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Forscher aus Italien gewinnen Kuka Innovation Award 2020

Nicht-invasive Ultraschallchirurgie mit Robotik
Forscher aus Italien gewinnen Kuka Innovation Award 2020

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Das Team HIFUSK von der Scuola Superiore St’Anna mit dem Leichtbauroboter LBR Med. Bild: Kuka
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Die Gewinner des Kuka Innovation Award 2020 stehen fest: Ein italienisches Forscherteam überzeugte die Jury mit seinem Konzept für ein nicht-invasives chirurgisches Verfahren. Der Innovationspreis ist mit 20 000 Euro dotiert.

Das Gewinnerteam HIFUSK von der italienischen Scuola Superiore St’Anna entwickelte ein nicht-invasives chirurgisches Verfahren, basierend auf hochintensivem fokussiertem Ultraschall und dem Leichtbauroboter LBR Med von Kuka. So sollen sich bislang unerfüllte medizinische Bedürfnisse bei der Behandlung von pathologischen Geweben, wie Krebsgewebe, abdecken lassen.

Diese Kombination aus Roboter und Ultraschall ermöglicht eine präzise chirurgische Behandlung ohne Schnitte, Anästhesie oder Ionisierungsenergie. Robotersteuerung und maschinelles Lernen sollen ein sicheres Verfahren gewährleisten, auch bei geänderten Zielbewegungen während der Therapie.

Übertragung statt Übergabe

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Verleihung erstmals im Rahmen einer Live-Websession auf der virtual.Medica statt. Per Video verkündete Peter Mohnen, CEO der Kuka AG, den Sieger. „Innovation ist das Herzstück von Kuka. Und innovative Lösungen brauchen innovative Ideen, sowohl aus dem Unternehmen selbst als auch von außen. Deshalb schätzen wir die enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschern“, sagte Mohnen.

„Robotik spielt in der Medizin eine zunehmend wichtige Rolle und bietet vielfältige Möglichkeiten“, sagte Dr. Kristina Wagner, Vice President Corporate Research. „Digitalisierung und Automation können im Gesundheitswesen unterstützen und entlasten. Diese Entwicklung adressieren wir bei Kuka – auch mit dem Innovation Award und der diesjährigen Medical Robotics Challenge.“

Robotik für Diagnose, Chirurgie, Therapie und Rehabilitation

Forscher und Nachwuchstalente aus aller Welt hatten sich mit ihren innovativen Robotik-Ideen rund um Diagnose, Chirurgie, Therapie und Rehabilitation beworben. Eine internationale Jury wählte die fünf besten Ideen aus. Die Finalteams hatten bis November Zeit, diese zu realisieren. Aufgrund der Corona-Pandemie arbeiteten die Teams in diesem Jahr unter erschwerten Bedingungen. So war der Zugang zu den Labors teilweise eingeschränkt und die Finalisten konnten nicht in voller Team-Stärke an den Anwendungen arbeiten.

Für die Umsetzung ihres Projekts bekam jedes Team einen sensitiven Leichtbauroboter LBR Med zur Verfügung gestellt – die erste robotische Komponente, die zur Integration in ein Medizinprodukt zertifiziert ist. Außerdem erhielten die Teams ein Training für die Hardware und wurden während des gesamten Wettbewerbs von Kuka-Experten begleitet. Auf der virtual.Medica präsentierten die Finalisten ihre Konzepte digital einem internationalen Fachpublikum.

Kuka AG
Zugspitzstraße 140
86165 Augsburg
www.kuka.com

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