Schmier- und wartungsfreie Komponenten sorgen für kostengünstige Automatisierung

Low-Cost-Robotik aus dem Baukasten

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Greifen, Drehen, Schwenken – gerade einfache Pick&Place-Aufgaben kann man mit Igus‘ Roboter-Gelenkbaukasten Robolink kostengünstig automatisieren. Das rechnet sich in wenigen Monaten.

„Mit Robolink lassen sich einfache, sich wiederholende Aufgaben automatisieren, die bislang manuell erledigt werden“, sagt Martin Raak, Produktmanager Robolink. „Durch den modularen Baukasten können Kunden dabei die für sie optimale Automatisierungslösung schaffen.“ Denn der Kunde hat die Möglichkeit, seine Systeme individuell zusammenzustellen – entweder mit Robotik-Einzelkomponenten im Selbstbau oder mit komplett vormontierten Gelenkarmen.

„Und das für einen Bruchteil der Kosten, die mit klassischen Industrierobotern erforderlich wären“, so Raak. Durch diese beiden Argumente – „einfache individuelle Konfiguration und günstiger Preis“ – sei der Robolink-Baukasten sowohl für Sondermaschinenbauer als auch für kleine und mittelständische Betriebe als Endkunden interessant.

Wie sich mit Robolink Zeit und Kosten sparen lassen, zeigt der Gewinner des ersten Low-Cost-Robotik-Wettbewerbs. MLC-Engineering setzt einen Robolink-Gelenkarm in der optischen Messtechnik ein. Der 5-Achs-Roboter entnimmt das gefertigte Teil aus einer Produktionsmaschine und transportiert es zu einem optischen Messgerät. Anschließend positioniert er das Werkstück mehrfach innerhalb des Messbereiches, um alle relevanten Maße zu überprüfen. Abhängig von der Gut-/ Schlecht-Bewertung legt der Robolink-Roboter das Werkstück auf ein Förderband oder in eine Ausschuss-Box. Das spart 76 Prozent an Zeit.

Igus selbst setzt Robolink in der hauseigenen Montage ein. Ein Robolink-Mehrachsgelenk-Roboter und ein Drylin-Portalroboter sind Hauptbestandteile einer Maschine, die Energieketten konfektioniert. Zwei Pendeltischeinheiten führen die Bauteile in die Montagezelle, der RL-DC-Arm mit Hub-Saug-Greifer bringt die Kettenglieder in die richtige Orientierung. Die lineare Schwenkgreifeinheit sorgt anschließend dafür, dass die Kettenglieder lagegerecht in die vollautomatisierte Montage gesetzt werden.

„Überall dort, wo es nicht um ausgesprochen hohe Lasten, Präzision und Kräfte geht, ist Robolink sicherlich eine interessante Option“, sagt Raak zu den möglichen Einsatzbereichen. Die bereits realisierten Anwendungen reichen vom Einsatz mit Sprühwasser (Reinigung), über die Positionierung von Kameras, Sensoren oder Messköpfen bis zu Pick&Place-Aufgaben in der Elektronikproduktion.

Vereinfacht wird das Konfigurieren des Low-Cost-Roboters durch den Robolink-Designer: „Auf der intuitiven CAD-Oberfläche kann man einfach die spezifischen Komponenten Schritt für Schritt auswählen und so den Roboterarm schnell von der ersten Achse bis zum Werkzeug individuell konfigurieren“, schwärmt Raak. Zudem ermöglicht die Software eine visuelle Simulation der Bewegungen. „Die Hürde für Anwender ist also relativ niedrig, in eine einfache und kostengünstige Automation einzusteigen“, so Raak.

Aus Gelenken mit verschiedenen Getrieben, Motoren und Verbindungselementen kann der Anwender sein Robolink-System individuell zusammenzustellen. Alle Robolink-Komponenten lassen sich auch mit dem Drylin-E-Baukasten für Portale modular kombinieren. Beispielsweise kann ein mehrachsiger Gelenkarm auf einer Drylin-E-Linearachse verfahren.

Die kostengünstigen Roboterarme lassen sich mit unterschiedlichen Steuerungskonzepten ergänzen. Eine Lösung bietet die Low-Cost-Steuerung von Commonplace Robotics, die speziell auf Robolink D abgestimmt ist und zusammen mit einer einfach zu bedienenden Software geliefert wird.

Raaks Fazit: „So bietet Robolink die Möglichkeit, mit einer extern zugekauften Low-Cost-Steuerung ab 5000 Euro zu automatisieren. Die Investitionen amortisieren sich je nach eingesetzter Steuerung und Aufgabenstellung oft nach vier bis sieben Monaten.“

Igus GmbH

www.low-cost-robotics.de


Webseite und Wettbewerb

Auf www.low-cost-robotics.de erhalten Interessenten einen Überblick über die Möglichkeiten von Robolink und erste Entscheidungshilfen: Roboter mit modularem Aufbau oder doch lieber eine Fertiglösung? Welches Modell eignet sich für welche Anwendungsgebiete? Dr.-Ing. Sebastian Feldmann von der Universität Duisburg-Essen erklärt im kostenfreien E-Book „Low Cost Robotics – Status, Chancen, Ausblick“, was Anwender bei der Anschaffung beachten sollten.

Zudem ruft Igus bereits zum zweiten Mal zum Robolink-Ideenwettbewerb auf. Hier können bis Ende Juni interessante Anwendungen eingereicht werden, in der ein Robolink-Gelenkbaukasten zum Einsatz kommt, oder kreative Ideen, wie ein bisheriger Prozess damit optimiert werden kann.

www.low-cost-robotics.de

Bild: Igus

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