Lenze: Rekordergebnis zum Siebzigsten

Neuer Inverter verbindet Controller-based und Drive-based Automation

Lenze: Rekordergebnis zum Siebzigsten

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Passend zum 70-jährigen Firmenjubiläum wartet der Antriebs- und Automatisierungsspezialist Lenze mit einem Rekordergebnis auf. Im Geschäftsjahr 2016/2017 steigerte die Gruppe ihren Umsatz um knapp 5 Prozent auf 678,3 Millionen Euro. Der der operative Gewinn (EBIT) stieg um 21 Prozent auf 58,5 Millionen Euro.

Ein Eckpfeiler des Erfolgs war laut Lenze, dass man in den vergangenen zwei Jahren seine Vermarktungs- und Vertriebsstärke massiv ausgebaut hat. Zudem seien die verschiedenen neuen Bausteine im Portfolio vom Markt sehr gut angenommen worden. So sei mit der universell einsetzbaren Frequenzumrichtergeneration i500 die beste Produkteinführung der Unternehmensgeschichte gelungen.

„Lenze geht es gut, wir wollen auch in Zukunft weiter wachsen – und zwar weltweit“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Christian Wendler. „Dazu werden wir den Fokus noch stärker auf unsere Kompetenz als Systemanbieter für die Automatisierung von Maschinen legen.“

Raum für neue Geschäftsfelder

Im Rahmen der Strategie „Lenze 2020+“ will sich die Unternehmensgruppe auf weiteres globales Wachstum ausrichten. Einerseits soll der vor einigen Jahren begonnenen Weg hin zu einer klaren Marktsegment-Orientierung weitergeführt werden. Andererseits greift man die Herausforderungen der Digitalisierung auf und schafft neben dem Kerngeschäft Raum, um neue, zukunftsorientierte Geschäftsfelder zu entwickeln.

Lenzes Portfolio baut auf drei Säulen auf: zum einen auf mechatronischen Produkten und Paketen, zum anderen auf hard- und softwarebasierenden Automatisierungssystemen – das Kerngeschäft des Unternehmens. Hinzu kommen zukunftsweisende digitale Services als dritte Säule. So hat Lenze im zurückliegenden Geschäftsjahr den Sindelfinger Integrations-Dienstleister Logicline übernommen. Logicline ergänzt das Lenze-Portfolio um Enterprise-Cloud-Anwendungen, mobile Apps und innovative Internet-of-Things-(IoT)-Lösungen.

Größte Investition der Firmengeschichte

Zur Umsetzung seiner der Wachstumsstrategie sieht das Unternehmen in den kommenden Jahren deutlich mehr als 100 Millionen Euro über das bestehende Niveau hinausgehende Zukunftsinvestitionen vor. Von diesen wird ein wesentlicher Teil ab dem begonnenen Geschäftsjahr 2017/18 in das Kernprojekt Mechatronic Competence Campus fließen. Mit dieser bisher größten Investition der Unternehmensgeschichte werden drei Produktionsstätten in ein hochmodernes Werk mit modernster Logistik zusammengefasst.

Für das laufende Geschäftsjahr 2017/2018 rechnet der Vorstand mit einem Umsatzwachstum, das leicht über dem des Berichtsjahres liegen dürfte. Auch die Profitabilität soll sich weiter verbessern. Mittelfristig soll die neue Strategie für ein dynamisches Wachstum bei nachhaltiger Profitabilität sorgen. Schon in wenigen Jahren soll die Marke von 1 Milliarde Euro beim Umsatz erreicht sein.

Neues Kapitel der Automatisierung

Ein neues Kapitel der Automatisierung will Lenze zur SPS/IPC Drives mit dem neuen Servo-Inverter i950 aufschlagen. „Damit verschwinden die Grenzen zwischen Controller-based und Drive-based Automation“, betonte Technikchef Christian Maier. Der Servo Controller verbinde die Feld- mit der PLC-Ebene. Für den Kunden spiele es künftig keine Rolle mehr, ob er eine zentrale oder dezentrale Automatisierungstopologie oder einen intelligenten Mix aus beiden anstrebt.

Aus Sicht des Software-Engineerings wird es dadurch irrelevant, ob ein Servo-Inverter als einfacher Stellantrieb, als parametrierbare Achse oder aber als frei programmierbare Achse in die Maschinentopologie integriert wird. Lenzes Portfolio deckt Steuerungsebene, Feldebene und Elektromechanik ab und sorgt für eine standardisierte Datenkommunikation bis in die Cloud.

Connectivity in die Cloud wird laut Lenze in den nächsten Jahren wie Feldbuskommunikation zu einem Standard-Feature der Feldebene. Lenze setzt deshalb in seinem Automatisierungsportfolio konsequent auf standardisierte Protokolle wie z. B. OPC UA oder den Standard MQTT, um die Zukunftssicherheit seiner Komponenten auch im Zeitalter des Cloud Computing zu gewährleisten. In Zusammenarbeit mit den Anbietern von Cloud-Infrastrukturen ist damit die Grundlage geschaffen, um aus Daten Information oder besser noch Wissen zu generieren und somit die Produktivität und die Zuverlässigkeit von Kundenmaschinen und .anlagen zu steigern. ↓

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