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Siemens: Mindsphere World wächst

Siemens: Neue Mindsphere-Organisationen, weitere Gründungen geplant
Mindsphere: Wachsende Gemeinschaft in Europa und Asien

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Die Mindsphere World Belgien wurde am 6. Februar auf der Automatisierungs-Messe Indumation gegründet. Bild: Siemens/Mindsphere World
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Das Ökosystem rund um Siemens‘ IoT-Plattform Mindsphere wächst. Rund 90 Mitglieder, darunter Unternehmen wie Kuka, Balluf und Weidmüller, sind inzwischen in mehreren unabhängigen Mindsphere-World-Nutzerorganisationen in Europa und Südostasien organisiert.

Mit Mindsphere World ASEAN-Pacific wurde Anfang 2019 nun sogar der erste Verein für IoT in dieser Region gegründet. Die Nutzerorganisation hat ihren Hauptsitz in Singapur und umfasst 15 Gründungsmitglieder. „Südostasiens digitale Wirtschaft wird bis 2025 voraussichtlich ein Volumen von 2000 Milliarden US-Dollar erreichen. Ein riesiger Markt für alle Teilnehmer in den Bereichen Fertigungs- und Prozessindustrie, für die das IoT eine Schlüsselfunktion in ihrer digitalen Transformation spielt“, sagt Narsingh Chaudhary, Präsident der Mindsphere World Singapur, und Vizepräsident Strategy & Business Excellence bei Siemens Pte Ltd. „Deshalb ist ASEAN-Pacific nach Europa die nächste Region, in der eine lokale Mindsphere-World-Nutzerorganisation gegründet wird“, ergänzt Ulf Könekamp, Vorsitzender von Mindsphere World Deutschland.

Anfang Februar gründete sich Mindsphere World Belgien als lokale „Zweigstelle“ des deutschen Mindsphere World e.V. Die 13 Gründungspartner sind belgische Wirtschafts- und Bildungsinstitutionen aus unterschiedlichen Sektoren und Fachgebieten. „Die belgische Initiative spiegelt die Ziele des deutschen Vereins wider, ist aber auf die lokalen Bedürfnisse ausgerichtet“, sagt Mindsphere World Belgien Vorsitzender Eddy Nelis. In den nächsten Monaten sind weitere Vereinsgründungen in Korea, Japan, Taiwan, China und USA geplant.

Optimierung von Produkt und Produktion

Das IoT-System Mindsphere verbindet Produkte, Anlagen, Systeme sowie Maschinen und analysiert eine Fülle von Daten aus dem Internet der Dinge (IoT). Es bietet eine breite Palette von Protokolloptionen, umfangreiche Analysen und eine Entwicklungsumgebung, die sowohl die offenen PaaS-Funktionen (Platform-as-a-Service) von Siemens nutzt, als auch den Zugriff auf weitere Cloud-Dienste bietet.

Durch das Einspeisen von Erkenntnissen aus Mindsphere in die Produktentwicklung und den eigentlichen Produktionsprozess entsteht ein vollständig geschlossener Kreislauf. Dabei fließen die Performance-Daten aus der Cloud in die virtuellen Zwillinge von Produkt sowie Produktion und sorgen so für eine kontinuierliche Verbesserung. Das beschleunigt die Produktentwicklung, verbessert die Rückverfolgbarkeit und senkt die Entwicklungskosten. Die Daten, die in das IoT-System wandern, gehören laut Siemens dem Anwender. Für Wartungsarbeiten kann die Einsicht an Dritte übertragen werden.

Auf der Hannover Messe zeigt Siemens einen Anwendungsfall aus der eigenen Simatic-Produktion: Bei der Qualitätsprüfung von Leiterplatten durch Röntgengeräte konnte durch die Einbindung von Mindsphere, in Kombination mit Edge Computing und künstlicher Intelligenz, die Anzahl der erforderlichen Endkontrollen deutlich gesenkt werden. Weiter stellt Siemens auf der Messe neue Cloud-Connect-Produkte vor, die eine Datenübertragung von der Feldebene an verschiedene Cloud-Plattformen ermöglichen.

www.mindsphereworld.de

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