Dank Sensorik und Kameras stellt sich der Roboter auf veränderte Aufgaben ein

Doppelarm-Roboter: autonom und flexibel

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Sehen, fühlen, denken, arbeiten: Epsons Doppelarmroboter Worksense W-01 ist dank einer Vielzahl interner Sensoren wie Kameras und Kraftsensoren für eine fast autonome Produktion ausgelegt.

Die finale Version des Worksense W-01 Doppelarmroboters, der bereits als Prototyp auf der automatica 2014 zu sehen war, entstand nach intensivem Erfahrungsaustausch mit Kunden – darunter ein Pilotkunde in Deutschland, der den Worksense in seiner Fertigung für die (teil)automatisierte Low-Volume-Montage nutzt.

Der intelligente Dualarm-Roboter ist aufgrund seiner visuellen und haptischen Sensoren (etwa Kraftsensoren in den Handgelenken) in der Lage, auch veränderte Aufgaben weitgehend autonom zu lösen. Er identifiziert und handhabt externe Objekte dabei eigenständig mittels derer CAD-Daten. Neu ist auch die Programmierung, die sich stärker durch Vorgabe von Aktionszielen auszeichnet und nicht mehr auf die Definition von Trajektorien ausgelegt ist: Anstelle einer detaillierten Bahnplanung sagt man dem Roboter beispielsweise nur „Nimm den Würfel und stecke ihn in die Schachtel“ – den Rest erledigt der Worksense autonom und kann aufgrund seiner Sensorik sogar auf veränderte Positionen der Werkstücke reagieren.

Mit seinen sechs Kameras (zwei in den Handgelenken, zwei im Kopfbereich sowie zwei Makrokameras ebenfalls im Kopf) ist die räumliche Wahrnehmung der Maschine sehr genau, so dass filigrane, hochpräzise Manipulationen, beispielsweise an empfindlichen Objekten, sicher und schnell vorgenommen werden.

Volker Spanier, Leiter Robotic Solutions bei Epson in der Region EMEAR: „Wir sehen den Worksense W-01 als einen Schritt hin zu einer fortschrittlichen Robotertechnologie an, mit denen die Arbeitsplätze der Zukunft ausgerüstet sind.“

Aufgrund seiner einem Menschen nachempfundenen Rumpf- und Armgeometrie nutzt er für seine Manipulationen übliche Werkzeuge und Vorrichtungen, so dass die Produktion teurer Spezialwerkzeuge entfällt – dafür sorgen nicht zuletzt auch spezielle 4-Finger-Greifer, die ein wenig an das Papier-Fingerspiel „Himmel-Hölle“ erinnern. Wie andere Epson Industrieroboter ist auch der Worksense W-01 mit QMEMS-Sensoren ausgestattet, die für eine schnelle, vibrationsfreie Fahrt sorgen.

Epson Deutschland GmbH

www.epson.de


Kostenoptimerter Knickarm-Roboter

Wie schon bei den Scaras der T-Serie bringt Epson auch bei seinen Knickarmrobotern eine kostenoptimierte Roboterreihe. Die VT-Serie beruht auf dem Prinzip des ‚just-enough‘, weil manche Anwendungen nicht das letzte Quäntchen an Genauigkeit und Geschwindigkeit benötigen. Wie die T-Serie besitzen auch die VT-Roboter einen eingebauten Controller, was Platz im Schaltschrank spart. Trotzdem unterstützt die VT06-Serie eine Bildverarbeitung sowie externe Erweiterungen. Erster Vertreter ist der VT06 mit 600 mm Reichweite und 6 kg Nutzlast. Der Einstiegspreis beginnt bei bemerkenswert niedrigen 13.000 Euro.

Zudem baut Epson seine kostengünstigen Z-Serie-Scaras (Einstiegspreis ab 9500 Euro) mit dem T6–602 Scara aus. Waren die Maschinen der T-Serie bisher auf 300 mm Reichweite bei einer Nutzlast von bis zu 3 kg beschränkt, bietet der T6 nun eine Reichweite von 600 mm und eine Nutzlast von bis zu 6 kg. Dank ihrer kompakten Abmessungen und der einfachen Einrichtung ist die T-Serie gut geeignet, Linearachsen in Anlagen zu substituieren.

Epson Deutschland GmbH

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Bild: Epson

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