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Martin Mechanic: Flexible Roboterzelle bedient Fräszentrum

Nachbearbeitung von Alu-Zierblenden
Martin Mechanic: Flexible Roboterzelle bedient Fräszentrum

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Eine flexible Roboterzelle, die schnell auf sich ändernde Anforderungen bei der Nachbearbeitung von Alu-Zierblenden reagieren kann, hat Martin Mechanic für Datron entwickelt.

Für die Roboterzelle, die einem Fräszentrum zuarbeitet, haben sich die Ingenieure aus Nagold aus dem Baukastensystem von Martin Systems bedient. Als Basis diente ihnen die Roboterzelle Maxi für das Teilehandling an Bearbeitungszentren. Die neue Roboterzelle nutzt neben einem Schubladensystem auch einen Greiferbahnhof sowie einen zweiten Be- und Entladeplatz, über den der Fanuc-Roboter komplette Nullpunkt-Spannsysteme handelt, die in einem Regalsystem gelagert werden. So können in dem Fräszentrum viele Produkte bearbeitet werden, unabhängig von ihrer Teilegeometrie.

Bei der Beladung bedient sich der Roboter einerseits aus dem Schubladenturm. Hat der Roboter ein Rohteil aus der Schublade entnommen, geht er damit vor dem Fräszentrum in Warteposition. Sobald die Spannstelle des Be- und Entladeplatzes das bearbeitete Teil freigegeben hat, nimmt er es mit dem Fertigteilgreifer auf und setzt dafür ein Rohteil ein. Danach bringt der Roboter das bearbeitete Werkstück in die Schublade zurück.

Andererseits bedient sich der Roboter aus einem Regalsystem, das über eine Kapazität von 24 Plätzen für Nullpunkt-Spannsysteme verfügt. Hierbei greift er sich ein bestücktes Spannsystem aus einer der drei Ebenen und legt es in das Fräszentrum ein. Anschließend legt er das Nullpunkt-Spannsystem mit dem fertig bearbeiteten Bauteil wieder zurück ins Regal.

Der eingesetzte Fanuc-Roboter M20iD hat 35 kg Nutzlast, 2 m Reichweite und ist mit einem wechselbaren Vakuum-Doppelgreifer für das Abgreifen der Rohteile und die Aufnahme von Fertigteilen ausgerüstet. Für das Teilehandling bedient er sich jeweils im Greiferbahnhof, der ebenfalls in die Zelle integriert ist. Bauteile, die nicht in Ordnung sind, legt er auf einer Teilerutsche ab, über die sie ausgeschleust werden.

Die fehlersichere SPS-Steuerung S7–1500F zeichnet sich durch ihre hohe Bedienerfreundlichkeit aus. Über das Touch-Panel können nicht nur die Grundfunktionen bedient, sondern auch die Programme eingepflegt werden. Für das Einrichten neuer Werkstücke und deren Abholposition bietet die Softwareoberfläche entsprechende Eingabemöglichkeiten. Aus diesen Parametern generiert der Roboter dann automatisch seine Fahrbewegungen. Dadurch ist der Werker in der Lage, schon im Vorfeld Aufträge anzulegen, die die Anlage vollautomatisch erst später abarbeitet, zum Beispiel während der Nachtschicht, oder wenn zwischendurch eine neue Serie ansteht.

Martin Mechanic Friedrich Martin GmbH & Co KG

Heinrich-Hertz-Straße 2

72202 Nagold

info@MartinMechanic.com

www.martinmechanic.com


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