Lenze baut hochmodernen Entwicklungs- und Fertigungsstandort Lenze investiert 50 Millionen in Mechatronik-Campus

Lenze baut hochmodernen Entwicklungs- und Fertigungsstandort

Lenze investiert 50 Millionen in Mechatronik-Campus

Lenze_Grundsteinlegung.jpg
Grundsteinlegung für Lenzes Mechatronic Competence Campus (MCC) in Extertal. Bild: Lenze
Anzeige

Der Automatisierungsspezialist Lenze hat den Grundstein für den neuen Mechatronic Competence Campus (MCC) in Extertal gelegt. Der Lenze Mechatronic Competence Campus, der Anfang 2020 in Betrieb gehen soll, steht für eine neue abteilungsübergreifende Arbeitswelt und zeigt die schnelle und flexible Produktion der Industrie 4.0 in der Praxis.

Der neue hochmoderne Entwicklungs- und Fertigungsstandort in Nordrhein-Westfalen ist mit rund 50 Millionen Euro die größte Einzelinvestition in der 70-jährigen Geschichte Unternehmens. 7.500 m2 umfasst der Neubau, insgesamt stehen auf dem Campus 30.000 m2 für Entwicklung, Fertigung, Service und Lager zur Verfügung. Im Endausbau werden hier rund 800 Mitarbeiter beschäftigt sein, die bislang auf drei getrennte Standorte in Extertal verteilt sind.

Besonderes Augenmerk legt Lenze im MCC auf die bessere Zusammenarbeit – von der Ideenfindung über die Produktentwicklung, Prototypenbau und Nullserie bis hin zur Serienreife sollen die unterschiedlichen Disziplinen enger zusammenrücken. Ein zentrales Element des Entwicklungsstandortes ist daher das Technikum. „Hier kommen Produktmanager mit engem Kontakt zum Vertrieb und deren Kenntnis der Kundenanforderungen mit dem Entwicklungsteam, den Service-Mitarbeitern und der Operations-Abteilung zusammen“, betont Dr. Hans-Peter Mertens, Geschäftsführer der Lenze Operations GmbH. Ebenso können Kunden hier mit einbezogen werden, die spezifische Entwicklungen begleiten können.

„Mit dem MCC schaffen wir nicht nur eine der zukunftsorientiertesten Mechatronik-Produktionsstätten Deutschlands, sondern vor allem auch ein wichtiges Referenzprojekt für die Zukunft der Zusammenarbeit. In agilen, interdisziplinären Teams werden unsere Mitarbeiter in Extertal künftig auf zahlreichen offenen Flächen zusammenarbeiten und für unsere weltweiten Kunden die besten mechatronischen Lösungen und Services erarbeiten“, betont Christian Wendler, CEO von Lenze.

Entscheidende Verbesserungen soll es aber auch in der Produktion geben. „Hier kommen neueste Automationstechniken zum Einsatz“, so Dr. Hans-Peter Mertens weiter. Industrie 4.0 finde auf dem MCC ihren praktischen Niederschlag. Vernetzung und Steuerung werden von Grund auf neu konzipiert, basierend auf einer SAP-Umgebung. In der Produktion selbst kommen fahrerlose Transportsysteme zum Einsatz, direkt angeschlossen ist ein modernes Hochregallager mit Platz für mehr als 16.000 Paletten und über 15.000 Behältern. Rund 300 Lenze-Antriebe werden in der Logistik verbaut. „Was wir hier in der Produktion einsetzen, ist Industrie 4.0 von heute: bodenständig, praxisnah und wirtschaftlich sinnvoll“, betont Dr. Hans-Peter Mertens, „insofern kann diese vernetzte Fertigung auch Vorbild für unsere Kunden sein.“

Die Veränderungen gegenüber den bisherigen Produktionsabläufen werden dramatisch sein. Der Make-2-Order-Prozess, bei dem aus vorgefertigten Elementen die kundenspezifischen Fertigprodukte entstehen, soll zwischen 50 und 85 Prozent schneller werden – im Extremfall sinkt die Durchlaufzeit von 32 Tagen auf nur noch 5, weil unnötige Materialbewegungen und Liegezeiten wegfallen. 300 Palettenkilometer pro Jahr werden künftig eingespart, 10 Prozent weniger Energie und 48 Prozent weniger Fläche benötigt.

www.lenze.com

Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Titelbild Automationspraxis 12
Ausgabe
12.2018
LESEN
ARCHIV
ABO

Newsletter

Unsere Dosis Wissensvorsprung für Sie. Jetzt kostenlos abonnieren!

Stellenanzeige

Whitepaper

Hier finden Sie aktuelle Whitepaper

Alle Webinare & Webcasts

Hier finden sie alle Webinare unserer Industrieseiten

Kalender

Aktuelle Termine für die Automatisierungsbranche

Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de