Messtechnik: Zeiss übernimmt GOM

Zeiss baut mit GOM-Übernahme automatisierte 3D-Messtechnik aus

Zeiss verstärkt sich mit GOM

Zeiss
GOM entwickelt Software und Maschinen die automatisierte 3D-Koordinatenmesstechnik, etwa die roboterbasierte Atos Scanbox. Bild: GOM
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Mit der Übernahme von GOM, Spezialist für die automatisierte 3D-Messtechnik aus Braunschweig, erweitert der Messtechnikkonzern Zeiss sein Portfolio für industrielle Messtechnik und Qualitätssicherung seiner Sparte Industrial Quality & Research. Ziel der GOM-Übernahme ist es, die führende technologische Position – insbesondere im Bereich optischer Digitalisierungssysteme – gemeinsam weiter auszubauen. Dabei soll die Kombination bestehender Produkte und Lösungen sowie künftige gemeinsame Neuentwicklungen die Grundlage für die Erschließung neuer Märkte sein.

GOM entwickelt Software, Maschinen und Anlagen für die industrielle und automatisierte 3D-Koordinatenmesstechnik. Das 1990 gegründete Unternehmen mit Hauptsitz in Braunschweig hat weltweit rund 600 Mitarbeiter. Zu den Kunden gehören internationale Unternehmen aus der Automobil-, Luft- und Raumfahrt sowie der Konsumgüterindustrie als auch Forschungseinrichtungen und Universitäten. Im Geschäftsjahr 2017/18 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 150 Millionen Euro.

Bereits 2015 hat sich Zeiss an der Steinbichler Optotechnik beteiligt, um sich beim Thema optische 3D-Digitalisierung zu verstärken („Zeiss Messtechnik kauft Steinbichler Optotechnik“). „Unsere Wachstumsstrategie beinhaltet explizit, gezielt hochinnovative Lösungen, Technologien und Firmen zu erwerben, die ihr Potenzial in der Zeiss Gruppe voll entfalten können“, sagte Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender von Zeiss. „Mit dem Erwerb von GOM und dem damit erweiterten Lösungsangebot stärken wir die führende Position unserer Sparte Industrial Quality & Research und bieten damit noch bessere Lösungen für unsere Kunden.“

Die Verbindung des Produktportfolios von Zeiss mit der optischen 3D-Messtechnik von GOM habe das Potenzial, neue Chancen und Marktzugänge im Bereich Industrial Quality & Research zu öffnen, so Zeiss. Insbesondere GOMs Lösungen in der Oberflächendigitalisierung seien führend und verstärken Zeiss in diesem Bereich. Dr. Jochen Peter, Mitglied des Zeiss Vorstands und Leiter der Sparte Industrial Quality & Research, erklärte dazu: „Mit dieser Akquisition unterstreichen wir unseren Anspruch auf eine führende Position im Bereich Oberflächenmessung und -digitalisierung. Von den Stärken von GOM und Zeiss im Bereich Soft- und Hardware werden Kunden und Anwender in beiden Bereichen profitieren.“

Nach Abschluss der Transaktion wird GOM Teil der Zeiss Sparte Industrial Quality & Research. Die Gesellschaftsform der GOM-Gesellschaften im In- und Ausland soll erhalten bleiben. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den weltweiten Vertriebspartnern soll weitergeführt werden. Die Transaktion soll vorbehaltlich der Zustimmung der Behörden im ersten Halbjahr 2019 abgeschlossen werden. Über die finanziellen Details haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

www.zeiss.com

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