahren ist aber nur eine Voraussetzung für mehr Effizienz. „Der Schlüssel zu höherer Transparenz ist die nahtlose Einbindung in bestehende IT-Landschaften und Warenwirtschaftssysteme“, so Krenz.

Diese autonomen Transportsysteme verknüpft Rexroth mit seinen kollaborativen Robotern der Apas-Reihe. Diese schutzzaunlosen kollaborierenden Roboter der Apas assistant inline schließen die Lücke zwischen AGVs und dem Transfersystem in der Linie. Mit seiner integrierten Kamera kann der Roboterarm auch nicht perfekt zugeführte Teile erfassen, richtig greifen und auf ein Förderband bzw. auf einen Trolley mit Blisterstapel ablegen.

Der Roboterarm wird ohne Schutzzaun in die Produktion integriert und vermeidet mit seiner Sensorhaut jegliche Kollision mit dem Menschen. Mit einer Fernbereichsüberwachung, zum Beispiel mit einem Laserscanner lässt sich die Bewegungsgeschwindigkeit des Roboters sogar auf bis zu 2,3 m/s erhöhen.

Für einen intelligenten Materialfluss kann der Apas assistant inline auch Track-and-Trace-Aufgaben übernehmen. Dabei erfasst die integrierte Kamera beispielsweise den Code eines Produktes und ein übergeordnetes System informiert den Roboter darüber, auf welchen Warenträger und auf welchem Band das Produkt platziert werden soll, um verschiedene Produktionsschritte zu durchlaufen.

Bosch Rexroth AG

www.boschrexroth.de

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