Miniaturantriebe für den Einsatz auf dem Mars und der Raumstation ISS

Antriebstechnik im All

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Zuverlässigkeit und Genauigkeit sind wichtige Anforderungen in Raumfahrt- und Forschungsprojekten. Miniaturantriebe von Faulhaber werden aktuell in verschiedenen Anwendungen im All eingesetzt.

Fünfzig Jahre ist es jetzt her, dass Apollo 11 auf dem Mond landete und der erste Mensch den Erdtrabanten betrat. Mittlerweile ist der Weltraum zum Arbeitsplatz und Aufenthaltsraum für den Menschen geworden und Themen wie Weltraum-Tourismus, eine permanente Mondstation oder eine bemannte Marsmission stehen im Raum. Ermöglicht wurde diese Entwicklung durch den technischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte – auch im Bereich der Antriebstechnik.

Die leichten Miniaturantriebe der Firma Faulhaber haben bei verschiedenen Raumfahrt- und Forschungsprojekten ihre Zuverlässigkeit und Positioniergenauigkeit unter harten Weltraumbedingungen bewiesen. Die Antriebe sind vakuumtauglich und widerstehen sehr hohen mechanischen Belastungen. Ihre Komponenten sind laut Hersteller optimal aufeinander abgestimmt sollen so eine sehr hohe Effizienz erreichen.

Schrittmotoren auf dem Mars

Sechs Schrittmotoren mit Planetengetriebe sind beispielsweise aktuell im Seismic Experiment for Interior Structure (SEIS) auf dem Mars im Einsatz, dem sensibelsten Seismometer, das je gebaut wurde. Dieser versucht zu klären, ob der rote Planet bebt. Bei den seismologischen Messungen haben die Motoren zwei Aufgaben: Sie bringen die Messmechanik in Balance und gleichen auftretende Spannungskräfte aus, die aufgrund starker jahreszeitlicher Temperaturschwankungen entstehen.

Auch an Bord der internationalen Raumstation ISS sind die kleinen Antriebe aus Schönaich zu finden. Bürstenlose DC-Motoren erlauben CIMON, einem künstlichen Assistenten für Astronauten, sich an Bord frei zu bewegen. Bei der nächsten Mars-Mission im Jahr 2020 sind Schrittmotoren in hochauflösenden Kamerasystemen verbaut. Die kleinen Antriebe mit nur 10 mm Durchmesser positionieren die Objektive für Aufnahmen der Marsoberfläche.

Treibstoffverbrauch im All reduzieren

Auch zukünftig werden die kompakten Miniaturantriebe zur Weiterentwicklung der Weltraumforschung und Raumfahrt beitragen. Eine Möglichkeit, um die Kosten bei kommerziellen Raketenstarts in Grenzen zu halten, besteht zum Beispiel darin, die Treibstoffverbrennung und damit den Verbrauch zu optimieren. Ein speziell entwickeltes Treibstoff-Trimmventil soll hierbei optimale Leistungen garantieren. Angetrieben wird es von robusten Faulhaber-Servomotoren. Der Bedarf an weltraumtauglichen Antriebssystemen, die zuverlässig, langlebig, klein und leicht sein müssen, steigt also weiter.

Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG

www.faulhaber.com

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