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5G für Roboter: Quick Checks testen Möglichkeiten

Transferzentrum 5G4KMU untersucht Produkt- und Geschäftsideen
5G für Roboter: Quick Checks testen Möglichkeiten

In Quick Checks können Unternehmen zusammen mit dem Transferzentrum 5G4KMU ihre Produkt- und Geschäftsideen in Sachen 5G auf Machbarkeit prüfen. Ein Blick in die Praxis.

Kabellose Vernetzung von Robotersystemen

Fruitcore Robotics aus Konstanz untersuchte mit dem Transferzentrums 5G4KMU in einem Quick Check, inwieweit das Robotersystem Horst mit 5G nachgerüstet werden kann. Ziel: Eine schnelle, kabellose und sichere Übermittlung von großen Datenmengen ermöglichen und so neue Anwendungsfelder zu erschließen.

Um den Anwendungsfall mit dem größten Nutzen auszuwählen, prüften die Kooperationspartner die technische Machbarkeit zunächst auf Basis der 5G-Standardisierung. Dann folgte die individuelle Nutzenbewertung. Schließlich analysierten sie unterschiedliche 5G-Betreiberkonzepte (Campusnetze, öffentliches Netz, hybride Mischformen) in Bezug auf die Integrationsmöglichkeit der identifizierten Anwendungsfälle.

Weil technisch realisierbar und mit allen 5G-Betreiberkonzepten anwendbar, wurde die Anbindung von Sensoren an den einfach bedienbaren Horst-Roboter via5G weiter konkretisiert – zumal diese Anwendung für Fruitcore Robotics den größten Nutzen bietet: Die 5G-Erweiterung des Robotersystems bringt eine deutlich höhere Flexibilität, da unterschiedliche Sensoren schnell und einfach an die Robotersteuerung angebunden werden können.

5G für mobile Intralogistik-Roboter

In einem anderen Quick Check prüfte Beewatec aus Pfullingen, ob es lohnt, die hauseigenen autonomen mobilen Roboter, die derzeit über Wi-Fi-Module kabellos betrieben werden, um eine 5G-Variante modular zu erweitern. Gemeinsam mit dem Transferzentrums wurde im Quick Check geprüft, inwieweit das bestehende Konzept mit 5G-kompatiblen Endgeräten nachgerüstet werden kann. Weiterhin identifizierten die Partner verfügbare 5G-Endgeräte und verglichen die 5G- mit der Wi-Fi-6-Technologie.

Aus 31 geeigneten 5G-kompatiblen Endgeräten wählten die Experten elf aus. Der Vergleich der technischen Eigenschaften von 5G- und Wi-Fi 6 ergab, dass Wi-Fi 6 innerhalb von Gebäuden einen adäquaten Ersatz für 5G darstellen kann – und das bisher noch zu erheblich niedrigeren Kosten.

Als Betreiberkonzept stellten sich hier 5G-Campusnetze als ideal für die Projektidee heraus – in erster Linie wegen der hohen Datensicherheit und Netzwerkverfügbarkeit. Die exklusive 5G-Netzwerverfügbarkeit muss anwendungsspezifisch in Relation zu den hohen Kosten einer 5G-Infrastruktur gesetzt werden.

Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

www.ipa.fraunhofer.de


Kostenlose Quick Checks und Exploring Projects

Die Aufwände der Forschungseinrichtungen für Quick Checks und Exploring Projects werden übrigens aus den Mitteln des Transferzentrums 5G4KMU finanziert. Teilnehmenden Unternehmen entstehen also keine Fremdkosten.

https://5g4kmu.de/working-together


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