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Was macht eigentlich Ex-Kuka-CEO Dr. Till Reuter?

Digitaler Zwilling mit Metadaten gespickt
Ex-Kuka-CEO Dr. Till Reuter investiert in Deeptech-Startup

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Was macht eigentlich Dr. Till Reuter? Der deutsche Unternehmer und ehemalige CEO der Kuka AG steigt als Angel-Investor beim Berliner Deeptech-Startup Spread ein. Die Berliner haben eine Software entwickelt, mit deren Hilfe sich ein digitaler Zwilling – der Spreadtwin – von Produkten erstellen lässt, der zusätzlich mit sämtlichen verfügbaren Metadaten zu Einzelkomponenten wie z. B. Gewicht, Material und Verhalten angereichert wird. Das Startup nutzt für dieses Wissensmodell im Unternehmen verfügbare Konstruktions-, Planungs- und Produktionsdaten wie CAD- und PLM-Daten.

Das proprietäre Informationsmodell von Spread ist die Basis für zahlreiche Anwendungsfälle und Apps und schafft eine einheitliche Plattform, die laut Spread eine äußerst hohe Transparenz sowie neue Ansätze im Menschen- und/oder KI-gesteuerten Produkt- und Prozess(re)design ermöglichen soll. „Spread stellt dies eindrucksvoll unter Beweis, indem sie innerhalb von nur eineinhalb Jahren bereits Kunden aus dem Automobilbau, Maschinenbau für Großanlagen sowie Hersteller von weißer Ware und Logistikanlagen gewinnen konnten. Perspektivisch bin ich außerdem überzeugt, dass Spreads Software durch ihr ausgesprochen präzises Produktverständnis auch für die Robotik einen Durchbruch bedeuten wird“, so Dr. Reuter.

Tatkräftige Unterstützung

Dr. Till Reuter war zwischen 2009 und 2018 Kuka-Vorstandsvorsitzender. In dieser Zeit hat er das Unternehmen umfassend diversifiziert sowie eine Innovations- und Internationalisierungsoffensive gestartet. „Dr. Reuters Expertise ist für uns von enormer Bedeutung. Er kennt nicht nur die Bedürfnisse der deutschen Industrie, sondern bringt auch Erkenntnisse aus seiner Arbeit in internationalen Märkten mit. Zudem schätzen wir Dr. Reuters Unternehmergeist, Ideenreichtum, Kundenerfahrung sowie seine Impulse für unsere Produktentwicklung. Wir freuen uns daher sehr, ihn als Sparringspartner gewonnen zu haben“, so Robert Göbel, Mitgründer und COO bei Spread.

Software für nachhaltigere Produkte

Das Startup hat eine Software entwickelt, die in der Lage ist, defekte Teile innerhalb einer Maschine zu lokalisieren und die effizienteste Demontage vorzuschlagen, um betroffene Teile zügig zu ersetzen und die Langlebigkeit der Produkte zu gewährleisten. Ingenieure können zudem interaktive 3D- und VR-Video-Anleitungen für Montage oder Demontage erstellen, um sie eigenen Technikern, Partnern und Kunden zur Verfügung zu stellen. Die Software kann laut Spread entlang des gesamten Produktlebenszyklus eingesetzt werden: Von der Entwicklung über Produktion bis hin zum After Sales.

Produkte und Roboter ins Gespräch bringen

Heute hilft das Team von Spread Menschen dabei effizienter und enger zusammenzuarbeiten und ihre Produkte besser zu verstehen. Dr. Reuter erläutert: „Der Schlüssel zur Realisierung der Produkte der Zukunft ist ein breites Produkt- und Systemverständnis – unabhängig von der Produktkategorie. Um dies zu erreichen, braucht es Systeme, die Produktinformation intelligent vernetzen, um das gesamte Wissen und Potential jedes Unternehmens nutzbar zu machen. Dadurch werden Ingenieurinnen und Ingenieure in die Lage versetzt, Komplexität zu bewältigen und noch innovativere und nachhaltigere Fahrzeuge und Maschinen zu ermöglichen.“

Die Vision von Spread ist es, dass Menschen sich langfristig mit minimal wenigen repetitiven und manuellen Aufgaben beschäftigen müssen und sich mehr um komplexe Herausforderungen des Produktlebenszyklus kümmern. „Langfristig wollen wir mit unserer Software Produkte und Maschinen mit Intelligenz ausstatten, die es ihnen erlaubt, bis zu einem gewissen Grad selbstständig miteinander zu interagieren – ohne das Erfordernis menschlicher Handgriffe“, ergänzt Göbel. (ys)

Spread GmbH
Greifswalder Straße 208
10405 Berlin
E-Mail: info@spread.ai
Web: spread.ai

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