FTS ermöglicht agile Batteriemontagelinien für die E-Mobility Flexibilität für die E-Batterie-Montage

FTS ermöglicht agile Batteriemontagelinien für die E-Mobility

Flexibilität für die E-Batterie-Montage

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Die Montage der Batterien für Hybrid- oder Elektroantriebe erfordert Flexibilität. Mit fahrerlosen Transportsystemen (FTS) von DS Automotion errichten große Automobilhersteller agile Produktionsanlagen.

Für die Elektromobilität bietet die Automobilindustrie ein rasch wachsendes Portfolio an Fahrzeugen mit Hybrid- oder Elektroantrieb. Weil der E-Akku dabei eine Schlüsselrolle einnimmt, errichten beinahe alle etablierten Automobilhersteller Produktionslinien für die Batteriepakete in eigenen Werken oder bei Tochterunternehmen. Dort entstehen aus Akkuzellen, Steuerungselektronik, Kühlsystemen und Gehäusen fahrzeugspezifische Antriebsbatterien.

Die Technologie zur Speicherung der elektrischen Energie wird allerdings laufend weiter entwickelt. Und im Gegensatz zu klassischen Starterbatterien mit genormten Größen weisen die E-Auto-Batterien typenindividuelle, komplexe Formen auf. Meist sind sie aus Platz- und Gewichtsgründen in die Bodengruppe des Fahrzeuges integriert. Sie müssen daher in immer kürzeren Zyklen an neue Modellgenerationen der Automobile angepasst werden, für die sie bestimmt sind.

Vom Vorbereiten der Bodenplatte über das Bestücken mit Zellblöcken und Batteriemanagementsystemen sowie dem Herstellen der elektrischen Verbindungen bis zum Aufbringen der Abdeckung erfolgt die Batteriemontage meist in 10 bis 12 Stationen. Der Automatisierungsgrad ist sehr hoch. Viele Stationen sind geschlossene Roboterzellen, dazwischen werden jedoch zahlreiche Arbeitsschritte auch manuell erledigt. Manche Stationen sind auch mehrfach vorhanden, um Prozesse zu parallelisieren, deren Zeitbedarf die üblichen drei bis fünf Minuten Taktzeit übersteigt, z. B. das erste Aufladen der Akku-Pakete.

Klassisch aufgebauten Montagelinien mit fixen Fördereinrichtungen fehlt die nötige Flexibilität, um dynamisch auf die veränderlichen Erfordernisse in der Batteriemontage reagieren zu können. Die nötige Flexibilität bieten Fahrerlose Transportsysteme: „Mit diesen lassen sich die Wege, die eine Baugruppe während ihrer Komplettierung zurücklegt, ebenso rasch und unkompliziert an neue Erfordernisse anpassen wie die Verweildauer an den einzelnen Stationen“, sagt DS-Geschäftsführer Arthur Kornmüller.

In zahlreichen Installationen bei großen Automobilherstellern sind Fahrerlose Transportsysteme bereits im Einsatz. Im Bereich der flexiblen Montagesysteme handelt es sich meist um spurgeführte Systeme. Deren Vorteil: Die Leitsteuerung DS Navios Trackguide basiert auf gewohnter SPS-Technik, so lassen sich die FTS für die Batteriemontage nahtlos in die Gesamtautomatisierungsprozesse integrieren. Die Fahrzeuge navigieren entlang von Magnetbändern oder von Induktionsschleifen.

Unternehmen, die die Batteriemontageanlagen in ihre allgemeine Intralogistik integrieren möchten, geben aus Kompatibilitätsgründen meist frei navigierenden Systemen der Vorzug. Deren Leitsteuerung DS Navios Freeguide errechnet Bahnabschnitte, die es meist mittels WLAN quasi als Fahrbefehle zum selbsttätigen Abarbeiten der Tasks den Fahrzeugen übermittelt. Diese kommen ohne Leitlinien aus, denn sie peilen Referenzpunkte – in den Boden eingelassene Magnete oder Laser-Reflektoren an Wänden und Regalen – an, um die Einhaltung des vom Leitrechner vorgegebenen Fahrkurses zu überprüfen.

Zudem kommunizieren die Fahrerlosen Transportsysteme direkt mit anderen Teilen der Produktionsanlage. So können sie z. B. durch die Lichtgitter in die Roboterzellen einfahren, ohne eine Schutzverletzung auszulösen und diese zum Anhalten zu bringen. Als Besonderheit müssen die FTS in den Produktionsstätten für PKW-Antriebsbatterien im Rückwärtsgang in die Zellen einfahren, oft im engen Bogen

„Praktisch alle deutschen Premium-Hersteller nutzen daher in der Batteriemontage unsere Fahrerlosen Transportsysteme“, freut sich Geschäftsführer Manfred Hummenberger. „Auch im größten Automobilwerk der USA wird dafür in Kürze ebenfalls ein FTS aus Linz zum Einsatz kommen.“

DS Automotion GmbH

www.ds-automotion.com

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