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„Industrie 4.0: Ein Segen für die deutsche Industrie“

Schrittmacher im globalen Wettbewerb
„Industrie 4.0: Ein Segen für die deutsche Industrie“

Achtert: „Smartization bezeichnet die Verschmelzung physischer Produkte mit Informationstechnologien. Im Internet der Dinge Maschinen, Bauteile, Werkstücke etc. selbst schlau: sie können sich selbst organisieren“
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„Die Industrie 4.0 – also zunehmende digitale Vernetzung der Industrie – hat das Potenzial, zum Segen für die deutsche Industrie zu werden“, meint Markus Achtert vom Beratungshaus Arthur D. Little. Denn: „Im Vergleich zum internationalen Wettbewerb insbesondere aus Asien oder Großbritannien und den USA ist die deutsche Industrie für die Integrated Industry sehr gut aufgestellt und kann in die Rolle des Schrittmachers hineinwachsen.“

Sowohl die Automobilindustrie (inklusive Auto-zu-Auto-Kommunikation und intelligenter Mobilitätskonzepte) als auch die Produktionstechnik und die IT-Branche seien allesamt klassische Stärken der deutschen Industrie. Auch das notwendige Denken in integrierten Systemen und Lösungen sei insgesamt weit verbreitet. Achtert: „Der Technologiestandort Deutschland und seine Forschungs- und Innovationscluster weisen tragfähige Netzwerke aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf.“
Allerdings warnt er auch vor zu viel Euphorie: „Verwöhnt durch ein oftmals sehr erfolgreiches Produktgeschäft hat die deutsche Industrie im Durchschnitt noch Nachholbedarf bei dienstleistungsorientieren Geschäftsmodellen und auch im Bereich der Internettechnologien.“
Ohnehin gehe es für die deutsche Industrie um weit mehr als um neue Produkte und Systeme, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle. „Es geht darum, sich im Ökosystem der Integrated Industry neu zu erfinden“, fordert Achtert die Unternehmen auf, selbst agiler zu werden sowie auf dezentrale Selbstorganisation und die Vernetzung über Unternehmensgrenzen hinaus zu setzen.
Und dabei müsse man stets auf den wirtschaftlichen Erfolg achten: „Nicht alles was technisch möglich ist, wird sich als ökonomisch sinnvoll erweisen. Nachdem die Euphorie über das technisch Mögliche verflogen ist, müssen sich mit Killer-Applikationen signifikante Mehrwerte erzielen lassen.“
Achtert sieht vor allem in sieben Bereichen Potenziale
  • Automatisierte Prozesse in Industrie und Logistik
  • Medizintechnik mit dem Bereich der Gesundheitsüberwachung per Internet (mobile Health)
  • Intelligente Gebäudetechnik (Energieeffizienz und Sicherheit)
  • Mobilfunk mit smarten Anwendungen (elektronischer Geldbeutel)
  • Auto-zu-Auto-Kommunikation und intelligente Mobilitätskonzepte
  • Anwendungen im Energiebereich (Smart Metering, Smart Grid.)
  • Schlaue Point of Sale (PoS)-Systeme im Einzelhandel
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