VDMA: Bildverarbeitungsbranche wuchs 2017 um 17,5 Prozent – 2018 stabil Vision auf Rekordniveau

VDMA: Bildverarbeitungsbranche wuchs 2017 um 17,5 Prozent – 2018 stabil

Vision auf Rekordniveau

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„In den letzten 10 Jahren hat sich der Umsatz der deutschen Bildverarbeitungsindustrie verdoppelt“, so Dr. Klaus-Henning Noffz, Vorsitzender des Vorstandes der VDMA Fachabteilung Industrielle Bildverarbeitung. Bild: VDMA Vision
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„In den letzten 10 Jahren hat sich der Umsatz der deutschen Bildverarbeitungsindustrie verdoppelt. Zwischen 2013 und 2017 ist die Branche durchschnittlich um 13 Prozent pro Jahr gewachsen, letztes Jahr allein in Höhe von nahezu 18 Prozent. Für 2018 rechnet der VDMA nach aktuellen Umfragen damit, dass das Rekordniveau von 2,6 Milliarden Euro gehalten wird“, sagte Dr. Klaus-Henning Noffz, Vorsitzender des Vorstandes der VDMA Fachabteilung Industrielle Bildverarbeitung und CEO der Silicon Software, zur Eröffnung der Branchenmesse Vision.

Die zu erwartende Umsatzsituation für 2018 ist auf zyklische Effekte zurückzuführen: die Elektronik- und Automobilindustrie hatte letztes Jahr massiv in neue Fertigungen investiert. Verunsicherungen aus Weltpolitik und Globalwirtschaft drücken zusätzlich auf die Investitionslaune. Darüber hinaus mangelt es an Fachkräften. „Trotz aller Herausforderungen ist die Stimmung in der Branche gut und der Wachstumstrend wird sich grundsätzlich fortsetzen. Die Bildverarbeitung ist in der Produktion fest etabliert und erobert sich ständig neue Anwendungsfelder, auch außerhalb des Fabrikumfeldes – im ständigen Einsatz für verbesserte Qualität, höhere Zuverlässigkeit und mehr Sicherheit. Embedded Vision in Kombination mit Deep Learning setzt weitere Wachstumsimpulse.“

Nicht-industrielle Branchen auf dem Vormarsch

Darüber hinaus erobert sich die Bildverarbeitung stetig neue Absatzmärkte und Anwendungsfelder. 2017 betrug der Anteil des Umsatzes der deutschen Bildverarbeitungsindustrie in nicht-industriellen Branchen bereits 26 Prozent; der Umsatz wuchs um 16 Prozent. Wachstumstreiber waren insbesondere die Bereiche Sicherheit & Überwachung, Intelligente Verkehrssysteme, sowie Medizinische Diagnoseapparate und Operationstechnik.

Deutschland bleibt wichtiger Absatzmarkt: 33 Prozent des Umsatzes wurde in Deutschland erzielt, 8 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Die Nachfrage in Europa (ohne Deutschland) wuchs um 1 Prozent. Exporte nach Asien, vornehmlich China, legten um 47 Prozent zu. China war mit 14 Prozent der wichtigste Exportmarkt (plus 56 Prozent), gefolgt von Nordamerika (plus 25 Prozent).

http://ibv.vdma.org

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