Kuka Innovation Award 2018: Fünf Teams im Finale

Fokus: Interaktion des Roboters mit einem komplexen, nicht-industriellen Umfeld

Kuka Innovation Award 2018: Fünf Teams im Finale

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Kuka hat den Kuka Innovation Award 2014 gestartet, um Innovationen im Bereich der roboterbasierten Automatisierung voranzutreiben und den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Industrie zu fördern. Bild: Kuka
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Fünf Teams ziehen ins Finale des Kuka Innovation Award 2018 ein. Eine internationale Fachjury wählte die fünf besten Konzepte zum Thema Real-world Interaction Challenge. Dabei steht die Interaktion des Roboters mit einem komplexen, nicht-industriellen Umfeld im Vordergrund – mit dem Menschen im Fokus. Rund 30 Teams aus aller Welt hatten sich mit ihren Ideen zu Herausforderungen unter anderem in der Servicerobotik beworben. „Damit hat Kuka ein besonders zukunftsträchtiges Thema gewählt. Servicerobotik gewinnt zunehmend an Bedeutung“, erklärt Dr. Bernd Liepert, Chief Innovation Officer der Kuka AG und Schirmherr des Wettbewerbs.

Die Finalisten des Kuka Innovation Award 2018:

  • Team Alberta: Die Forschungsgruppe Robot Vision der Universität Alberta befasst sich mit einer bildgeführten Bewegungssteuerung von Roboterarmen und Händen. Damit zukünftige Robotersysteme mit dem Menschen auch in einer unstrukturierten Umgebung zusammenarbeiten können, setzt dieses Team Verfahren ein, die es dem Roboter erlauben, vom Menschen durch Beobachtung, Gesten und Dialoge zu lernen. Dieses Wissen soll Roboter in die Lage versetzen, unterschiedliche Alltagsgegenstände, Werkstücke und Bauteile zu greifen und selbstständig zu sortieren, auch wenn neue, unbekannte Objekte hinzugefügt werden.
  • Team CRoW: Das Team des Institute for Computational Design and Construction der Universität Stuttgart will kleinen mittelständischen Unternehmen einen Zugang zu robotergestützter Arbeit ermöglichen und bringt dabei Expertise in algorithmischer Geometrie und Entwicklung von roboterbasierten Materialbearbeitungssystemen ein. Das Konzept umfasst eine kollaborative Roboterwerkbank mit Augmented-Reality-Schnittstelle. Demonstriert wird ein Szenario aus der Holzbearbeitung, in dem der Roboter den Menschen assistiert.
  • Team Co-Aware: Das Projekt vereint Experten vom Istituto Italiano di Tecnologia aus den Bereichen der dynamischen Mensch-Modellierung, Bildverarbeitung und Interaktionskontrolle für Roboter. Roboter sollen den Menschen bei aufwändigen industriellen Prozessen unterstützen und lotsen, um sie so zu entlasten und Verletzungen zu vermeiden. So überwacht der Roboter während der Zusammenarbeit die Dynamik und den inneren Zustand des Menschen in Echtzeit und passt sich dem Menschen so an, dass dieser eine Aufgabe ergonomisch und komfortabel ausführen kann.
  • Team DynaMaP: Die Mitarbeiter von Draper, einer Non-Profit R&D-Organisation, der Robot Locomotion Group des MIT und dem Agile Robotics Lab in Harvard, wollen beweisen, dass es Robotern möglich ist, sich auch in unstrukturierten Umgebungen zurechtzufinden und dort Aufgaben auszuführen. Dabei wendet das Team neuronale Netze an, um die Positionen und die Interaktionsdynamik von Objekten im Umfeld zu bestimmen. Demonstriert werden die Entwicklungen an einer Wartungsaufgabe, die typischerweise von einem Menschen ausgeführt wird.
  • Team UPEnD: Vier Wissenschaftler von der University of Pennsylvania vereinen in ihrem Team die Expertise aus den verschiedensten Gebieten der Robotik, von Bildverarbeitung über Greifplanung bis hin zur Systemintegration. Das Team beschäftigt sich mit den Herausforderungen im Umgang des Robotersystems mit flüssigkeitsgefüllten Gefäßen und beim exakten Dosieren mit Applikationen aus der Pharmaindustrie. Dazu werden die Sensoren des Roboterarms sowie zwei Stereo-Kameras für die Regelung verwendet. Die fünf Finalteams präsentieren ihre Projekte im April 2018 auf der Hannover Messe einem internationalen Fachpublikum. Eine Fachjury kürt dort den Sieger des mit 20.000 Euro dotierten Preises.

Die Finalteams haben nun bis April 2018 Zeit, ihre Ideen umzusetzen. Auf der Hannover Messe im kommenden Jahr wird der Gewinner des mit 20.000 Euro dotierten Preises gekürt.

Kuka rief den Wissenschaftswettbewerb 2014 ins Leben, um Innovationen im Bereich der roboterbasierten Automatisierung voranzutreiben und den Technologietransfer von der Wissenschaft in die Industrie zu fördern. Er richtet sich an Entwickler, Absolventen und Forscherteams von Universitäten oder Unternehmen.

Kuka stellt den Finalisten jeweils einen Kuka flexFellow sowie einen Kuka LBR iiwa zur Verfügung. Bei dem flexFellow handelt es sich um eine ortsflexible Robotereinheit. Auf dieser ist der LBR iiwa montiert, ein sensitiver Leichtbauroboter für die sichere Mensch-Roboter-Kollaboration. Zusätzlich steht den Teams ein 3D-Vision-Sensor des Start-ups Roboception zur Verfügung.

www.kuka.com/innovationaward

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