Alle Vorgänge erledigt der Roboter mit einem Vakuumgreifersystem

Palettierzelle wird betriebsbereit angeliefert

Fünf unterschiedliche Packmuster sind in der Steuerung hinterlegt
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Mit Hilfe von Kawasaki Robotertechnik hat die Mera Tiernahrung GmbH aus Kevelaer ihre neue Produktionslinie automatisiert. Herzstück der Anlage ist eine kompakte Palettierzelle, die einen variablen Einsatz garantiert.

Das Sortiment von Mera beinhaltet Hunde- und Katzenvollnahrung sowie Hundesnacks und -kekse, die in modernen Backlinien hergestellt werden. Im Zuge seiner Expansion hat Mera eine neue Backstraße zur Produktion von Hundesnacks installiert, die zur Optimierung des Workflows direkt mit der Abfüll- und Konfektionierungsanlage verbunden wurde. Nachdem die Hunde-Leckerlis den Ofen verlassen haben, werden sie in Big-Packs abgefüllt und über eine Mischstation mittels Förderband der Abfüllanlage zugeführt. Nach der Abfüllung in Kartons gelangen die Gebinde über ein Rollenband zur Palettierzelle.

Dort platziert ein Kawasaki-Roboter vom Typ FD50 zunächst eine Leerpalette auf dem dafür vorgesehenen Platz und versieht diese mit einem Auflagepapier als Feuchtigkeitssperre. Danach beginnt der eigentliche Palettiervorgang. Nach der Ausrichtung wird der Karton mit einem Vakuumgreifer durch den Roboter auf der Palette platziert. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis die Palette fertig bestückt ist.
All diese Vorgänge erledigt der Roboter mit einem Vakuumgreifersystem. Ein Werkzeugwechsel ist nicht notwendig. Fünf unterschiedliche Packmuster sind in der Steuerung hinterlegt. Nach Beendigung des Palettiervorgangs fährt die aufgestapelte Palette um einen Platz auf der Rollband weiter, wird mit einem Gabelhubwagen manuell entnommen und dem Lager zugeführt.
Die Verpackungsanlage bei Mera basiert auf einer Entwicklung des Systempartners Vanderloo GmbH aus Saerbeck und Kawasaki. Herzstück der Anlage ist die kompakte Palettierzelle, die einen variablen Einsatz garantiert und sich ohne größere Umbauten in neue, aber auch bereits bestehende Produktionsanlagen integrieren lässt. Die Zelle steht komplett auf einer kompakten, staplerfähigen Grundplatte mit Gewindebohrungen als Basismodul für unterschiedliche Zellenkonzepte. Der Gesamtaufbau inklusive der Programmierung findet vorab beim Systemhaus statt, wodurch die Integrationszeit beim Kunden minimiert wird.
Die Zelle wird fertig montiert auf einem herkömmlichen Lkw dem Endkunden angeliefert. Durch diese Vorgehensweise wird die Projektdurchlaufzeit von der Idee bis hin zur Fertigstellung auf Durchlaufzeiten zwischen 4 bis 8 Wochen erheblich verkürzt.
Kawasaki Robotics GmbH www.kawasakirobot.de
Vanderloo GmbH www.vanderloo-gmbh.de
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