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Mehr als zehn Prozent höhere Produktivität dank Digitalisierung

Digitalisierung der Fertigung
Phoenix Contact: Höhere Produktivität dank Digitalisierung

Wie sich mit Digitalisierung die Produktivität in der Fertigung steigern lässt, zeigt Phoenix Contact am Beispiel der hauseigenen Elektronikfertigung in Bad Pyrmont.

Das Sammeln von Daten stellt den ersten Schritt in Richtung einer digitalen Fabrik dar, sagt Frank Woortmann, Vice President Factory Automation bei der Phoenix Contact Electronics GmbH. Allerdings muss zum Sammeln der Daten eine Vielzahl an Schnittstellen der IT- und OT-Welt berücksichtigt werden. Das auf PLCnext Technology basierende IIoT-Framework von Phoenix Contact schafft Abhilfe, indem es eine Brücke zwischen OT und IT baut und einen reibungslosen Datenaustausch zwischen beiden Welten ermöglicht. „Die Daten werden dazu normiert, sodass sie auf allen Ebenen transparent zur Verfügung stehen“, so Woortmann.

Nachrüstbare Box zum Datensammeln

Zum Einsatz kommt das IIoT-Framework in der hauseigenen Elektronikfertigung am Standort Bad Pyrmont mit 228 Arbeitsplätzen. Mit den selbst entwickelten und nachrüstbaren Data Collection Boxen wurde hier eine platzsparende und günstige Datensammellösung umgesetzt. Wegen ihrer kompakten Bauform lässt sich die Box beispielsweise im Zwischenboden versenken.

Woortmann: „Da die Daten außerhalb der Maschinen abgegriffen werden, treten keine CE-Verletzungen oder Garantieverluste auf.“ So fallen pro Tag 1,3 Millionen Datenpunkte an, die sich pro Jahr auf mehr als 270 Terabyte summieren. Über das IIoT-Framework PLCnext Technology lassen sich die OT-Daten mit den überlagerten IT-Systemen wie ERP oder MES sowie Clouddiensten zusammenführen. Eine einfach handhabbare Visualisierung der Ergebnisse stellt dem Produktionsleiter und seinen Mitarbeitenden nun dar, wo im Tagesgeschäft Optimierungspotenziale zu finden sind, und gibt Handlungsempfehlungen.

Schutz durch Gigabit-Firewall

Eine weitere Maßnahme am Fertigungsstandort Bad Pyrmont war der Aufbau einer zukunftssicheren digitalen Netzwerkinfrastruktur. Durch die Verwendung der neuesten Managed-Switch-Generation aus dem eigenen Haus ist eine Ringtopologie mit Gigabit-Fähigkeit entstanden. Die Anbindung der einzelnen Maschinen an das Produktionsnetzwerk erfolgt über eine Gigabit-Firewall.

Die Firewall schützt vor unbefugten Zugriffen und ermöglicht die Integration der Maschinen in das Unternehmensnetzwerk, ohne dass deren IP-Parameter geändert werden müssen. Mit dem eingebauten Firewall-Assistent lassen sich neue Maschinen auch ohne tiefere IT-Kenntnisse in die bestehenden Fertigungsanlagen einbinden.

Plus Cobot und FTS

Mit den überall verfügbaren, normierten Daten und einer sicheren digitalen Netzinfrastruktur sind damit die Grundlagen zum Aufbau einer Smart Factory gelegt. Durch die Digitalisierung der Produktion hat sich die Produktivität um mehr als zehn Prozent gesteigert. Zur Realisierung der ersten Schritte auf diesem Weg haben die Automatisierungsspezialisten PLCnext-, WLAN-, Netzwerk-, HMI-, Safety- und viele andere Produkte von Phoenix Contact im Smart Production Cabinet zusammengeführt.

In Kombination mit dem eigenen Automatisierungsstandard Smart Production Library wurden die Cobot-Applikationen in der Hälfte der sonst üblichen Zeit in das Fertigungsnetzwerk integriert. Darüber hinaus hat sich die Flexibilität im Materialtransport durch die Nutzung von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) erhöht. Diese rüstet Phoenix Contact ebenfalls mit eigener WLAN-Technik aus.

Phoenix Contact GmbH & Co. KG

www.phoenixcontact.com/digitalfactorynow


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