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Schnaithmann Maschinenbau: Tolle Ausbildung trotz Corona

Ausbildungsquote von rund 15 Prozent
Schnaithmann Maschinenbau: Tolle Ausbildung trotz Corona

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Beim Automationsspezialisten Schnaithmann Maschinenbau GmbH in Remshalden bei Stuttgart gehen die Ausbildungsprojekte auch während der Corona-Krise weiter. Die Ausbildung spielt bei Schnaithmann von jeher eine große Rolle, was auch eine hohe Ausbildungsquote von rund 15 Prozent zeigt.

„Für uns war es wichtig, trotz Corona die Ausbildungsrahmenpläne in der Lehrwerkstatt einzuhalten und unsere Auszubildenden möglichst gut auf den Einsatz als Facharbeiter vorzubereiten“, sagt Engin Hergül, stellvertretender Ausbildungsleiter bei Schnaithmann. Der Meister für Feinwerkmechanik hatte bei Schnaithmann selbst eine Ausbildung als Industriemechaniker gemacht und war später als Teamleiter in der Montage tätig.

Projekte in der Lehrwerkstatt

Obwohl auch der Remshaldener Maschinenbauer starke Einschränkungen durch die weltweite Pandemie verkraften und Kurzarbeit einzuführen musste, werden weiter Projekte in der Lehrwerkstatt durchgeführt. Eins von den größeren Projekten ist die Montageanlage ROTAAS. Auf dieser Anlage werden aus verschiedenen Einzelteilen LED-Taschenlampen automatisch montiert. Auszubildende aus dem 4. Lehrjahr in den Berufen Industriemechaniker/in, Elektriker/in, Mechatroniker/in und Technische Produktdesigner/in waren an dieser Anlage tätig.

Auszuführen waren mechanische, elektrische und Programmier-Aufgaben. „Aus diesem Projekt und den verschiedenen Aufgaben wurden auch die betrieblichen Aufträge für den Teil 2 der Abschlussprüfungen ausgewählt“, sagt Ausbildungsleiter Horst Klenk. „Nach den bestandenen Prüfungen übernahmen die Auszubildenden des 3. Lehrjahrs das Projekt. Sie arbeiten sich nun ein, bauen diverse mechanische Optimierungen und elektrische Erneuerungen ein und bringen natürlich ihre eigenen Ideen nach Absprache mit uns Ausbildern oder den Fachabteilungen ein.“

Mobiles Waschbecken für die Kinder

Ein weiteres Ausbildungsprojekt betraf die durch Corona erforderlichen Hygienemaßnahmen. „Für die Betreuung der Kinder unserer Mitarbeiter während der Sommerferien haben unsere Auszubildenden zwei mobile Waschbecken entworfen und aufgebaut. So können sich die Kinder in den Betreuungsräumen regelmäßig die Hände waschen und die Hygieneregeln einhalten“, sagt Klenk.

Der Ausbildungsleiter: „Ein weiteres Projekt, das wir gemeinsam mit der Max-Eyth-Schule in Stuttgart realisiert haben, war ein Desinfektionsständer für die Schüler. Unsere Azubis fertigten kurzfristig einen Prototypen und lieferten zwei Tage später zwölf Stelen mit Desinfektionsständern für die Schule: eine flexible und kostengünstige Lösung, die der Schule so rechtzeitig vor Schulstart zur Verfügung stand.“

Ausbildungsplätze gehen trotz der Pandemie nicht verloren

Sehr stolz ist das ganze Ausbildungsteam auf die 12 Absolventen, die bei der Winter- und Sommerprüfung hervorragende Prüfungsergebnisse erzielten. Für das neue Ausbildungsjahr, das im September 2020 beginnt, kann Schnaithmann seine Ausbildungsquote von 15 Prozent halten: Ausbildungsplätze gehen trotz der Pandemie nicht verloren. Im September begrüßt die Lehrwerkstatt zehn neue Auszubildende in den Berufen Industriemechaniker/in, Elektroniker/in für Automatisierungstechnik, Mechatroniker/in, Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau, Fachkraft für Lagerlogistik und Fachkraft für Metalltechnik.

Zusammen mit den 26 Auszubildenden der vorherigen Jahrgänge lernen dann bei Schnaithmann 36 junge Menschen in acht Berufen. „Wir freuen uns auf die Neuen und wünschen ihnen und uns allen viel Spaß und eine großartige Lehrzeit bei der Firma Schnaithmann“, sagen die beiden Ausbildungsleiter. „Für den Ausbildungsanfang im September 2021 werden aktuell schon erste Vorstellungsgespräche geführt.“

Wie reagiert Schnaithmann in der Ausbildung auf Corona?

Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, wurden bei Schnaithmann die Auszubildenden in zwei Gruppen eingeteilt, die im wöchentlichen Rhythmus anwesend waren. „In der Zeit der Schulschließung und Gruppentrennung wurden die Azubis auch bezahlt freigestellt“, so Ausbildungsleiter Horst Klenk. Bei einem Corona-Verdacht oder bei einer möglichen Infektion wäre dann nur eine Gruppe betroffen gewesen. Somit konnten man sicherstellen, dass interne und externe Projekte nicht leiden, sondern fach- und termingerecht fertig gestellt werden konnten. Klenk: „Auch in der Lehrwerksatt gelten natürlich die offiziellen Handlungsanweisungen zum Umgang mit dem Virus. Da unsere Auszubildenden an verschiedenen Projekten zusammenarbeiten, kommt es auch immer wieder zu Situationen, in denen die Maskenpflicht eingehalten werden muss.“

Schnaithmann Maschinenbau GmbH

Fellbacher Straße 49

73630 Remshalden

info@schnaithmann.de

www.schnaithmann.de


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