Der Weg zur robotergestützten Automatisierung

ABB: 5 Tipps für Robotereinsatz im Mittelstand

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Maßgeschneiderte Robotiklösungen helfen dem Mittelstand, einen hohen Produktmix bei kleinen Losgrößen zu bewältigen. Jörg Reger, Geschäftsführer der Robotik & Automation von ABB in Deutschland, rät, bei der Investition in ein passendes Robotersystem vor allem diese fünf Punkte zu beachten.

1. Den richtigen Roboter wählen: Die Wahl des richtigen Roboters hängt von der Anwendung ab. Wer vor der Frage steht, ob er einen großen Industrieroboter oder einen flexiblen kollaborativen Roboter braucht, muss genau prüfen, ob dieser seinen Zweck erfüllt. Prozessgeschwindigkeit und Zykluszeiten sind ein Faktor, ebenso wie Platzbedarf und Geschwindigkeit. Wie viel Präzision ist verlangt, ist der Roboter vielseitig einsetzbar und kann er den Arbeiter effektiv unterstützen? Auch mögliche Erweiterungen in der Zukunft sollten in Betracht gezogen werden. Anbieter mit einem großen Portfolio wie ABB bieten Lösungen für alle Einsätze und beraten umfassend.

2. Kollaborative Roboter nutzen: Ein hoher Produktmix bei geringen Stückzahlen erfordert Flexibilität in allen Prozessen. Kollaborative Roboter vereinfachen Arbeitsvorgänge, bringen Zeitvorteile und befreien den Werker von eintönigen Arbeiten – auch an bestehenden Produktionslinien. Kollaborative Roboter lassen sich zudem flexibel an sich verändernde Prozesse oder Produkte anpassen – da aufwendig installierte Zellen mit Schutzzäunen, Lichtschranken und Co. nicht vorhanden sind.

3. Sicherheit gewährleisten: Eine direkte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter ermöglicht beispielsweise die sicherheitszertifizierte Software SafeMove2 von ABB, die den Roboter nur in präzise berechneten, vorher festgelegten Räumen agieren lässt. Damit schafft SafeMove2 die Voraussetzungen, Menschen mit Industrierobotern sicher interagieren zu lassen. Je näher ein Mitarbeiter dem Roboter kommt, desto mehr drosselt das System die Geschwindigkeit des Roboters. Kollaborative Roboter wie der ABB Yumi wiedeum bieten ganz neue Automatisierungsmöglichkeiten, gerade bei der Kleinteilmontage. Mensch und Roboter arbeiten Hand in Hand an einer Aufgabe. Das Design von Yumi ist schon vom Werk aus auf Sicherheit ausgelegt, sodass bei vielen Anwendungen weitere Schutzmaßnahmen überflüssig sind.

4. Intuitiv bedienbare Roboter einsetzen: Kollaborative und flexibel einsetzbare Roboter wie YuMi setzen die Eintrittsbarriere für kleine und mittelständische Unternehmen deutlich herab. Das Lead-Through-Programming ermöglicht eine Roboterprogrammierung ohne tiefergehende Programmierkenntnisse. Der Mitarbeiter führt den Roboterarm an die gewünschten Positionen und speichert diese über eine grafische Benutzeroberfläche ab. Befehle wie „Greifer auf / zu“ lassen sich mit wenigen Klicks hinzufügen. Aber auch die Robotersteuerung OmniCore erleichtert mit einem modernen Benutzer-Interface auf dem neu gestalteten FlexPendant erleichtert die Bedienung.

5. Den Service auslagern: Kleine und mittelständische Unternehmen haben selten eine eigene Service- und IT-Abteilung, die Betrieb und Wartung der Roboter und Mitarbeiterschulungen übernehmen kann. Um Stillstände zu verhindern und die Roboter möglichst effizient einzusetzen, ist ein zuverlässiger Partner nötig, der alle Lebensphasen des Roboters begleitet. Alle ABB-Roboter können mit Ability Connected Services verbunden werden – auch drahtlos. Ability Connected Services überwacht den Zustand und die Leistung einzelner Roboter oder ganzer Flotten. Mit diesem vorausschauenden und proaktiven Ansatz lassen sich ungeplante Stillstände verhindern und Wartungen vorausschauend planen. Dabei steht die Kundenanforderung mit flexibel gestaltbaren Robot-Care-Serviceverträgen und dem Online-Portal MyRobot im Mittelpunkt. Der Anwender kann damit Service, Wartung und Support auch komplett in die Hände erfahrener Experten legen und erhält schnelle Unterstützung.

ABB Automation GmbH Robotics

https://automatisierung-mittelstand.de.abb.com

abb.de/robotics

Grüner Weg 6

61169 Friedberg, Deutschland


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