Startseite » News »

Kassow Robots: Neuer Cobot trägt 18 Kilogramm

Cobot-Familie mit sieben Achsen wächst auf fünf Roboter
Kassow Robots: Neuer Cobot trägt 18 Kilogramm

Anzeige
Der dänische Cobot-Hersteller Kassow Robots hat sein Portfolio um einen fünften Cobot ergänzt. Der siebenachsige kollaborative Roboter KR1018 trägt stolze 18 kg und wiegt aufgrund seiner Leichtbauweise lediglich 34 Kilogramm. Der Vertriebschef Dieter Pletscher erläutert die Hintergründe.

Warum ergänzt Kassow Robots sein Portfolio mit einem fünften Cobot?

Pletscher: Der neue, fünfte Cobot ergänzt mit seinen 18 Kilogramm Traglast und 1000mm Reichweite die bestehende Produktpalette perfekt, zumal er mit der 7. Achse bestmögliche Beweglichkeit bietet und aufgrund der Leichtbauweise nur 34 Kilogramm Eigengewicht hat. Kompakte, kräftige und einfach zu programmierende und gleichzeitig flexible Cobots sind in der Industrie gefragt und wir hatten für unsere Produktpalette eben auch ein Modell mit ganz besonders hoher Traglast im Blick.

Auf welche Anwendungen zielt Ihr neuer Cobot? Was kann man damit lösen, was vorher nicht möglich war?

Pletscher:Es ging uns um ein Cobot-Modell, das auch für das Beladen und Entladen schwerer Teile in der Metallindustrie oder für Aufgaben rund ums Palettieren und Etikettieren zum Beispiel in der Lebensmittelindustrie geeignet ist, um nur zwei Beispiele zu nennen. Stark und gleichzeitig kompakt: Kristian Kassow hatte mit diesem Anspruch ja die Gelenke und unsere 7-Achsen Cobots neu entwickelt, und zwar ganz gezielt für Industrieanwendungen. Übrigens war schon im Business Plan die Rede von diesen fünf Modellen…. Wir folgten also „nur“ unserer Roadmap.

Generell: Was zeichnet die Cobots von Kassow Robots aus?

Pletscher: Wir sind stolz, unseren Endkunden nun ein breites Produktportfolio für den Einsatz in der Industrie zu bieten: Von einer Traglast von bis zu 18 Kilogramm, Reichweite von bis zu 1,80 Meter – alles bei einem Eigengewicht von maximal 38 Kilogramm. Die zusätzliche 7. Achse bei allen Modellen bietet einen besonderen Mehrwert. Denn mehr Wendigkeit bedeutet mehr potentielle Anwendungen. Und da man den Cobot mit mehr Anwendungen besser nutzen kann, ist so ein kurzer ROI möglich.

Aber braucht man für den Erfolg im Mittelstand überhaupt viele Cobot-Modelle? Überzeugt man KMUs nicht eher mit Plug&Play Lösungen für konkrete Anwendungen bzw. durch einfache Programmierung?

Pletscher: Um Erfolg im Mittelstand zu haben, braucht man beides. Natürlich spielt die leichte Bedienbarkeit und Programmierbarkeit eine wichtige Rolle, gerade auch für Mittelständler, die erste Schritte in die Robotik machen. Ihnen geht es ja genau darum, flexibel, einfach und schnell Änderungen in der Automatisierungslösung vorzunehmen. Daher basiert unser Programmierhandgerät auf einer intuitiv-benutzerfreundlichen Tablet-Technologie und arbeitet nach dem Drag and Drop-Prinzip. Doch was bringt das beispielsweise dem Metallverarbeiter, der den Rücken der Mitarbeiter schonen will, wenn er einen Cobot hat, der simpel zu benutzen ist, aber eben zu wenig Kilogramm tragen kann? So ein Mittelständler ist bei uns richtig aufgehoben, denn wir bewegen uns in der Preisdimension im Marktumfeld, bieten aber mehr Traglast und Reichweite.

