Vertriebsnetz und Lagerkapazitäten ausgebaut

Phoenix Contact investiert in Start-ups und Digital Services

Ulrich Leidecker, President Business Area IMA, Phoenix Contact GmbH & Co. KG
Ulrich Leidecker, President Business Area IMA, Phoenix Contact GmbH & Co. KG. Bild: Phoenix Contact
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Nach einem Jahr Bauzeit hat in den USA, am Standort von Phoenix Contact in Harrisburg, das Logistikzentrum der Firmengruppe mit neuen Kapazitäten den Betrieb aufgenommen. Zu den ursprünglich etwa 7000 m² Lagerfläche kommen jetzt 8700 m² hinzu. Damit erreicht das Logistikzentrum, welches sowohl Nord- als auch Südamerika beliefert, rund 40 % mehr Lieferleistung.

Auch im weltweiten Vertriebsnetz hat Phoenix Contact Zuwachs erhalten. In Marokko wurde eine Tochtergesellschaft gegründet, mit Sitz in Casablanca. Von diesem Vertriebspunkt aus werden auch Kunden in den Nachbarstaaten Tunesien und Algerien betreut. Damit verstärkt die Unternehmensgruppe ihr Vertriebsnetz um einen wichtigen Knotenpunkt in Nordafrika.

Entwicklung des New Business bei Phoenix Contact

Mit der Eingliederung beziehungsweise Gründung von Start-ups in die Phoenix-Contact-Gruppe will sich das Unternehmen für die Zukunft aufstellen. Im Mai wurde deshalb in das niederländische Start-up-Unternehmen Accerion investiert, welches infrastrukturlose Positionierungssysteme für mobile Roboter sowie autonome Vehikel entwickelt und vertreibt.

Protiq, das erste interne Start-up, verzeichnet mit einem Umsatz von mehr als 3 Mio. Euro ein jährliches Wachstum von mehr als 30 %. Kerngeschäft der Firmentochter ist ein Marktplatz für die additive Fertigung mit digitaler Kundenschnittstelle. Aktuell nutzen 18 Unternehmen die Plattform, um ihre 3D-Druck-Dienstleistungen anzubieten und erreichen weltweit mehrere Tausend registrierte Nutzer. Weitere Anbieter befinden sich derzeit im Onboarding-Prozess. Weltweit einzigartig ist die Möglichkeit, im Webbrowser Topologie-Optimierungen durchzuführen.

Zum 01.01.2020 verstärkt Phoenix Contact sein digitales Service-Portfolio mit der Phoenix Contact Smart Business GmbH, vormals SmartB Energy Management GmbH. Dort sollen die Kompetenzen im Umfeld von datenzentrierten Geschäftsmodellen gebündelt werden: Der Software-as-a-Service (SaaS)-Anbieter bietet basierend auf IoT-fähigen Produkten intelligente Services auf der Proficloud-IoT-Plattform an. Mittels Konnektivität, Cloud-Technologie und Data Analytics erhalten Kunden einen Überblick über den Zustand ihrer Anwendung zu jeder Zeit von jedem Ort.

Lösungen für eine smarte Welt

Mit PLCnext Technology hat Phoenix Contact ein Ökosystem für die Automatisierung entwickelt, das vollständig auf Offenheit ausgelegt ist. Das System bietet die Programmierung in Hochsprache oder Verwendung von Modellierungssystemen, eine moderne, offene Hardware-Plattform, Flexibilität im Stationsaufbau und die Anbindung und Nutzung von Cloud-Systemen und IT-Anwendungen.

Ergänzend hierfür, wurde im letzten Jahr der PLCnext Store eingeführt. Der Store ist ein digitaler Marktplatz: Softwareanbieter erhalten einen neuen Vertriebsweg und stellen ihre Software als App dort zur Verfügung. Anwender, die Lösungen für ihre Automatisierungsaufgaben suchen, profitieren von diesem Geschäftsmodell.

Rückblick auf das Geschäftsjahr

Wie im vergangenen Jahr war die regionale Umsatzentwicklung bei Phoenix Contact relativ einheitlich. Allerdings fällt das Wachstum moderater aus: Während die Firmengruppe 2018 noch um 8 % wuchs, werden 2019 voraussichtlich noch 3–4 % Wachstum zu verzeichnen sein. Bezogen auf die allgemeine konjunkturelle Entwicklung liegt dieses Ergebnis noch im Rahmen, jedoch unter den ursprünglichen Erwartungen. Der Umsatz wird Ende 2019 knapp unter 2,5 Mrd. Euro liegen. Die angespannte weltwirtschaftliche Lage lässt keine eindeutige Prognose für 2020 zu.

Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Flachsmarktstraße 8

32825 Blomberg

www.phoenixcontact.com

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