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Mobilroboter ab 22.000 Euro

Mobile Industrial Robots will den Markt mit einfachen und günstigen Geräten aufrollen
Mobilroboter ab 22.000 Euro

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Aus dem Umfeld von Universal Robots schickt sich mit Mobile Industrial Robots (MiR) ein zweiter dänischer Newcomer an, den Automationsmarkt mit kostengünstigen und einfach bedienbaren Lösungen aufzurollen.

Zum Start kommt MiR mit einem Produkt, dem MiR100. Dieser kann 100 Kilogramm tragen und soll sowohl in der Industrie als auch in Krankenhäusern Intralogistik Prozesse optimieren, in dem er Waren von A nach B transportiert.

MiR kommt just zu einem Zeitpunkt auf den Markt, an dem die mobile Robotik einen Boom erlebt. Allerdings gibt es auch genug Konkurrenz: So hat sich Adept schon vor Jahren mit dem Spezialisten Mobile Robots verstärkt und auch Kuka hat sich mit Swisslog Intralogistik-Kompetenz an Bord geholt. Zudem sind neben FTS-Anbietern wie MLR, E&K und Egemin Spezialisten wie Bluebotics, MT Robot oder Metralabs am Start.
CEO Thomas Visti, ehemaliger Vertriebsleiter und später auch Vizepräsident bei Universal Robots, sieht dennoch gute Chancen: „Mobile Robotik ist bislang oft teuer und kompliziert. Wir zeichnen uns durch einfache Bedienung, niedrige Preise und Flexibilität aus.“
Für Flexibilität sorgt die Modularität: Der Kunde kann auf das verfahrbare Basisgerät beliebige Aufbauten setzen. Und auch die Kosten sind mit 22.000 Euro überschaubar. Laut Visti liegt der Return on Invest bei vielen Anwendungen unter einem Jahr.
Hinzu kommt die einfache Bedienung. Einrichten und steuern lässt sich das Gerät über handelsübliche Tablets und Smartphones. Zu Beginn fährt man mit dem MiR den Raum ab, damit ihn dieser kartieren kann. Später bewegt er sich autonom durch den Raum und umfährt dabei selbst ständig Hindernisse.
Die Software erlaubt dabei das Management ganzer Mobilroboter-Flotten – in einem dänischen Krankenhaus sind bereits mehrere MiRs am Start. Dennoch sieht Visti die Chancen eher im Bereich der KMUs, die mit einem bis zwei Geräten in die mobile Robotik einsteigen. Ein Beispiel ist ELOS Medtech: Der Entwickler von medizintechnischen Produkten setzt einen MiR für den Materialtransport im Unternehmen ein.
2015 will Visti rund 50 Geräte verkaufen, 2017 sollen es schon 280 werden. Dafür hat er ein europaweites Netzwerk von Partnern geknüpft. „Wir haben bereits Partner in Skandinavien, Italien, Benelux und Deutschland“. Vorantreiben soll das Ganze ein weiterer alter Bekannter: Henrik Vesterlund Sørensen ist seit April 2015 als Area Sales Manager bei Mobile Industrial Robots (MiR) für den Ausbau, die Weiterentwicklung sowie die Betreuung des Vertriebsnetzes im DACH Markt sowie in Skandinavien und Benelux verantwortlich. Als Area Sales Manager war Sørensen einst auch für das skandinavische sowie das DACH Vertriebsnetz von Universal Robots zuständig.
Zu der personellen und räumlichen Nähe könnte sich in Kürze auch eine technologische Nähe gesellen. Es gebe durchaus konkrete Gedanken die mobile Plattform mit dem UR-Arm zu verknüpfen. Ähnliche Konzepte verfolgt Kuka mit dem KMR iiwa (Kuka Mobile Robotik). Und auch Bluebotics hat mit B/integrator seine mobile Plattform mit einem Kawasaki Knickarm ausgestattet.
Mobile Industrial Robots ApS www.mobile-industrial-robots.com/de
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