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Bundeskanzler Scholz weiht Lernfabrik Industrie 4.0 bei ABB ein

Ausbildungsstart bei ABB
Kanzler Scholz weiht Lernfabrik Industrie 4.0 ein

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Bundeskanzler Olaf Scholz besucht zum Ausbildungsstart das ABB-Ausbildungszentrum in Berlin Bild: ABB

Zum Start in das neue Ausbildungsjahr und zur feierlichen Einweihung des Erweiterungsbaus hat Olaf Scholz das Ausbildungszentrum von ABB in Berlin besucht. Der Bundeskanzler überzeugte sich aus erster Hand davon, wie die Lernfabrik Industrie 4.0 in diesem neuen multifunktionalen Gebäude die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Technologieunternehmen verändert.

In diesem Ausbildungsjahr nimmt das ABB-Ausbildungszentrum in Berlin 205 Auszubildende in 17 unterschiedlichen Ausbildungsberufen an Bord. Sie sollen die Fähigkeiten erlernen, die sie für den Erfolg in der Welt der Industrie 4.0 benötigen. „Das Ausbildungszentrum ist ein echtes Aushängeschild für unsere weltweit angesehene duale Ausbildung“, lobte Bundeskanzler Scholz. Die wichtigste Zukunftsinvestition sei die in die Qualifikation der Fachkräfte.

Vorbereitung auf die digitale Zukunft der Fertigung

Die Lernfabrik Industrie 4.0 ist das Herzstück des neuen Gebäudes, das mit einer modernen technischen Ausstattung die Auszubildenden auf die digitale Zukunft der Fertigung vorbereiten soll. „Ich erwarte eine Reindustrialisierung Europas, die von zwei Faktoren angetrieben wird: der Notwendigkeit kürzerer, belastbarerer Lieferketten und der rasch wachsenden Nachfrage nach so genannter Mass Customization, das heißt nach Produkten, die perfekt auf die Bedürfnisse, den Geschmack oder den Lebensstil jedes einzelnen Kunden zugeschnitten sind“, sagte Peter Voser, Verwaltungsratspräsident von ABB. „Dies ist nur möglich, wenn wir die nächste Generation von Mitarbeitenden zu hoch qualifizierten Fachkräften ausbilden.“

Ganzheitliches Verständnis für digital vernetzte Produktionsprozesse

Es seien diese Investitionen in die Ausbildung, die es ABB ermöglichten, in Deutschland sowohl innovativ als auch profitabel zu arbeiten – heute und in Zukunft. Peter Voser und Sami Atiya, Leiter des Geschäftsbereichs Robotik & Fertigungsautomation von ABB und Mitglied der Konzernleitung, führten den Kanzler durch eine Lernfabrik, die hochautomatisierten Industrieanlagen nachempfunden ist und den Lernenden ein ganzheitliches Verständnis für digital vernetzte Produktionsprozesse vermitteln soll.

Das Investitionsvolumen für das Multifunktionsgebäude betrug rund 7 Mio. Euro. Das Land Berlin förderte den Erweiterungsbau mit Mitteln in Höhe von rund 6,2 Mio. Euro. Insgesamt befinden sich bei ABB bundesweit 1153 Nachwuchskräfte in Ausbildung, davon im Rahmen der Verbundausbildung 789 für etwa 250 Partnerunternehmen. (jk)

www.abb.com

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