Connyun-Verkauf: Körber stärkt Digital-Know-how – Kuka: „Bündelung der Kompetenzen“ Kuka verkauft Connyun an Körber

Connyun-Verkauf: Körber stärkt Digital-Know-how – Kuka: „Bündelung der Kompetenzen“

Kuka verkauft Connyun an Körber

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Dr. Christian Schlögel, CTO und CDO bei Kuka und bislang CEO bei Connyun, wird spätestens mit Wirkung zum 1. September 2018 als Chief Digital Officer (CDO) Mitglied des Konzernvorstands der Körber AG. Bild: Kuka
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Kuka verkauft seine Cloud-Tochter Connyun an den Technologiekonzern Körber. Kuka hatte das Karlsruher Start-up Connyun 2016 mit dem Ziel gegründet, eine eigene Cloud-Plattform zu etablieren. Nun wird Connyun Teil des Geschäftsbereichs Körber Digital. Mit der Übernahme von Connyun stärkt der Technologiekonzern Körber seine digitale Kompetenz. Passend dazu hat sich Körber auch den Connyun-Vater mit an Bord geholt: Dr. Christian Schlögel, bislang CTO und CDO bei Kuka und CEO bei Connyun, wird spätestens zum 1. September 2018 als Chief Digital Officer (CDO) Mitglied des Konzernvorstands der Körber AG.

„Die digitale Weiterentwicklung unseres Konzerns wird unseren Anspruch auf Marktführerschaft durch Technologieführerschaft weiter unterstützen, denn unser Ziel ist es, bei unseren Kunden erste Wahl für innovative, technologisch führende und digitale Lösungen zu werden“, betont Stephan Seifert, Vorstandsvorsitzender der Körber AG. „Mit Körber Digital und nun dem Team von Connyun machen wir einen großen Schritt auf dem Weg zu einem führenden, kundenorientierten und digital ausgerichteten Industriekonzern. Connyuns Digital-Experten werden mit ihrer Kompetenz in IIoT-Lösungen nicht nur Körber Digital unterstützen, sondern alle unsere Geschäftsfelder.“

Kuka wiederum will mit dem Connyun-Verkauf seine IoT-Aktivitäten bündeln: „Im Bereich Industrie 4.0 hat Kuka in den letzten Jahren eine Vielzahl von Kompetenzen aufgebaut – auch über strategische Zukäufe von Device Insight und Visual Components. Jetzt gilt es, diese Kompetenzen zu bündeln und als Unternehmen in diesem Bereich zu fokussieren“, sagt der Augsburger-Konzern gegenüber der Automationspraxis.

„Kuka treibt IIoT-Projekte und -Lösungen und die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle weiter voran und entwickelt gemeinsam mit Kunden erste IIoT-Lösungen. An dieser Strategie hat sich nichts geändert. Es geht hier alleine um eine Bündelung der Kompetenzen, die in den letzten Jahren aufgebaut wurde.“ Insbesondere die mit Device Insight an Bord geholte IoT-Plattform ist für Kuka eine strategische Basis im Cloud-Geschäft, in dem sich auch Roboter-Konkurrenten wie Fanuc (Field) und ABB (Ability) ebenso tummeln wie andere Jungfirmen mit Maschinenbau-Hintergrund, etwa Axoom/Trumpf oder Adamos/DMG.

Für die Mitarbeiter von Connyun wiederum sei der neue Eigentümer Körber eine gute Möglichkeit, die Industrie 4.0-Kompetenzen in einer neuen Branche zu entwickeln, so die Augsburger weiter. Die 30 Software-Architekten, IoT-Ingenieure und Data Scientists bei Connyun werden in den Körber-Geschäftsbereich Körber Digital überführt, behalten aber ihre Arbeitsplätze in Karlsruhe. Nach der Übernahme von Connyun wird Körber Digital mit Sitz in Berlin von einem zweiköpfigen Managementteam geleitet: Dem bisherigen CEO Stefano Di Santo (Körber Digital) und Dr. Stefan Kusterer – der derzeitige Chief Technology Officer (CTO) der Connyun wird zum 1. Juli 2018 CTO von Körber Digital.

www.koerber.de

www.connyun.de

www.kuka.de

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