Technologiekonzern beteiligt sich mit 25,1 Prozent Aktionärswechsel bei Kuka: Voith übernimmt Grenzebach-Anteile

Technologiekonzern beteiligt sich mit 25,1 Prozent

Aktionärswechsel bei Kuka: Voith übernimmt Grenzebach-Anteile

Kukas Technologie ist für Voith der Weg in die Industrie 4.0
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Der Technologiekonzern Voith hat gut ein Viertel der Anteile (25,1 Prozent) am Roboter- und Anlagenbauer Kuka übernommen und ist damit der größte Einzelaktionär der Augsburger. Die erworbenen Aktien stammen überwiegend vom bisherigen Großaktionär Grenzebach. Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Für Voith ist die Beteiligung an Kuka ein „strategisches Investment“ in die Industrie 4.0: „Kuka ist auf die Gebiete Mechanik, Elektronik, Sensorik und Software ausgerichtet und für die Industrie 4.0 mit seinem hoch spezialisierten Automatisierungs-Know-how hervorragend positioniert“, so der Vorsitzende der Voith-Konzerngeschäftsführung, Dr. Hubert Lienhard. „Es ist für uns daher eine ideale, zukunftsweisende Beteiligung.“
Voith unterstütze die bewährte Strategie von Kuka und habe Vertrauen in die Persönlichkeiten, die in den vergangenen Jahren maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens beigetragen haben, unterstreicht Lienhard: „Mit einer Beteiligung von 25,1 Prozent wollen wir als Familienunternehmen ein langfristig orientierter, stabiler Ankeraktionär sein und werden Kuka und seine Mitarbeiter künftig partnerschaftlich begleiten.“
Till Reuter, Vorstandsvorsitzender in Augsburg, begrüßte den Einstieg von Voith: „Wir gewinnen mit Voith einen der renommiertesten deutschen Familienkonzerne als langfristig orientierten Großaktionär. Mit seiner Technologieorientierung und seiner weltweiten Präsenz ist Voith ein verlässlicher Partner, der uns den idealen Rahmen bietet, die Entwicklung der Automation und Industrie 4.0 weiter mitzugestalten. Das ist eine gute Nachricht auch für unsere Mitarbeiter, denn dieser neue Ankeraktionär gibt uns eine stabile Basis für weiteres Wachstum.“
Eine weitere Aufstockung ist bei Voith derzeit offiziell nicht geplant. Aktienanalysten mutmaßen aber bereits, dass Voith mit seinen Plänen bei Kuka noch nicht am Ziel ist: Das Unternehmen könnte früher oder später eine vollständige Übernahme von Kuka anpeilen – und sich im Gegenzug von wenig profitablen eigenen Geschäftsbereichen trennen.
Grenzebach war Ende 2008 bei Kuka eingestiegen und hatte dort für einigen Wirbel gesorgt. Das Familienunternehmen hatte massiv auf einen Strategieschwenk gepocht und in dem Zuge auch die Führungsspitze ausgetauscht, um unabhängiger von der Autoindustrie zu werden. Der Grenzebach-Vertraute Till Reuter übernahm den Chefsessel bei Kuka Zuletzt hatten die Augsburger angekündigt, das Schweizer Logistikunternehmen Swisslog komplett zu übernehmen, bei dem Grenzebach ebenfalls Großaktionär ist.
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