Industrielle Bildverarbeitung als Kernelement der Industrie 4.0

Mit Vision fit für die Fabrik der Zukunft

MVTec_Bild_3.jpg
Embedded Vision macht’s möglich: Wartung von Maschinen mit dem Smartphone. Bild: Mvtec
Anzeige
Industrielle Bildverarbeitung spielt in der Industrie 4.0 eine besondere Rolle – von der Erkennung, Lokalisierung und Positionierung der Werkstücke über die Fehlerinspektion bis hin zur sicheren Interaktion zwischen Menschen und Maschinen.

Die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision) nimmt eine Schlüsselposition bei der Automatisierung von Produktionsprozessen ein. In Fertigung und Montage etwa erkennt und lokalisiert die Vision-Technologie Bauteile anhand optischer, äußerer Merkmale wie Farbe, Textur oder Form. Auch über aufgedruckten oder eingestanzten Text ist die Identifikation von Objekten möglich.

Moderne Bildverarbeitungslösungen wie Halcon von Mvtec nutzen hierfür Methoden der optischen Zeichenerkennung (OCR) sowie darin integrierte Deep-Learning-Algorithmen und neuronale Netze. Dabei können im Zeichen-Code die Fertigungsinformationen bereits enthalten sein, so dass das Werkstück die weiteren Produktionsschritte eigenständig steuert.

Auch Handling-Prozesse lassen sich mit Machine Vision optimieren: Roboter können dank 3D-basierter Matching-Technologien im dreidimensionalen Raum Objekte präzise greifen, positionieren, bearbeiten, ablegen und palettieren. Zudem wird die Zusammenarbeit von Menschen und kollaborativen Robotern (Cobots) sicherer und effizienter. Die Machine-Vision-Software wertet die von Kameras aufgenommenen Bildinformationen automatisch aus und ermöglicht damit eine exakte Überwachung des Fertigungsgeschehens. Kreuzen sich die Bahnen von Mitarbeitern und Robotern, lässt sich dies präzise vorhersagen, was gefährliche Kollisionen verhindert.

Ausfälle präzise vorhersagen

Methoden der industriellen Bildverarbeitung unterstützen auch die Prozesse in der Qualitätssicherung: Durch eine exakte Inspektion der Oberflächen lassen sich beschädigte Teile erkennen und automatisiert aussortieren, bevor sie in den weiteren Warenkreislauf gelangen. Dies läuft verglichen mit manueller Inspektion um ein Vielfaches schneller ab. So können auch umfangreiche Losgrößen mit hoher Geschwindigkeit und verlässlichen Erkennungsraten geprüft werden.

Zudem lassen sich mobile Endgeräte wie Smartphones dank Bildverarbeitung für die mobile Wartung von Maschinen nutzen. Eine im Device integrierte Embedded-Vision-Software verarbeitet aufgenommene Bildinformationen – beispielsweise von einer defekten Komponente – und stellt diese Daten für weitere Instandhaltungsprozesse zur Verfügung.

Denkbar ist auch eine vorausschauende Wartung. Hierbei überwachen Kameras die Maschinen kontinuierlich und erzeugen digitale Bilddaten, die anschließend von einer Machine-Vision-Software ausgewertet werden. Auffälligkeiten können auf einen bevorstehenden Maschinenausfall hindeuten und ermöglichen so rechtzeitige Gegenmaßnahmen.

Mvtec Software GmbH

www.mvtec.com/de


Mehr zum Thema Industrie 4.0


Hier finden Sie mehr über:
Anzeige

Aktuelle Ausgabe

Titelbild Automationspraxis 12
Ausgabe
12.2019
LESEN
ARCHIV
ABO

KUKA: Smarte Automatisierung

KUKA Roboter Hochschule Karlsruhe

Smarte Automatisierung mit KUKA im Überblick

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Themenseite Cobot

Erläuternde Beiträge, Neuigkeiten, Anwendungsbeispiele und Hintergrundinfos rund um das Thema kollaborative Robotik

Messevideo


Mechatronik in der Mensch-Roboter-Kollaboration: Die Zimmer Group zeigt, wie es geht.

Kalender

Aktuelle Termine für die Automatisierungsbranche

Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de