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Krise als Chance: Durchbruch für mobiles Arbeiten

Potenziale digitaler Technologien werden jetzt sichtbar
Corona-Krise als Chance: Durchbruch für mobiles Arbeiten und Videokonferenzen

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Rund ein Drittel der Angestellten will in nächster Zeit vermehrt mithilfe von Videokonferenzen mit Kunden und Kollegen zu kommunizieren. Grafik: Eco
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Bringt die Corona-Krise den Durchbruch für digitale Technologien wie mobiles Arbeiten und Videokonferenzen? Immerhin führt die Corona-Pandemie derzeit dazu, dass immer mehr Unternehmen auf virtuelle und dezentrale Formen der Zusammenarbeit setzen. Und die Mitarbeiter wissen dies zu schätzen.

85 Prozent der Arbeitnehmer schätzen die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens, zeigt eine Umfrage Umfrage unter etwa 2.500 Angestellten, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag von eco – Verband der Internetwirtschaft durchgeführt hat. Rund ein Drittel der Angestellten gibt an, in nächster Zeit vermehrt mithilfe von Videokonferenzen mit Kunden und Kollegen zu kommunizieren. Über 20 Prozent wollen mehr Tools zur Online-Projektarbeit im Team nutzen. Rund 10 Prozent setzen vermehrt auf digitale Weiterbildungsangebote wie Webinare.

Auch eine Befragung des IT-Verbandes Bitkom zeigt, dass mobiles Arbeiten & Co in Zeiten von Corona auf dem Vormarsch sind. Von den 522 befragten Berufstätigen arbeitet mittlerweile fast die Hälfte (49 Prozent) von Zuhause aus. Für einige ist das Neuland: 18 Prozent durften vor Corona gar nicht im Homeoffice arbeiten. Weitere 31 Prozent konnten bereits vorher im Homeoffice arbeiten. Sie tun das jetzt häufiger (17 Prozent) oder ganz (14 Prozent). Bei 45 Prozent der Berufstätigen werden Meetings als Telefon- und Webkonferenzen durchgeführt.

Arbeitgeber setzen öfter auf mobiles Arbeiten

Denn viele Arbeitgeber haben auf die Corona-Pandemie reagiert und setzen öfter auf mobiles Arbeiten. Bei jedem dritten Berufstätigen (33 Prozent) wurde erstmals Homeoffice eingeführt, bei 43 Prozent wurden bestehende Regelungen für mobiles Arbeiten durch den Arbeitgeber ausgeweitet.

„Die Corona-Pandemie und die drastischen Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens erzwingen ein radikales Umdenken in der Kultur vieler Unternehmen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Denn digitale Technologien seien der Schlüssel, wenn es darum geht, die Arbeitsfähigkeit von Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen in der gegenwärtigen Situation zu gewährleisten.

Potenziale digitaler Technologien jetzt sichtbar

„Dass mobiles Arbeiten und mobiles Lernen zum Standard werden könnten, schien bislang undenkbar“, so Berg weiter. Die Potenziale, die digitale Technologien bieten, würden aber jetzt sichtbar – und diese nutzen ja nicht nur im Kampf gegen das Virus, sondern etwa auch bei der Reduzierung des Berufsverkehrs und der damit verbundenen Emissionen.

Ist die Krise also eine Chance für digitale Technologien rund um das mobile Arbeiten? Ja, sagt auch der Internetverband eco. „Technologie-Skepsis war gestern: Wir werden jetzt immer mehr konkrete Positivbeispiele für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft erleben. Es sind sehr konkrete Erfahrungen, wie eben die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens in Zeiten der Krise, ermöglicht durch digitale Technologien und die flächendeckende Verfügbarkeit von leistungsfähigem Internet in Deutschland“, sagt eco Geschäftsführer Alexander Rabe.

„Diese Erfahrungen werden hoffentlich nachhaltig zur zügigeren digitalen Transformationen von Gesellschaft und Wirtschaft führen und die Akzeptanz in der Breite der Bevölkerung als auch bei vielen KMU drastisch erhöhen. Zahlreiche Unternehmen stellen jetzt auf Homeoffice um, obwohl ihnen das jahrelang unmöglich erschien. Das Internet ist in diesen Tagen zum zentralen Werkzeug der Interaktion geworden und hält das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben derzeit am Laufen.“

Online-Konferenzen als Messe-Ersatz?

Laut Umfrage sind sogar Online-Konferenzen mit bis zu 500 Mitarbeitern für 8,5 Prozent der Befragten eine gute Option in der aktuellen Situation. „Wenn es die Alternative ist, eine Messe oder Veranstaltung ganz ausfallen zu lassen, dann ist eine virtuelle Veranstaltung besser als gar keine“, sagt Weller dazu. Formate zu finden, die Konferenzen und Messen komplett ersetzen können, ist zurzeit jedoch noch schwierig. Der Bedarf an entsprechenden Lösungen ist jedoch da und wird nun deutlich wachsen. Engpässe bei den Online-Ressourcen sind jedenfalls zu keinem Zeitpunkt zu erwarten, gibt der eco Verband Entwarnung.

http://web.eco.de

www.bitkom.org

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