Cloud-Plattform Axoom: „Zusammenarbeit mit Trumpf ist wichtiger Meilenstein“ Axoom nun serienmäßig in Trumpf-Maschinen

Cloud-Plattform Axoom: „Zusammenarbeit mit Trumpf ist wichtiger Meilenstein“

Axoom nun serienmäßig in Trumpf-Maschinen

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Über das Mutterhaus Trumpf erweitert die Cloud-Plattform Axoom ihre Marktpräsenz. Ab der Euroblech 2018 liefert Trumpf seine neuen Maschinen mit der Option aus, über die neuesten Trumpf-Apps kostenlos über die IoT-Plattform Axoom zu nutzen. Die Axoom-Plattform hosted und aggregiert die Daten der Maschinen und stellt zunächst fünf Trumpf Apps bereit, die beispielsweise zur Überwachung des Maschinenstatus oder zur Analyse von Programmen und Materialeinsatz verwendet werden. In absehbarer Zeit sollen auch Alt- und Fremdmaschinen an der Nutzung der Apps teilhaben können.

Konkret geht es dabei um folgende fünf Apps:

  • Die App Live Status informiert Nutzer im Fall eines Stillstands. Sie ermöglicht, von überall aus auf den Maschinenstatus zuzugreifen und die Restlaufzeit von Programmen abzulesen. So kann der Bediener besser einschätzen, wann er die Maschine für den nächsten Auftrag rüsten und mit Material bestücken muss.
  • Die App Machine Analytics betrachtet Maschinendaten und -zustände der vergangenen drei Tage. Sie zeigt die Betriebsstunden an und wann es zu Stillständen oder Unterbrechungen im Produktionsprozess kam. Anhand dieser Informationen können Nutzer die Auslastung der Maschine verbessern.
  • Mit Program Analytics sehen Nutzer, welche Programme nicht immer reibungslos liefen. Diese Informationen können Programmierer nutzen, um sie zu verbessern. Program Analytics hilft auch dabei, Programme auszuwählen, die sich beispielsweise besonders gut für Nacht- und Wochenendschichten eignen.
  • Material Analytics betrachtet den Materialeinsatz. Die App wertet aus, welches Material die Maschinen in welchen Mengen verarbeiten. Die App unterstützt bei der Bestellplanung und wenn es darum geht, Rahmenverträge zu gestalten.
  • Punching Tool Analytics erkennt, welche Werkzeuge wie häufig zum Einsatz kommen und schlägt dem Nutzer vor, welche er zu Standardwerkzeugen machen sollte. So muss er sie seltener wechseln. Aus der Übersicht der Hübe je Werkzeugart lässt sich ableiten, wann es an der Zeit ist, nachzuschleifen oder ein neues Werkzeug zu bestellen.

Die Apps stehen zunächst Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden zur Verfügung. Anwender nutzen sie kostenlos für zwölf Monate und entscheiden danach, ob sie das Angebot weiter in Anspruch nehmen möchten. Der Kunde entscheidet selbst, ob er seine Maschine an die Cloud anbinden möchte. Die Anbindung führt der Maschinentechniker bei der Inbetriebnahme durch.

„Die Zusammenarbeit mit Trumpf ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Wachstumsstrategie, weil dadurch im Nu hunderte von Maschinen an unserer Plattform hängen“, erklärt Axoom-Geschäftsführer Tom Tischner. „Gleichzeitig ist sie eine Blaupause für andere Maschinenhersteller, die ihre Produkte auf sichere Weise für die Welt der internetbasierten Vernetzung fit machen wollen.“ Die Axoom Plattform bietet eine vertikale Integration von Software, Sensoren und Maschinen, so dass über das Internet komplette Maschinenparks in allen Teilen der Welt verbunden, kontrolliert und analysiert werden können.

Für diese Kontroll- und Analysefunktionen werden Apps eingesetzt, die im konkreten Fall von Trumpf kommen, aber auch von Axoom selbst oder von anderen Plattform-Teilnehmern bereitgestellt werden können. Und genau dahin soll die Reise gehen. Tischner: „Wir setzen voll auf den Netzwerk-Effekt: Je mehr Maschinenhersteller Produkte mit Axoom Cloudanbindung ausliefern, je mehr Apps auf der Plattform laufen und je mehr Endkunden von diesen Apps profitieren, desto nützlicher wird das Angebot für alle Beteiligten.“

Im Interview mit der Automationspraxis hatte Axoom-Geschäftsführer Tom Tischner bereits angekündigt, dass er verstärkt über die Muttergesellschaft Trumpf in den Markt gehen will: „Es wäre ja schade, wenn wir das Trumpf-Netzwerk aus 64 000 Maschinen nicht nutzen würden, um darüber ins Feld zu gehen. Denn eine angeschlossene Maschine eines Kunden bedeutet oft eine weitere angeschlossene Maschinen nebenan. Nichts desto trotz ist die Idee hinter Axoom, als unabhängiges Unternehmen am Markt groß zu werden und ein eigenes Geschäftsmodell aufzubauen.“

Hier lesen Sie das gesamte Interview mit Tom Tischner: „Cloud-Anbindung dauert nur eine Fußball-Halbzeit“

www.axoom.com

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