Die drei Unternehmensbereiche Robotics, CNC und Robomachines werden im Juli 2013 vereinigt Tag der gelben Einheit: Fanuc spricht mit eine Stimme

Die drei Unternehmensbereiche Robotics, CNC und Robomachines werden im Juli 2013 vereinigt

Tag der gelben Einheit: Fanuc spricht mit eine Stimme

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Mit seiner Open House Veranstaltung in Neuhausen setzte Fanuc ein deutliches Ausrufezeichen in Richtung Vereinigung der drei Unternehmensbereiche Robotics, CNC und Robomachines. „Mit dem Open House präsentieren wir uns als einheitliches Unternehmen“, so der Fanuc-Robotics Geschäftsführer Olaf Kramm. „Wir zeigen, wie die Automatisierung von Maschinen und Anlagen aussehen wird, wenn alle drei Geschäftsbereiche drei Geschäftsbereiche Robotics, CNC und Robomachines ineinander greifen. Das ist die Yellow World der Zukunft.“

400 Kunden und Partner waren der Einladung zum Open House gefolgt. „Diese extrem positive Resonanz hat uns fast ein bisschen überrascht, zumal viele Mitbewerber gerade Parallelveranstaltungen durchführen“, berichtet Kramm stolz. Die Besucher erwartete neben Produktpräsentationen und Networking auch Vorträge über Zukunftsthemen wie 3D-Druck oder ein Podiumsdiskussion über die „Wege zum Erfolg“, unter anderem mit VfB-Sportdirektor Fredi Bobic (Fanuc ist Sponsor des VfB Stuttgart) und Henrik Schunk, Chef des Greiftechnik-Partners Schunk.
Bei gemeinsamen Veranstaltungen wie dem Open House alleine will Fanuc es aber nicht belassen: Nach dem Vorbild von Fanuc Europa sollen auch in Deutschland einheitliche Firmen-Strukturen geschaffen werden: Als erste Fanuc-Niederlassung in Europa vollzieht Deutschland den Schritt, alle Aktivitäten in einer Gesellschaft zusammenzufassen.
Die neue Fanuc Deutschland GmbH mit den drei Divisions FA (für Factory Automation), Robotics und Robomachines wird zum 1.7.2013 ihre Tätigkeit aufnehmen. Einige Dienste und Unternehmensbereiche aller drei bisherigen Gesellschaften, wie Finance und Marketing, sind schon seit einiger Zeit einheitlich geführt.
Geschäftsführer der Fanuc Robotics Deutschland GmbH wird der bisherige Robotics-Chef Olaf Kramm. Bis zur Klärung handelsrechtlicher Details wird er gemeinsam mit Europa-Chef Olaf C. Gehrels die Geschäfte leiten. Die erforderlichen rechtlichen Schritte will man noch in diesem Fiskaljahr (bis 31.03.2014) abschließen.
„Wir gehen diesen Schritt aus einer Position der Stärke heraus“, so der Europa-Chef Gehrels: „Unsere Kunden profitieren von dem Merger. Alles aus einer Hand zu bekommen, ist ein echter Mehrwert.“ Das betreffe sowohl leistungsstarke Technik auf einheitlicher Basis als auch Angebote wie Service oder Schulung.
Im Zuge der Fusion sollen Synergien auf Vertriebsebene genutzt werden. „Mehr und mehr wird der Vertrieb aller drei technischen Bereiche gemeinsam auftreten und systematisch unsere Lösungsmöglichkeiten präsentieren“, so Kramm. Bislang gab es für Kunden oft getrennte Ansprechpartner für CNC und Robotik. „Das war umständlich, das hört jetzt auf.“
Zudem wird mit der Fanuc Academy eine Schulungsplattform aufgebaut, die Fortbildungen und Schulungen aus allen drei Bereichen aus einer Hand anbietet. „Den Roboterbetrieb an einer Werkzeugmaschine als solitäre Technik zu schulen, entspricht weder der Praxis noch den Erwartungen vieler Kunden.“
Auch auf technischer Ebene vollzieht sich die Verschmelzung: „Mit Robot Link Connection haben wir ein Tool, mit dem sich der Roboter über die Maschinensteuerung ansprechen lässt und umgekehrt“, berichtet Kramm. „Andere Hersteller müssen Allianzen schmieden, um Roboter und Maschine näher zueinander zu bringen. Bei uns gibt es das schon – und sogar aus einer Hand“, sagt Kramm mit einem Blick auf die Wettbewerber Kuka und Siemens.
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