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Mobile Freiheit für die Intralogistik: Kuka baut mobile Plattformen mit KMP 600-S aus

Fahrerloses Transportsystem
Mobile Freiheit für die Intralogistik: Kuka baut mobile Plattformen aus

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Kukas mobile Plattform KMP 600-S Diffdrive trägt bis zu 600 kg und arbeitet durch die Ausführung in IP 54 auch unter widrigen Umständen zuverlässig. Bild: Kuka

Mit dem fahrerlosen Transportsystem KMP 600-S Diffdrive erweitert Kuka sein Portfolio im Bereich der mobilen Plattformen. Mit bis zu 2 m/s und bis zu 600 kg Traglast ist der Mobilroboter KMP 600-S Diffdrive nicht nur schnell und stark, sondern dank Laserscannern und 3D-Objekterkennung auch sicher. So will Kuka die Intralogistik auf ein neues Level heben – vor allem in der Konsumgüterindustrie. Durch die Ausführung in IP 54 arbeitet das neue fahrerlose Transportsystem auch unter widrigen Umständen zuverlässig, etwa bei Spritzwasser und Staub.

Erst kürzlich hatte der Mobilroboter-Spezialist MiR zwei mobile Plattformen mit Schutzart IP52 vorgestellt. Und auch ABB hatte sich kürzlich mit dem Kauf des spanischen Spezialisten ASTI Mobile Robotics mit autonomen mobilen Robotern für die Intralogistik verstärkt.

Sicher und sehend

Für maximale Bewegungsfreiheit ohne Schutzzäune überwacht beim KMP 600-S Diffdrive ein Laserscanner in der Hauptfahrtrichtung den Bereich nach vorne. Optional lässt sich die Plattform mit einem zweiten Scanner auf der Rückseite ausstatten – für hohe Geschwindigkeiten beim Rückwärtsfahren. Noch in diesem Jahr wird KMP 600-S Diffdrive durch eine 3D-Objekterkennung erweiterbar sein. So erkennt der Mobilroboter Hindernisse, die sich zwischen 30 mm und 4 m über dem Boden befinden.

„Sicherheit ist für uns zentral“, sagt Jakob Brandl, Portfolio-Manager bei Kuka. „Deswegen gibt es je acht Sicherheitszonen vor und hinter der KMP 600-S Diffdrive, die Kunden individuell anpassen können – abgestimmt auf die Geschwindigkeit des Fahrzeugs und die Anwendungssituation.“

Schnittstellen für jeden Bedarf

Der Mobilroboter KMP 600-S Diffdrive kann vielfältige Arbeitsstationen verketten und liefert dafür verschiedene Möglichkeiten für die Lastaufnahme. So agiert er beispielsweise als Top-load AGV (Automated Guided Vehicle) und kann über die integrierte Hubvorrichtung Palletten bzw. Kartons bis zu 60 Millimeter anheben. Alternativ lässt sich das Fahrzeug mit einem Förderband ausstatten. Die Inbetriebnahme des KMP 600-S Diffdrive erfolgt über einen drahtlosen Controller, die Programmierung von Applikationen ist über Java möglich.

Navigation und Flottenmanagement

Die Kuka Navigationsolution überwacht dabei die gesamte Flotte: Sie erkennt den Batterieladestand und welche Fahrzeuge mit dem WLAN verbunden sind. Nach dem Einlernen der Umgebung mittels SLAM-Algorithmus übernimmt die Software die Lokalisierung im Raum (auf dem Fahrzeug selbst) sowie die Koordination der Fahrzeuge (auf einem zentralen Rechner). Über Parameter wie Entfernung und Geschwindigkeit bestimmt der Flottenmanager die beste Route auf dem Wegenetz – natürlich kollisionsfrei.

Kontakt:
Kuka Deutchlland GmbH
Zugspitzstraße 140
86165 Augsburg
www.kuka.com


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