Siemens ruft zur Umsetzung des Digital Enterprise Siemens erweitert Mindsphere mit Simatic Mindapps

Siemens ruft zur Umsetzung des Digital Enterprise

Siemens erweitert Mindsphere mit Simatic Mindapps

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Die neuen Simatic Mindapps Machine Monitor, Notifier und Performance Monitor sind spezielle Applikationen für MindSphere, mit denen Anwender einfach die Vorteile cloudbasierter Services nutzen können. Bild: Siemens
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Unter dem Motto „Digital Enterprise – Implement now“ ruft Siemens anlässlich Hannover Messe 2018 zur Umsetzung der Digitalisierung. Der Fokus des 3.500 Quadratmeter großen Messestands liegt daher auf der branchenspezifischen Umsetzung der Digital-Enterprise-Lösungen. Beispiele aus den Branchen Aerospace, Automotive, Food & Beverage, Electronics und Maschinenbau sowie Chemie, Fiber und Öl & Gas veranschaulichen, wie Unternehmen mit individuellen Digitalisierungslösungen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können.

In diesem Zusammenhang baut Siemens insbesondere seine Cloud-Plattform Mindsphere weiter aus: So ist die Mindsphere Version 3.0 nun auf Amazon Web Services (AWS) verfügbar, bietet eine leistungsfähigere Entwicklungsumgebung mit offener Programmier-Schnittstelle sowie zusätzliche Analysefunktionen und erweiterte Konnektivität. In der 700 Quadratmeter großen Mindsphere-Lounge in Hannover wird sich auch die neue weltweite Nutzerorganisation Mindsphere World mit 18 Gründungsmitgliedern präsentieren. Ziel des Vereins ist es, das Ökosystem rund um Mindsphere weltweit auszubauen („Mindsphere: Etappensieg für Siemens im Cloud-Kampf“).

Mindsphere steht aber nicht nur Partnern wie Maschinenbauern zur Entwicklung eigener Apps und Service-Angebote zur Verfügung: Auch Siemens nutzt die Cloud-Plattform für seine Technologien und bringt eine Reihe neuer Apps rund um die Automatisierung mit Simatic-Systemen. Die Simatic Mindapps Machine Monitor, Notifier und Performance Monitor lesen relevante Daten von Produktionsmaschinen oder Anlagen zur Analyse aus, verarbeiten diese zu aussagefähigen Informationen, stellen sie in Dashboards dar oder nutzen sie zur intelligenten Alarmierung.

  • Die Simatic Machine Monitor Mindapp schafft Transparenz über Status sowie Performance von Maschinen. Dazu überwacht der Machine Monitor den Betriebs- und Wartungsstatus von Maschinen hinsichtlich Produktivität, Instandhaltung und Verfügbarkeit.
  • Die Simatic Notifier Mindapp dient zur Visualisierung von Meldungen, etwa bei Unterschreitung von KPIs (Key Performance Indicator). Mit der neuen App lassen sich Meldungen unterschiedlicher Systeme und Quellen, etwa von einem Scada-System oder anderen Simatic Mindapps, weltweit zentral zusammenfassen und Alarme zielgerichtet absetzen, etwa auf das mobile Endgerät des zuständigen Service-Technikers.
  • Die Simatic Performance Monitor Mindapp verbessert die Verfügbarkeit und Produktivität von Fertigungsanlagen durch mehr Transparenz. Über die Berechnung und Visualisierung von Maschinen- und Anlagen-KPIs bietet die App dem Anwender Entscheidungshilfen zur Optimierung von Maschinen und Anlagen und damit zur Steigerung deren Effizienz.

Darüber hinaus sind die Simatic Mindapps Fleet Manager und Visual Analyzer verfügbar, die dem Anwender dabei unterstützen, seine Maschinen und Anlagen an Mindsphere anzuschließen, zu konfigurieren und die für die Analyse relevanten Daten auszulesen und zu visualisieren. Weitere Apps sind in Arbeit.

Außerdem nutzt Siemens die Mindsphere Plattform, um die Performance seiner Antriebssysteme zu optimieren. Mit Sidrive IQ bietet man eine digitale Plattform für die Auswertung und Nutzung von Antriebsdaten. Sidrive IQ ermöglicht eine automatisierte Betriebsüberwachung. Damit erhalten Anlagen- und Maschinenbetreiber wertvolle Einblicke in die installierten Antriebssysteme.

„Mit der Digital Enterprise Suite unterstützen wir sowohl Produkthersteller als auch Maschinenbauer aus der diskreten Industrie bei der digitalen Transformation”, sagt Jan Mrosik, CEO der Division Digital Factory. „Dabei sind wir in der Lage, ein digitales Abbild, den so genannten Digitalen Zwilling, von Produkt, Produktion und Performance umfassend zu erstellen. Durch die Erkenntnisgewinne aus Mindsphere optimieren wir außerdem kontinuierlich die gesamte Wertschöpfungskette unserer Kunden. Dies gilt nicht nur für unterschiedliche Branchen und traditionelle Produktionsverfahren, sondern auch für neue Technologien wie Additive Manufacturing.“

Letzteres wird ebenfalls ein Schwerpunkt des diesjährigen Messeauftritts in Hannover sein, denn Siemens bietet integrierte Software- und Hardwarelösungen für jede Phase der Wertschöpfung im Bereich additiver Fertigung. Die Tools für Entwicklung, Simulation, Produktionsvorbereitung und 3D-Druck sind in einem durchgängigen System zusammengefasst und sind über eine einheitliche Benutzeroberfläche bedienbar.

www.siemens.com

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