Studie: Digitale Transformation für viele Firmen Top-Priorität

Digitale Transformation: Müdigkeit, trotz Return on Invest

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„Es gibt nicht den einen Weg zum Erfolg bei der digitalen Transformation. Kein Unternehmen beginnt am selben Punkt, jedes hat seine individuellen Herausforderungen“, sagt Robert Gögele, Geschäftsführer der Avanade Deutschland GmbH. Bild: Avanade Deutschland GmbH
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Die digitale Transformation lohnt sich, zeigt eine aktuelle Untersuchung von Avanade: Rund um den Globus erwarten Unternehmenslenker, dass Sie aus den Investitionen in die digitale Transformation innerhalb des nächsten Jahres rund 17 Prozent zusätzliche Erträge erlösen können. 92 Prozent der weltweit und 49 Prozent der in Deutschland Befragten bezeichneten die digitale Transformation ihres Unternehmens daher als eine der drei Top-Prioritäten.

Gleichzeitig sehen die Teilnehmer der Erhebung auch die Hindernisse für eine erfolgreiche digitale Transformation: Weltweit gaben 46 Prozent (D: 40 Prozent) Schwierigkeiten an, Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten zu finden; 40 Prozent (D: 46 Prozent) sehen Versäumnisse, alte und neue Technologien zu integrieren. Schließlich erkennt weltweit gut ein Drittel (D: 37 Prozent) der Befragten Defizite bei der Modernisierung von Bestandssystemen. Zudem gaben 43 Prozent der international Befragten an, dass sie eine gewisse Müdigkeit bei der digitalen Transformation verspüren, die ihren Fortschritt erheblich beeinträchtigt.

„Es gibt nicht den einen Weg zum Erfolg bei der digitalen Transformation. Kein Unternehmen beginnt am selben Punkt, jedes hat seine individuellen Herausforderungen“, sagt Robert Gögele, Geschäftsführer der Avanade Deutschland GmbH. „Wir haben dabei drei Basisdimensionen identifiziert, die Unternehmen unserer Meinung nach angehen müssen für eine erfolgreiche digitale Transformation: Innovation, Effizienz und Transformation Experience, also eine positive Anwendererfahrung. Erlangt ein Unternehmen in allen drei Bereichen einen entsprechenden Reifegrad, so erzielt es auch die größten Renditen. Die Ergebnisse unserer Befragung spiegeln dies wider.“

Hoch im Kurs steht derzeit das Thema Künstliche Intelligenz (KI): Die meisten Befragten (weltweit 84 Prozent, Deutschland: 85 Prozent) betonen die Notwendigkeit, in KI-Technologien zu investieren. Allerdings gaben 78 Prozent (D: 73 Prozent) der Befragten an, dass KI-Fähigkeiten jedoch oft ohne Plan und Ziel aufgebaut werden. So schlägt sowohl die Integration in bestehende Systeme fehl, wie auch der strategische Mehrwert für das Geschäft nicht voll genutzt werden kann. In der Konsequenz erfolgen etwa drei Viertel der Investitionen (global 78 Prozent und in Deutschland 74 Prozent) in künstliche Intelligenz, ohne dabei die Integration in existierende Systeme und Prozesse zu bedenken.

„Der Schlüssel zur Zufriedenheit der Kunden liegt darin, KI zu einem Teil der Unternehmens-DNA zu machen. So kann sie quasi in der digitalen Transformation heimisch werden“, erläutert Gögele. „Das ermöglicht es Unternehmen, erfolgreicher zu sein. Und die Mitarbeiter werden produktiver und effektiver.“ Das sehen auch die Befragten so: 82 Prozent weltweit (D: 90 Prozent) erwarten demnach, dass KI und Geschäftsprozessintegration ein erhebliches Wachstum für ihr Unternehmen bringen werden.

Zur Studie: Avanade hatte das Forschungsunternehmen Vanson Bourne mit der Befragung von 1.150 hochrangigen Entscheidungsträgern beauftragt; die Größe der Stichprobe wurde durch die erwünschte Unternehmensgröße (Umsatz 500 Millionen bis über 10 Milliarden US-Dollar) limitiert. Die Erhebung wurde im Juni 2019 abgeschlossen. Die Interviewten stammen aus Europa, Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum. Dazu gehören Führungskräfte aus den Bereichen IT, Finanzen/Operations, Vertrieb, Marketing und Personal.

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