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Motor bewegt KI-Assistenten

Bürstenlose DC-Servomotoren treiben Propeller für fliegenden KI-Assistenten Cimon auf der ISS an
Motor bewegt KI-Assistenten

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Der Antrieb für den KI-Assistenten Simon auf der ISS kommt von Faulhaber. Bild: Airbus-Space
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Auf der Internationalen Raumstation ISS bringen Motoren von Faulhaber den KI-Astronauten-Assistenten Cimon auf Trab.

Der frei fliegende Technologie-Demonstrator Cimon (Crew Interactive Mobile Companion) soll Astronauten bei Routinearbeiten unterstützen, indem er beispielsweise Prozeduren anzeigt oder Problemlösungen anbietet. Sein Bildschirmgesicht, seine Stimme und die künstliche Intelligenz (KI) machen ihn zu einem Kollegen der Besatzungsmitglieder, mit dem diese in einen echten Dialog treten können. Der künstliche Assistent wurde im Auftrag des Raumfahrtmanagements im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) von Airbus in Friedrichshafen entwickelt.

Der Astronauten-Assistent Cimon hat etwa die Größe eines Medizinballs und wiegt rund fünf Kilogramm. In der Schwerelosigkeit des Alls schwebt er frei im Raum und fliegt auf Zuruf zum Astronauten, der seine Hilfe in Anspruch nimmt. Er wird von 14 kleinen Propellern bewegt, die ihn in die gewünschte Position befördern und dort halten. Sie werden von bürstenlosen DC-Servomotoren der Serie 0824 von Faulhaber angetrieben; für ihre Steuerung sorgen Speed Controller der Serie SC1801. Die Motoren wurden wegen ihrer Zuverlässigkeit und Langlebigkeit bei sehr kleinen Abmessungen, geringem Gewicht und niedrigem Energieverbrauch ausgewählt.

Die Horizons-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst ist bis Dezember 2018 geplant. Gerst soll in dieser Zeit drei Versuche mit dem Missionsbegleiter Cimon durchführen: Astronaut und KI-Assistent werden mit Kristallen experimentieren, zusammen den Rubik-Zauberwürfel lösen und ein komplexes medizinisches Experiment durchführen, bei dem Cimon die einzelnen Schritte ansagt und als intelligente fliegende Kamera dient. Während Gerst nach Abschluss der Mission zur Erde zurückkehren wird, soll der künstliche Helfer an Bord bleiben und künftige Missionen unterstützen.

Dr. Fritz Faulhaber
GmbH & Co. KG

www.faulhaber.de


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