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ABBs Omnivance-Fertigungszellen sind einsatzbereite, modulare Lösungen, die sich leicht in bestehende Produktionslinien integrieren lassen

AUTOMATICA AKTUELL: Modulare Lösungen
ABB Robotics stellt zwei neue Fertigungszellen vor

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Am Stand 231 in Halle B5 auf der Automatica zeigt ABB seine Neuheiten. Bild: ABB

Auf der noch bis zum 23. Juni dauernden Automatica in München präsentiert ABB unter der neuen Marke Omnivance zwei Lösungen, die den Grundstein für die Fabrik der Zukunft legen sollen: die Omnivance Flexarc Compact Cell und die Omnivance Machining Cell inklusive Machining Software.

Die mit Robotern, Steuerungen, Software und anderen Peripheriekomponenten ausgestatteten Omnivance-Fertigungszellen sind einsatzbereite, modulare Lösungen, die sich leicht in bestehende Produktionslinien integrieren lassen, so der Anbieter. Sie fertigen auch kleinere Chargen effizient und werden so der steigenden Nachfrage nach Produktionslösungen für kleine Stückzahlen und einer immer größeren Produktvarianz gerecht. Gleichzeitig können Anwender schnell auf sich ändernde Produktionsanforderungen reagieren.

Beide Produkte sind Teil der ABB-Strategie, flexible Fertigungszellen und Software-Lösungen vorzuhalten, die schnell auf verschiedene Produkttypen umprogrammiert und einfach mit autonomen mobilen Robotern (AMR) kombiniert werden können.

Fertigungszelle Omnivance Flexloader M live auf der Automatica

ABB präsentiert seine Neuheiten auf der Automatica anhand von Videos und interaktiven, virtuellen Rundgängen. Vor Ort zu sehen ist die Fertigungszelle Omnivance Flexloader M mit einem autonomen mobilen Roboter (AMR) sowie die Roboter CRB 15000 Gofa (Cobot) und CRB 1100 Swifti (kollaborativer Industrieroboter). Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen Software-Lösungen wie Robotstudio mit neuen Augmented-Reality- und Virtual Reality-Funktionen.

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Die Omnivance Flexarc Compact Cell macht das Schweißen einfacher, sagt ABB.
Bild: ABB

Schweißen auf kleinem Raum

Die Schweißzelle Omnivance Flexarc Compact Cell spart Platz und bietet größere Flexibilität bei Schweißanwendungen mit der kleinsten Standfläche ihrer Klasse. Zudem lässt sich die Zelle auch leicht mit autonomen mobilen Robotern kombinieren. Bis zu vier fest installierte Roboter sorgen für eine Steigerung der Produktionskapazität, ohne dass der Aufbau der Zelle verändert werden muss.

 

Acht Anwendungen in einer Zelle

Die Omnivance Machining Cell und Machining Software bieten mehr Flexibilität und Einfachheit für eine Reihe von Anwendungen wie dem Schleifen, dem Polieren, dem Schneiden und der Oberflächenbearbeitung. Bis zu acht verschiedene Anwendungen kann die neue Bearbeitungszelle in einer einzigen Zelle ausführen. Sie kann zudem bis zu 20.000 Stunden lang unter rauen Bedingungen unbeaufsichtigt laufen, ohne dass eine Wartung erforderlich ist. Mit der intuitiven Machining Software reduziert sich die Installationszeit laut Anbieter um 92 %. Sie ist nach eigenen Angaben die erste auf dem Markt, die Autokalibrierung und Bahnoptimierung in einem Tool vereint, was die Kalibrierung auf zehn Minuten reduziert.

Neue Möglichkeiten mit AMR

Im Mittelpunkt des ABB-Standes auf der Automatica steht der Omnivance Flexloader M für die Maschinenbeschickung – inklusive AMR. In der Zelle werden Teile, die mithilfe von KI-gestützter Bildverarbeitung erkannt wurden, von dem Industrieroboter IRB 2600 aufgenommen. Die Produktdemonstration zeigt, wie autonome mobile Roboter neue Möglichkeiten für mehr Geschwindigkeit, Flexibilität und Produktivität in Produktionsprozessen eröffnen, indem sie den Transport von Teilen zum benötigten Ort und zu einer bestimmten Zeit ermöglichen.

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Der kollaborative Roboter Gofa trägt bis zu 5 kg.
Bild: ABB

Kollaborativer Roboter vielseitig einsetzbar

Besucher können am ABB-Stand zudem Gofa live erleben – den kollaborativen Roboter mit Traglasten bis zu fünf Kilogramm. Er ist einsetzbar von der Montage bis zur Maschinenbeschickung und Verpackung. Dank der einfachen Programmierung mit zwei Tasten und der Software Wizard Easy Programming von ABB kann Gofa von jedem bedient werden, auch von Erstanwendern.

Swifti montiert und schraubt

Der kollaborative Industrieroboter CRB 1100 Swifti ist mit dem Industrieroboter IRB 1300 in einer Uhrenmontageanwendung zu sehen und übernimmt dort sowohl Montage- als auch Schraubaufgaben. Gemeinsam demonstrieren die beiden Roboter, wie die Automatisierung repetitiver und monotoner Aufgaben die Produktivität steigern kann. Mit dem Einsatz der kollaborativen Sicherheitssoftware Safemove kombiniert Swifti die hohe Geschwindigkeit und Genauigkeit eines Industrieroboters mit den Vorteilen einer Anlage ohne Umhausung, in der Roboter und menschliche Arbeitskräfte einen Arbeitsbereich gemeinsam nutzen.

Tests in der virtuellen Welt

Wie Softwarelösungen die Programmierung und Bedienung von Robotern vereinfachen, zeigt ABB mit VR- und AR-Demonstrationen über die Robotstudio AR Viewer App. Die Demonstrationen zeigen, wie die Tools zum Entwerfen, Testen und Optimieren ganzer Produktionszellen in einer virtuellen Welt verwendet werden können, um Zeit einzusparen und Betriebsstörungen zu vermeiden. (kf)



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