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Innovation bei Kuka: „Krise ist der perfekte Zeitpunkt für neue Ideen“

Kuka hält auch in der Corona-Krise an Innovation fest
Innovation bei Kuka: „Krise ist der perfekte Zeitpunkt für neue Ideen“

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Dr. Ulrike Tagscherer ist seit Mai 2019 Chief Innovation Officer bei Kuka. Seit 2017 ist sie im Corporate Innovation Office von Kuka tätig. Von 2015 bis 2017 arbeitete sie in der Abteilung für Geschäftsmodell-Innovation in der Fraunhofer-Zentrale.“ Bild: Kuka
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Trotz oder gerade wegen Corona: Der Augsburger Roboterspezialist Kuka hält auch in der Krise an Innovationen fest. „Innovation ist für jedes Unternehmen wie eine Art Lebensversicherung“, verdeutlicht Dr. Ulrike Tagscherer, Chief Innovation Officer bei Kuka in einem digitalen Pressegespräch. „Und diese Lebensversicherung kann man doch gerade in der Krise nicht einfach kündigen…“

Natürlich sei in der Krise das Geld knapp, so Dr. Tagscherer, dennoch sei Innovation eben nicht nur ein Thema für Wachstumsphasen – ganz im Gegenteil. „Krise und Innovation: Das mag zwar auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Doch gerade jetzt ist es wichtig, den Fokus auf Innovation zu legen.“ Schließlich seien Krisen stets Zeiten, in denen alles auf den Prüfstand komme, gerade wenn bislang erfolgreiche Geschäfte nicht mehr so gut laufen. „Die Krise ist der perfekte Zeitpunkt für neue Ideen, weil alle verstehen, dass man handeln muss.“

Den Kopf frei für neue Ideen

Und noch ein Aspekt spricht laut Dr. Tagscherer für Innovationen in der Krise: „Die besten Ideen entstehen ja meistens nicht am Schreibtisch oder in der Fabrikhalle, sondern nebenbei – etwa beim Spazierengehen.“ Insofern seien Kurzarbeit & Co eher innovationsfreundlich.

Für Dr. Tagscherer bedeutet Innovation übrigens viel mehr als nur ein verbesserter Roboter: „Grundsätzlich heißt Innovation, etwas Neues zu schaffen, das erfolgreich am Markt umgesetzt werden kann. Heutzutage muss man sich überall verbessern, sonst ist man nicht wettbewerbsfähig“, betont Dr. Tagscherer. Für Kuka bedeute Innovation also, Produkte und Lösungen technologisch weiterzuentwickeln, aber auch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle oder innovativer Prozesse.

„Das Ziel unseres Innovationsmanagements ist es, Innovationen innerhalb des Unternehmens so zu verankern, dass sie Teil unserer DNA werden“, sagt Dr. Tagscherer. Das Innovationsmanagement bei Kuka folge dabei drei Leitgedanken: strukturiert, fokussiert und kundenzentriert. „Unser Ziel ist es nicht, alle kleinen Innovations-Pflänzchen mit der Gießkanne zum Wachsen zu bringen, sondern wir konzentrieren uns auf die viel versprechensten Ideen und validieren diese mit dem Kunden, bevor wir dies konkret umsetzen

Ziel: Gestärkt aus der Krise

Natürliche habe Corona auch bei Kuka die Arbeit mit Innovationen verändert, berichtet Dr. Tagscherer. So hat Kuka 2019 einen strategischen Innovationsprozess implementiert, bei dem rund 500 Ideen so aus allen Unternehmensbereichen und Erdteilen zusammen kamen. Die nächsten Schritte verliefen dann 2020 allerdings anders als geplant: „Innovationsarbeit lebt von Teamworkshops und kreativen Prozessen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie mussten wir von heute auf morgen auf eine virtuelle Zusammenarbeit umstellen. Das ist uns aber unerwartet gut gelungen“, so Dr. Tagscherer.

Kurzum: Kuka spürt zwar die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und der globalen Wirtschaftskrise. Dennoch verzichtet der Augsburger Automatisierungsspezialist nicht auf Investitionen in Innovatio-nen und Zukunftsthemen. Dr. Tagscherer: „Wir werden die Krise dafür nutzen, uns für die Zukunft aufzustellen und neue Ideen in der Pipeline zu haben.“

Kuka Aktiengesellschaft

Zugspitzstraße 140

86165 Augsburg

www.kuka.com


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