Alle Beteiligen wissen stets, was mit den gesammelten Daten geschieht

Maschinenbauern den Weg in die Cloud ebnen

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Mit seiner Cloud-Tochter Axoom bietet Trumpf nicht nur einen erweiterten App Store für den Produktionsalltag, sondern ebnet auch Maschinenherstellern den Weg ins Internet der Dinge.

Mit Axoom haben die Ditzinger eine offene Cloud-Geschäftsplattform gegründet, in deren App Store Anwender eine Reihe von integrierten Apps für den Produktionsalltag finden. Neu im Store ist eine App des Präzisionswerkzeug-Herstellers Gühring für die Berechnung von Schnittkräften beim Bohren, Fräsen, Drehen, Gewindeschneiden und Aufbohren.

Aber der Cloud-Spezialist adressiert nicht nur Endanwender, sondern richtet sich nun auch an Maschinenhersteller, die mit Axoom IoT ihre Maschinen, Komponenten und Sensoren vernetzen können. „An unsere Plattform lassen sich Maschinen verschiedener Hersteller anbinden. Dadurch können einerseits Maschinenhersteller mit Geräten im Feld kommunizieren und bessere Services anbieten, andererseits erhalten Unternehmen ein digitales Abbild ihrer Produktionshallen“, erläutert Geschäftsführer Florian Weigmann.
Starter-Kit zum Testen
Die IoT-Bausteine decken Vernetzung (Connection Center), Überwachung (Condition Monitoring) und Updates (Remote Services) ebenso ab wie eine Auswertung der Daten (Analytics). Ein IoT-Starter-Kit für bis zu fünf Maschinen kann man sechs Monate lang zu einem günstigen Preis testen.
Großen Wert legt man auf Transparenz: Alle Beteiligten wissen stets, was mit den gesammelten Daten geschieht. Zudem werden nur Daten erfasst, deren Nutzung die Kunden zustimmen. Das Kommunikationsmodul Factory Gate sorgt zudem für ein sehr hohes Sicherheitsniveau bei der Übetragung. Einer der ersten Partner für das neue IoT-Plattformangebot ist der Umform-Maschinenbauer Felss. Für diesen haben die IT-Spezialisten ein spezielles Dashboard für die Rundknetmaschine Generation e4.0 entwickelt.
Mit ihren Angeboten ist die Cloud-Tochter kürzlich von der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut ausgezeichnet worden. Und noch ein zweiter Preis des Wettbewerbs 100 Orte für Industrie 4.0 ging an Trumpf: Prämiert wurde auch die Pilotfabrik für Blechfertigung am Hauptsitz in Ditzingen. Dort ist man seit gut einem Jahr dabei, auf digitalisierte Prozessabläufe umzustellen: In der Blechfertigung 4.0 werden Bausteine der digitalen Geschäftsplattform Axoom ebenso genutzt wie Technologien der Truconnect-Lösungswelt, deren zentraler Baustein die Datenschnittstelle Central Link ist.
Prozesse digitalisiert
In Ditzingen unterstützt zudem ein Shopfloor Management System die Digitalisierung der Produktionsprozesse. Fertigungsaufträge werden digital erzeugt und gesteuert, die Maschinenzustände in Echtzeit angezeigt, die Logistikprozesse sind jederzeit transparent – auch auf mobilen Endgeräten. Aktuell läuft das Pilotprojekt „Intelligente Fertigungsfeinplanung“, das die komplexen Planungs- und Steuerungsprozesse zum Teil automatisieren wird.
In Chicago bauen die Ditzinger eine neue Fabrik mit wegweisenden Industrie-4.0-Lösungen und Geschäftsmodellen. Die Eröffnung ist für Mitte 2017 geplant. Die Vision von der Smart Factory will der Maschinenhersteller im gesamten Produktionsverbund innerhalb von fünf Jahren umsetzen: „Durch die flächendeckende digitale Vernetzung werden wir einen Produktivitätsgewinn von 30 Prozent erreichen“, erläutert Mathias Kammüller, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Werkzeugmaschinen. ↓
Trumpf GmbH + Co. KG
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