IP67-Portfolio für IO-Link- und RFID-Anbindung ausgebaut

Vier Säulen für 4.0

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RFID, OPC-UA, IO-Link und Ethernet sind für Turck strategische Technologien auf dem Weg in die Industrie 4.0. Entsprechend bauen die Mülheimer ihr Portfolio in diese Richtung weiter aus.

Nach einem Umsatzplus von rund sechs Prozent auf 530 Mio. Euro gibt Turck-Geschäftsführer Christian Wolf für 2017 wieder ein ambitioniertes Wachstumsziel heraus: Erneut sechs Prozent soll der Umsatz steigen, auf rund 560 Mio. Euro. Mit dazu beitragen soll der Trend zur Industrie 4.0: „Daten sind das Lebenselixier für die Industrie 4.0 und Turck liefert effiziente Lösungen zum Erfassen, Aufbereiten und Übertragen relevanter Produktionsdaten“, sieht Wolf sein Unternehmen gut aufgestellt. Zu den Schlüsseltechnologien RFID, OPC-UA, IO-Link und Ethernet leiste man essentielle Beiträge, so der Geschäftsführer.

In diese Richtung erweitern die Mülheimer auch ihr Produktportfolio. So wurde mit der TBEN-L-PLC eine kompakte IP67-PLC mit Codesys 3 zur Steuerung von kleineren oder modularen Maschinen entwickelt. Gemäß der Multiprotokoll-Pilosophie der Mülheimer unterstützt die TBEN-PLC die Industrial-Ethernet-Protokolle Profinet, Ethernet/IP und Modbus TCP. Daneben bietet die Block-I/O-Steuerung acht universelle I/O-Kanäle zur direkten Anbindung von Sensoren und Aktoren.
Die TBEN-PLC arbeitet aufgrund des robusten Gehäuses und der hohen Schutzart direkt im Feld und ermöglicht so dezentrale maschinennahe Automatisierungskonzepte. In Kombination mit Turcks Safety-Block-I/O-Modul und der übrigen I/O-Technik in IP67 lassen sich komplette Maschinen inklusive Sicherheitstechnik ohne Schaltschränke realisieren. „IP67 ist unsere Spezialität – wir sind der ideale Automatisierungspartner außerhalb des Schaltschranks“, erläutert Wolf.
Daher hat man im IP67-Gehäuse auch die beiden kompakten Ethernet/RFID-Interfaces TBEN-L-RFID und TBEN-S-RFID entwickelt. Die Multiprotokoll-Geräte bringen Daten von RFID-Schreibleseköpfen im HF- oder UHF-Frequenzband über Profinet, Ethernet/IP oder Modbus TCP zur Steuerung. Aufgrund ihrer hohen Schutzart und der Möglichkeit, Aktoren und Sensoren gleichzeitig mit RFID-Schreibleseköpfen anzubinden, sind die Blockmodule ideal zur Nachrüstung von RFID-Applikationen.
Während das ultrakompakte Modul TBEN-S die RFID-Daten über klassische I/Os an die Steuerung weiterleitet, bringt die etwas größere TBEN-L-Variante auch Steuerungsfunktionen mit und kann so RFID-Daten bereits filtern, vorverarbeiten und mit Steuerungsaktionen der angeschossenen Peripherie verknüpfen. Das I/O-Modul gibt es mit integrierter Codesys-SPS, Windows Embedded Compact, Linux und zukünftig auch mit OPC-UA-Funktionalität.
Und auch in Sachen IO-Link erweitert man das ohnehin schon sehr breite Portfolio: Das neue Multiprotokoll-Ethernet-Block-I/O-Modul TBEN-L-8IOL bietet acht IO-Link-Master-Ports im robusten TBEN-L-Gehäuse. An vier der acht Ports unterstützt das Modul den Class-B-Standard und kann so Aktoren mit bis zu 2 Ampere versorgen. Zudem bauen die Mülheimer ihr IO-Link-Sensorportfolio aus: Dazu zählen unter anderem die induktiven Uprox3-Sensoren oder die kapazitiven BCT-Sensoren. ↓
Hans Turck GmbH & Co. KG


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