Digitalisierung: Siemens intensiviert Zusammenarbeit mit Mittelstand Siemens: „Kooperationen sind der Schlüssel zum 4.0-Erfolg“

Digitalisierung: Siemens intensiviert Zusammenarbeit mit Mittelstand

Siemens: „Kooperationen sind der Schlüssel zum 4.0-Erfolg“

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Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG: „Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Deshalb ist die digitale Transformation des Mittelstands Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschlands.“ Bild: Siemens
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Zur Umsetzung von Industrie 4.0 setzt Siemens auf eine noch intensivere Kooperation mit mittelständischen Unternehmen. „Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Deshalb ist die digitale Transformation des Mittelstands Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschlands“, erklärte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, beim Forum Deutscher Mittelstand in Stuttgart. Helmrich: „Dazu bedarf es einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Firmen unterschiedlicher Größe – vom Start-up über Mittelständler bis hin zu Großkonzernen.“

Als Beispiel für solche neuen Kooperationsformen nannte Helmrich die im Januar 2018 gegründete Nutzerorganisation MindSphere World, die derzeit über 50 Mitglieder (in Deutschland und Italien) umfasst. Sie hat das Ziel, das Ökosystem rund um die Siemens-Cloud-Plattform MindSphere weltweit auszubauen. Der Verein unterstützt die einzelnen Mitglieder bei der Entwicklung und Optimierung von IoT-Lösungen auf MindSphere sowie der Erschließung neuer Märkte in der digitalen Wirtschaft.

„MindSphere World steht beispielhaft für neue Formen der Zusammenarbeit von Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen sowie Start-Ups und Forschungseinrichtungen“, so Klaus Helmrich. „Ich bin überzeugt: Solche Kooperationen sind der Schlüssel zum Erfolg von Industrie 4.0.“

Zudem erfordere die erfolgreiche digitale Transformation des Mittelstands strategische Entscheidungen durch das oberste Management, so Helmrich: „Und zwar auf zwei Ebenen: Sie müssen ihr Portfolio auf Industrie 4.0 ausrichten und ihre internen Prozesse weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.“

Beispielsweise sollten Unternehmen neue Lösungen, digitale Services und Geschäftsmodelle anbieten, zum Beispiel „pay per use“-Modelle beim Vertrieb von Maschinen und Anlagen. Zudem gelte es, innovative Technologien wie Cloud-Anwendungen, Additive Manufacturing, flexible Handling-Systeme oder Künstliche Intelligenz zu nutzen.

Die technischen Voraussetzungen für die Digitalisierung in der Industrie jedenfalls seien geschaffen, zum Beispiel mit dem Digital-Enterprise-Angebot von Siemens, das Unternehmen jeder Größe mit überschaubaren, schrittweise ansteigenden Investitionskosten nutzen können. Siemens zufolge gibt es konkrete Einsatzbeispiele bei Kunden, die zeigen, dass sich damit etwa Produkte, Maschinen und Anlagen in bis zu 30 Prozent kürzerer Zeit entwickeln lassen. Die Produktionseffizienz und Produktivität kann um bis zu ein Viertel gesteigert werden. Ebenfalls verfügbar ist MindSphere als Cloud-Plattform für Datenanalysen ermöglicht. Anwender können MindSphere mit geringen Investitionen implementieren und entsprechend ihren Anforderungen skalieren.

www.siemens.com

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