Was ist Kassows Strategie um am deutschen Markt zu punkten? Mit welchen Argumenten kann und will Kassow überzeugen?

Pletscher: Wir wollen mit dem oben beschriebenen Package von starken, schnellen und gleichzeitig leicht zu programmierenden Cobots punkten, wobei unsere 7. Achse den Industriekunden einen ganz besonderen Mehrwert bietet: die doppelte Flexibilität. Zum einen die Flexibilität beim Versetzen des Leichtgewichtroboters von einem Ort in der Produktion an einen anderen; das ist – ebenso wie das Set-Up nach dem Plug-and-Play-Prinzip und mit einem 240 Volt Stromanschluss möglich. Zum anderen aber die Flexibilität im Sinne der Beweglichkeit der Cobots.

Warum ist die Beweglichkeit wichtig?

Pletscher: Mittelständler haben oft wenig Platz; die 7. Achse ermöglicht höchste Beweglichkeit auf kleinstem Raum und kann zudem beliebige Wege, auch gerade Linien, in konstanter Geschwindigkeit abfahren – ein unschätzbarer Vorteil zum Beispiel beim Schweißen oder beim Auftragen von Klebemitteln. Das alles ist ein großes Plus, was uns unsere Kunden durchweg bestätigen. Es gibt ja durchaus wenige andere Player mit sieben Achsen, doch diese verfügen nicht über unsere hohe Reichweite und Traglast.

Und wer integriert die Cobots?

Pletscher: Uns ist das Partnernetzwerk sehr wichtig. Auch das Wort Partner ist hier sozusagen doppelt besetzt: Wir als Kassow Robots haben Vertriebspartner ausgewählt, die mittelständisch geprägt sind und daher die Bedürfnisse von Mittelständlern kennen. Zudem wünschen wir uns solche Partner, die wiederum echte Partner für die industriellen Endkunden sind. Denn auch wenn ein Cobot sehr schnell schon nach einer Tagesschulung alleine vom Mittelständler für erste Anwendungen programmiert und genutzt werden kann: Jemanden im Hintergrund zu haben, den man im Zweifel fragen kann, das ist unseres Erachtens gerade für kleinere Unternehmen hilfreich.

Wie will sich Kassow Robots gegen den Marktführer UR sowie deutsche Cobot-Spezialisten wie Rethink, Panda und Yuanda und die starken Asien-Newcomer Techman und Doosan und natürlich die Cobots der Robotergrößen Fanuc, Yaskawa, Kuka, ABB etc behaupten?

Pletscher: Vorab gesagt; der Markt bietet genug Raum für viele respektable Player. Wir suchen Kunden, die sagen: Uns reichen sechs Achsen nicht, wenn wir für die gleiche Größenordnung Modelle mit sieben Achsen bekommen können. Und bei den 7-Achsen Anbietern gibt es zwar durchaus auch wenige andere Marktteilnehmer. Aber unsere Cobots überzeugen durch das Gesamtpaket: 7. Achse plus besonders hohe Traglast und Reichweite von bis zu 18 kg bzw. bis zu 1800mm, plus sehr hohe Speed mit bis zu 225 Grad / Sekunde an jedem der sieben Gelenke – und eine hohe Bedienerfreundlichkeit, auch beim Programmieren. Nochmals möchte ich unser Partnernetzwerk betonen, das ist uns sehr wichtig.

Kassow Robots ApS

www.kassowrobots.com

Anzeige
Aktuelle Ausgabe
Titelbild Automationspraxis 10
Ausgabe
10.2020
LESEN
ABO
Schlagzeilen
Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Websession am 03. + 05.11.2020
Messevideo


Mechatronik in der Mensch-Roboter-Kollaboration: Die Zimmer Group zeigt, wie es geht.

Kalender

Aktuelle Termine für die Automatisierungsbranche

Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de