VDMA-Studie: 155.000 neue Arbeitsplätze durch Batteriezellfertigung in Europa

VDMA: Batteriezellfertigung schafft viele neue Jobs

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Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA: „Eine eigene, von privaten Investoren in Europa initiierte Batteriezellproduktion wäre ein Schritt von enormer Bedeutung, um die Technologieführerschaft im Mobilitätssektor und der stationären Energiespeicherung zu erhalten.“ Bild: VDMA
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Europäische Autokonzerne investietren Milliarden in den Ausbau der E-Mobility. Eine eigene Batteriezellproduktion wäre nach Ansicht des VDMA daher ein Schritt von enormer Bedeutung, um die Technologieführerschaft im Mobilitätssektor und der stationären Energiespeicherung zu erhalten. „Europa sollte daher eine eigene Souveränität in der Zellproduktion entwickeln“, sagt Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA. „Die strategischen Potentiale Europas liegen in einer geschlossenen Wertschöpfungskette.“

Die Batterie als Herzstück der Elektromobilität macht 40 Prozent der Wertschöpfung eines Elektroautos aus. 70 Prozent entfallen dabei auf die Batteriezelle. „Diese Potentiale können in Europa über eine erfolgreiche Zellfertigung und entsprechende Rahmenbedingungen gehoben werden“, sagt Rauen. „Der Maschinen- und Anlagenbau spielt in der Elektromobilität eine Schlüsselrolle, denn er liefert die notwendigen Produktionstechnologien und Prozessinnovationen, um die Batteriezellproduktion wettbewerbsfähig zu gestalten.“

Eine Studie im Auftrag des VDMA zeigt zudem, dass durch die prognostizierte europäische Nachfrage nach Batteriezellen insgesamt etwa 155.000 Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Die Arbeitsplätze entstünden sowohl in den Fabriken, als auch in den vorgelagerten Wertschöpfungsketten. Ein Fünftel dieser Arbeitsplätze entfällt auf den Maschinen- und Anlagenbau.

Entscheidend für den Erfolg einer europäischen Batteriezellproduktion sind gute Rahmenbedingungen, die privaten Investoren den Raum für Innovationen und zur Entwicklung der Technologie geben. „Der Staat darf keine Technologien bevorzugen und andere diskriminieren“, betont Rauen. Der VDMA fordert daher von der Politik Maßnahmen, die Innovationen und Investitionen anregen, wie etwa eine allgemeine degressive Abschreibung und die Einführung der steuerlichen Forschungsförderung. „Wichtig ist, dass private Unternehmen den Standort Deutschland und Europa so attraktiv finden, dass sie hier in die Batteriezellproduktion investieren“, resümiert Rauen.

Hier finden Sie eine Kurzversion der Studie „Beschäftigungseffekte und Wertschöpfungsketten im Batterie-maschinen- und anlagenbau“

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