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Kuka: Quantec-Roboter palettiert Hühnereier

KR Quantec handhabt zerbrechliche Fracht:
Kukas Quantec-Roboter palettiert Hühnereier

Für das automatisiere Eier-Palettieren baut Meggson Roboteranlagen, die bis zu 108.000 Eier pro Stunde reisefertig machen. Im Mittelpunkt: ein KR Quantec Roboter von Kuka.

Große Legehennen-Betriebe sind die Kernzielgruppe von Meggson im niederländischen Ede. Denn 30.000, 50.000 oder sogar 100.000 Hühnereier pro Stunde zu bewegen, ist ebenso kompliziert wie körperlich belastend. „Bis vor wenigen Jahren war das Verpacken und Palettieren der Eier reine Handarbeit“, berichtet Gijs Thomassen, Direktor von Meggson.

Mitarbeitende entlasten, Rückenschmerzen verhindern

Und bei vielen Eiern kommt da schnell einiges an Gewicht zusammen: Ein Hühnerei wiegt bis über 73 Gramm (Gewichtsklasse XL). Auf eine Palette passen bis zu 10.000 Hühnereier, sodass Mitarbeiter die typischen Transportbehältnisse für 30 Hühnereier – Zellstoff-Eierhöcker oder Bruthorden aus Kunststoff – in Stapeln oder Lagen transportieren. Diese wiegen durchschnittlich 7,5 Kilogramm und müssen in beachtlichem Tempo angeordnet und auf der Palette gepackt werden. Das ist harte körperlicher Arbeit. Häufige Folge: Rückenschmerzen und andere Erkrankungen des Bewegungsapparats.

Bis zu 108.000 Eier pro Stunde

Ein Kuka-Roboter hingegen wird solcher Abläufe nie müde. Besser noch: Er erledigt sie schnell, effizient und behutsam. Zudem eignet er sich auch für verwinkelte und enge Räume, in die lineare Systeme für Transport und Palettierung nicht passen. Neben selbst entwickelten Systemen bietet Meggson daher auch Roboterlösungen an, deren Herzstück jeweils ein KR Quantec mit einem Spezialgreifer ist.

Der Kuka-Quantec-Roboter ist kompakt genug, um ein äußerst flexibles Zellendesign zu ermöglichen, und überzeugt mit Präzision und Reichweite. Die Greifer sind so konstruiert, dass sie mit unterschiedlichen Materialien wie Zell- und Kunststoff zurechtkommen. Das Palettieren der Eier gelingt ebenso wie das Einstellen leerer Bruthorden oder Eierhöcker in Transportwagen oder das Auflegen auf ein Förderband. Mit Lasersensoren erkennen die Roboter, wo sie ihre jeweilige Fracht aufgreifen können.

Meggsons Roboterlösung Robot TP300 ermöglicht es, bis zu 108.000 Eier pro Stunde auf Paletten anzuordnen und zwischendurch die leeren Behältnisse auf ein Förderband zu legen. Von hier aus werden die Eierhöcker und Bruthorden abtransportiert – je nach Zustand entweder aussortiert oder gereinigt und erneut befüllt.

Sprichwörtliche deutsche Qualität

Für seine flexiblen Lösungen setzte Meggson von Anfang an auf Kuka-Roboter. Dem Integrator ist es wichtig, Landwirte bestmöglich zu entlasten und die 20 Meggson-Mitarbeitenden fühlen sich von Kuka wiederum optimal unterstützt. „Das ist die sprichwörtliche deutsche Qualität“, hebt Gijs Thomassen hervor. „Kuka macht die besten Roboter, bringt langjähriges Know-how mit und das stärkt unser Vertrauen in Kuka.“

Davon profitieren auch Meggsons Kunden wie die Salomons Group mit Sitz im niederländischen Dronten. Auf deren Höfen leben mehr als 120.000 Legehennen. Im größten Betrieb der Gruppe mit Freilandhaltung findet sich seit März 2020 eine maßgeschneiderte Version des Robot TP300. Ein Mitarbeiter kontrolliert und sortiert die Hühnereier aus dem Stall, sodass nur die unversehrten auf dem Förderband landen, von wo aus sie automatisiert in Eierhöckern angeordnet werden.

Ebenfalls über ein Förderband erreichen die Eierhöcker den Quantec KR 120 R3100–2 in seiner Zelle. Mit dem breiten Edelstahlgreifer nimmt der Kuka-Roboter in einer fließenden Bewegung zwölf gefüllte Eierhöcker auf einmal auf – drei Lagen à vier Höcker mit je 30 Eiern. Behutsam setzt er sie auf der Palette ab. Der ganze Prozess dauert 30 Sekunden. Dreimal benötigt der Roboter, bis eine Lage der Palette komplett ist.

Kraftpaket mit Feingefühl

Anschließend setzt der KR Quantec eine Trennschicht auf die Eier, um die zerbrechliche Fracht zu sichern. Sechs Schichten Eier, insgesamt 6.480, passen auf eine Salomons-Palette. Zwischendurch bewegt der KR Quantec leere Behältnisse zu einem zweiten Förderband, von wo aus sie aus dem Raum gefahren und auf die Wiederverwendung vorbereitet werden können.

Insgesamt macht das System 36.000 Eier pro Stunde transportfertig, mit höchster Zuverlässigkeit und minimalem Bruchrisiko. Früher luden hier zwei bis drei Mitarbeiter im Akkord Paletten – nun übernimmt einer die Qualitätskontrolle, die anderen haben körperlich weniger belastende Aufgaben auf dem Hof gefunden.

Kuka Deutschland GmbH 

www.kuka.com


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