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Corona-Krise: Wie ein Roboter den Einzelhandel sicherer macht

Iosy-Covid von Pi4_robotics unterstützt in der Covid-19-Pandemie
Corona-Krise: Wie ein Roboter den Einzelhandel unterstützt

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Statt eines großen Displays am Bauch des Roboters wurde ein kontaktloser Spender für die Handdesinfektion installiert. Bild: Pi4_robotics
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Die Kollegin an der Ladentür erkrankt nicht an Covid-19 und gibt den Corona-Virus auch nicht weiter – im Gegenteil: Freundlich hilft sie Kunden bei der Handdesinfektion. Zugleich kontrolliert sie, dass es im Geschäft nicht zu voll wird. Bei alldem sind ihre Lohnkosten überaus bescheiden. Mit Iosy-Covid, stellt Pi4_robotics die rundum gesunde Roboter-Kollegin vor.

Noch viele Monate lang werden Einzelhändler in ihren Geschäften gezwungen sein, Maßnahmen zum Infektionsschutz umzusetzen. Es lohnt sich also für sie, darüber nachzudenken, wie man langfristig kostensparend mit den Vorschriften umgehen kann. Iosy-Covid macht das möglich – und hilft dabei auch bei der Marktforschung.

Alltagsszenario mit dem Iosy-Roboter

Ein sonniger Tag irgendwo in Deutschland. Ein Kunde betritt ein mittelgroßes Geschäft. Im Eingangsbereich trifft er als erstes auf Iosy, die Roboterkollegin. Sie erkennt Menschen und weiß durch ihre Sensoren, dass aktuell 20 Kunden im Laden unterwegs sind. Diese Zahl hat die Filialleiterin als Höchstgrenze eingegeben. Iosy informiert den Kunden auf ihrem Gesichts-Display darüber und bittet ihn um etwas Geduld.

In der Zwischenzeit lädt sie ihn dazu ein, seine Hände unter den Sensor an ihrem „Bauch“ zu halten. Dort bekommt er gratis eine Portion Desinfektionsmittel. Iosy beobachtet den Kunden, wie er die Flüssigkeit auf seinen Händen verteilt, gibt ihm Tipps und zählt die Sekunden, die er für die Desinfektion aufwenden sollte. In diesem Moment verlässt eine Kundin das Geschäft. Iosy registriert das mit ihrem Sensor. Daraufhin teilt sie dem neuen Kunden mit, dass er nun an der Reihe ist und seinen Einkauf beginnen kann.

Desinfektion anstatt Werbung

„Es kommt mir vor, als ob unsere Iosy regelrecht drauf gewartet hat, Corona-Heldin zu werden“, erzählt Matthias Krinke, Geschäftsführer von Pi4_robotics. „Kunden zählen konnte sie ja schon.“ Das bisherige Modell war für Marktforschung und Werbung im Einsatz. Unternehmer können über die Pi4-Cloud auch mit Blick auf mehrere Geschäfte sehen, wie viele Kunden sich wann wo bewegen. „Als dann die Corona-Krise kam und klar wurde, was sich im Einzelhandel dadurch ändert, fiel uns auf, dass Iosy eigentlich nur noch ein bisschen Spezialausrüstung braucht, um zu helfen“, sagt Krinke. Statt des großen Werbe-Displays am Bauch wurde ein kontaktloser Spender für Hände-Desinfektion installiert, und die Anleitung dafür sowie die aktuelle Kundenzahl werden auf dem kleineren Gesichts-Display angezeigt.

Wegen der großen Nachfrage hat Pi4_robotics bereits den Preis für Iosy-Covid gesenkt. Mit kompletter Ausstattung in den gewünschten Firmenfarben, inklusive Montage und Service, gibt es den Roboter schon für rund 5000 Euro. „Setzt man das gegen den Mindestlohn für Empfangsmitarbeiter, hat sich Iosy-Covid spätestens nach zwei Monaten amortisiert“, rechnet der Geschäftsführer vor. Aber der Roboter lässt sich für kürzere Einsätze auch mieten – sogar spontan. „Wir haben aktuell genügend Iosy-Covids auf Lager“, sagt Matthias Krinke. „Es muss also niemand Roboter hamstern!“

pi4_robotics GmbH

Gustav-Meyer-Allee 25

D-13355 Berlin

www.pi4.de


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