Beim Handling vermessen, identifizieren und überwachen

Smartes Greifen

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Der intelligente Greifer erfasst in Echtzeit und ohne Einsatz externer Sensoren Angaben zur Größe des Bauteils, zu dessen Beschaffenheit und Zustand. Bild: Schunk
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Bei Schunks Smart Gripping übernehmen intelligente Greifer nicht nur das Handling, sondern auch das Vermessen der Teile.

„Closest-to-the-part“ nennt Schunk die exponierte Position seiner Greifer und entwickelt daher intelligente Smart Gripping Module, die weit mehr können als klassisches Pick & Place: Sie vermessen, identifizieren und überwachen in Echtzeit die gegriffenen Bauteile und optimieren den laufenden Prozess.

Der Greifer selbst erkennt ein fehlerhaftes Bauteil und entscheidet, ob das Teil aus dem Prozess auszuschleusen ist. Wird ein Bauteil vor und nach einem Prozessschritt gegriffen, kann man im Falle einer Häufung von NIO-Teilen mit dem Greifer-Wissen analysieren, ob Prozessveränderungen in der vorgelagerten Station zu einer Beschädigung des Bauteils geführt haben.

Konkret wird dies am Beispiel eines Hochgeschwindigkeits-Nutzentrennsystems der Schunk Electronic Solutions. Die Anlage trennt kleinere elektronische Leiterplatten aus der Trägerplatte. Nach der Trennung werden die Leiterplatten gegriffen und über ein Achssystem an ihrem Bestimmungsort abgelegt. Vor dem Ablegen werden die Bauteile in der Regel vermessen. Diese Qualitätsprüfung übernimmt ein intelligenter Greifer mit seiner integrierten Sensorik schon während des Greifvorgangs.

Die gemessenen Daten und daraus abgeleiteten Informationen leitet er zur weiteren Prozesssteuerung an die Anlagen-Zellsteuerung weiter. Neben der Zellsteuerung stellt der Greifer die Daten auch einem Analyse-Tool auf der SAP Cloud Hana zur Verfügung. Dort werden kontinuierlich alle für eine Prozessoptimierung relevanten Daten gesammelt.

Die integrierte Qualitätskontrolle und die automatische Ausschleusung von Schlechtteilen anhand individuell definierbarer Sollgrößen verhindert, dass defekte Leiterplatten in den nachfolgenden Prozessschritten mit hohen Kosten weiterveredelt werden. Zugleich entfallen kostspielige Messsysteme und Auswertungseinheiten sowie deren Anbindung und Konfiguration. Durch die in das Handling integrierten Messungen wird zudem Taktzeit eingespart.

Schunk GmbH & Co. KG

www.schunk.com


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