Technologieträger einer neuen Greifergeneration für die Mensch-Roboter-Kollaboration

Handzahmer Greifer für kollaborierende Roboter

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Mit dem Co-act Gripper JL1 hat Schunk auf der Automatica den Technologieträger einer neuen Greifergeneration speziell für die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter präsentiert.

Eine nachgiebige Außenhaut, ein integrierter Schutz vor Werkstückverlust, eine Umgebungsüberwachung mittels Kamera, kapazitiver und taktiler Sensorik sowie ein Touchscreen und LED-Panel als Kommunikationsinterface zum Menschen machen den JL1 zum weltweit ersten kollaborativen Greifer, der im Team unmittelbar mit dem Menschen interagiert.

Bereits in der Basisstufe erfüllt der Co-act Gripper JL1, für den der Markenbotschafter Jens Lehmann Namenspate stand, die zentralen Forderungen einer sicheren Mensch-Roboter-Kollaboration:
  • Er verliert nie das gegriffene Objekt: Wird der Prozess bei einem Not-Aus unterbrochen, ist stets gewährleistet, dass das gegriffene Teil zuverlässig gehalten bleibt.
  • Er erkennt immer einen Kontakt mit dem Menschen: Mithilfe einer Umfeld-Sensorik erfasst der Greifer kontinuierlich seine Umgebung und verarbeitet die Daten mithilfe einer integrierten Software.
  • Er verletzt unter keinen Umständen beim Greifen: Kommt es zu einem Kontakt mit dem Menschen, wird die Greifkraft automatisch begrenzt. Mithilfe spezieller Greifstrategien und Kraftmessbacken in den Fingern stimmt der JL1 sein Verhalten in Echtzeit darauf ab, ob das Werkstück oder eine menschliche Hand gegriffen wird. Ein sicherer Antrieb gewährleistet zugleich die funktionale Sicherheit.
Darüber hinaus macht Schunk den Greifer zum Kommunikationsmittel zwischen Anlagensteuerung und Bediener. LED-Leuchten informieren darüber, ob die Anlage betriebsbereit ist und ob das korrekte Werkstück gegriffen wurde.
Die Pläne gehen sogar noch weiter: Künftig sollen Co-act Gripper ein komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher Sensoren und Sicherheitsmechanismen ermöglichen. Kraftmessbacken und visuelle Überwachung zählen ebenso dazu wie Häute aus taktilen und kapazitiven Sensoren oder eine strombasierte Kraftregelung. Über OPC UA werden die kollaborativen Greifer darüber hinaus in der Lage sein, mit dem Roboter sowie mit der übergeordneten Anlagensteuerung zu kommunizieren.
Derzeit ist der Co-act Gripper noch ein Technologieträger, der die zukünftigen Möglichkeiten verdeutlichen soll. Die verwendeten Technologien wie taktile Sensoren, kapazitive Näherungssensoren oder Kraftmomenten-Sensoren sollen Stück für Stück in die Modellpalette einfließen. Doch bereits heute ist man in Lauffen in der Lage, individuell auf die jeweilige Anwendung abgestimmte MRK-Greifer als kundenspezifische Lösung zu liefern. Speziell dafür wurde ein interdisziplinäres Co-act Team gebildet mit Spezialisten aus Konstruktion, Produktmanagement, Montage und Vertrieb.
Dieses realisiert aus Standardgreifern wie EGP, MPG-plus, WSG und EGN angepasste kollaborative Greiferlösungen, die durch eine Greifkraftbegrenzung auf 140 Newton und eine spezielle Schutzhülle bereits für die nötige Sicherheit sorgen. Das Team unterstützt Kunden auch aktiv bei der Risikobeurteilung. Erste Einsatzszenarien waren bereits auf der Automatica live zu erleben. Ob Elektronikmontage, Kfz-Endmontage, Beladung einer Werkzeugmaschine, Assistenzrobotik oder Gussteilprüfung: Anfassen war an allen Stationen ausdrücklich erlaubt. ↓
Schunk GmbH & Co. KG
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