Automobilelektronik-Hersteller meistert Herausforderung der Robotik-Vision-Integration

Plug&Play: Robotvision einfach umgesetzt

Yamaha_iVY2.jpg
Mit dem Plug&Play-Robotvision-System iVY2 von Yamaha können Fertigungsunternehmen die gesamte Rüstzeit um bis zu 80 % verkürzen und gleichzeitig von einer einfachen Bedienung profitieren, die keine speziellen Kenntnisse erfordert. Bild: Yamaha
Anzeige
Mit Robotvision von Yamaha hat ein Automobilelektronik-Hersteller bei der Integration der Bildverarbeitung in die Robotikanlage 80 % der Rüstzeit eines herkömmlichen Systems eingespart.

Die Integration von Bildverarbeitung in ein Robotiksystem kann Taktzeit und Qualität sowie die Ausbeute in der Endprüfung verbessern – allerdings sind dabei einige Herausforderungen zu bewältigen, beispielsweise die arbeitsintensive Installation bei herkömmlichen Robotvision-Systemen oder das Fehlen von fähigen Ingenieuren.

Diese leidvolle Erfahrung hatte auch ein Kunde von Yamaha, ein Anbieter von Automobilelektronik, bereits machen müssen. „In der Vergangenheit sind wir bei der Robotvision auf technische Herausforderungen gestoßen, die den Start der kommerziellen Produktion verzögerten. Wir hatten nicht das Verlangen, diese Erfahrung noch einmal zu machen“, berichtet ein Teammitarbeiter. Obwohl die Produktionstechnik für die Einführung der Bildverarbeitung war, zögerte daher das Managementteam, ein solches Projekt zu starten, das – wie frühere Erfahrungen zeigten – viel länger dauern könnte als erwartet und erhebliche Engineering-Ressourcen erfordern würde.

Denn die Einrichtung eines Robotvision-Systems erfordert in der Regel erhebliches technologisches Knowhow, um Aufgaben wie die Kommunikation zwischen den Subsystemen, die Kalibrierung des Vision-Systems und die genaue Erfassung der Werkstückdaten sicherzustellen. Darüber hinaus war der Fertigungsterminplan für das neue Produkt bereits festgelegt und die Produktion sollte bald beginnen. Es blieb also nur sehr wenig Zeit, um eine Lösung zu finden.

Intuitiver Assistent für die Kalibrierung

Während seines Besuchs einer Automatisierungsmesse sah der Projektleiter zufällig eine Vorführung der Factory Automation Section von Yamaha. „Zwar interessierten mich auch die Roboteraktionen, am meisten erregte jedoch das spezielle Plug&Play-Visionsystem iVY2 meine Aufmerksamkeit.“

Als System, das ausschließlich für Roboteranwendungen ausgelegt ist, vereinfacht iVY2 die Integration und Einrichtung des VisionSystems erheblich. Es gibt einen intuitiven Kalibrierungsassistenten und die Werkstückregistrierung erfolgt grafisch in drei einfachen Schritten. Da das System außerdem vom Roboterprogramm aus über spezielle Vision-Anweisungen gesteuert wird, entfällt die Koordinatenumrechnung. Daher kann iVY2 innerhalb von acht Minuten nach dem Einschalten einsatzbereit sein.

Und der Projektleiter nennt noch einen anderen wichtigen Punkt: „Ein einziger Lieferant ist für das Gesamtsystem aus Roboter und Vision-System verantwortlich, so dass es nur einen einzigen Anruf erfordert, wenn Hilfe benötigt wird.“ Er ist daher mit der Wahl für Robotvision iVY2 zufrieden: „Yamahas Supportsystem ist umfassend und da auch die Roboterschulung inbegriffen ist, fühlte ich mich sicher und entspannt. Die Einrichtung war einfach und das neue Robotvision-System reduziert die typische Anlaufzeit der Anlage erheblich. Und natürlich gibt mir die One-Call-Betreuung große Sicherheit.

Yamaha Motor Europe N.V.

www.yamaha-motor-im.eu;
Motek Halle 7, Stand 7328


Bild: Yamaha Motor Europe N.V.

Flotte Vision-Technik für Scara-Roboter

Wie sich mit der Vision-basierten On-the-Fly-Inspektion Robotikprozesse beschleunigen lassen, zeigt Yamahas Factory Automation Section an ihrem Motek-Stand. Die Demonstration läuft auf dem preisgünstigen Scara-Roboter YK-400XR und zeigt die Unterschiede des On-the-Fly-Visionsystems gegenüber konventioneller Bildverarbeitung auf. Das On-the-Fly-Vision-System von Yamaha basiert auf Technologien, die im Bereich der präzisen oberflächenmontierbaren Elektronikbaugruppe perfektioniert wurden, um aufgenommene Teile mit voller Geschwindigkeit zu prüfen und auszurichten, wodurch die Taktzeit von Prozessen wie Palettieren, Depalettieren und mechanischer Montage erheblich reduziert wird.

Yamaha Motor Europe N.V.

https://www.yamaha-motor-im.de/en/fa;
Motek Halle 7, Stand 7328



Hier finden Sie mehr über:
Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Titelbild Automationspraxis 11
Ausgabe
11.2019
LESEN
ARCHIV
ABO

Schlagzeilen

Jetzt anmelden und Platz sichern!

Am 5. Dezember 2019 veranstalten wir gemeinsam mit der Firma FANUC das Expertenforum „Digitalisierung und Automation“. Sichern Sie sich Ihren Platz bei dieser Veranstaltung und melden Sie sich noch heute an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

KUKA: Smarte Automatisierung

KUKA Roboter Hochschule Karlsruhe

Smarte Automatisierung mit KUKA im Überblick

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Themenseite Cobot

Erläuternde Beiträge, Neuigkeiten, Anwendungsbeispiele und Hintergrundinfos rund um das Thema kollaborative Robotik

Messevideo


Greiferintegration leicht gemacht: Die Zimmer Group zeigt, wie es geht.

Kalender

Aktuelle Termine für die Automatisierungsbranche

Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de